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Transfers

Pierre Seiffert: "Mega-Personalie für unsere Ziele"

Oberligist verkündet News für das Projekt Regionalliga

von Redaktion Berlin · 22.01.2025, 11:15 Uhr · 0 Leser
Pierre Seiffert und Michael Lachmann
Pierre Seiffert und Michael Lachmann – Foto: Verein

Viel los in Lankwitz. Der Tabellenzweite der NOFV Oberliga Nord BFC Preussen greift die Regionalliga an. Und verkündet eine spannende Personalie

"Auf eigenen Wunsch ist Michael Lachmann Ende 2024 aus dem Vorstand von Tennis Borussia ausgeschieden"
Diese Meldung erreichte die Berliner Fußballwelt Anfang des neuen Jahres auf den Social-Media Kanälen der Veilchen. Schnell hat der Unternehmer aus der Versicherungsbranche einen neuen Job gefunden. Beim BFC Preussen soll Michael Lachmann neben dem ehemaligen Hertha BSC Profi Marko Rehmer den administrativen Bereich stärken, und als Sponsorenbeauftragter neue Unterstützer finden. Aktuell bereitet sich der BFC auf einen möglichen Aufstieg in die Regionalliga vor. Vier Punkte liegt das Oberliga-Team von Trainer Daniel Volbert hinter Tabellenführer Lichtenberg 47. Ziel der Preussen: Kurz- oder langfristig soll es die 4.Liga werden. Der sportliche Leiter Pierre Seiffert zu FuPa Berlin:
"Für uns ist Michael Lachmann eine Mega-Personalie. Ein authentischer, durchweg positiver Mensch. Hat sehr gute Arbeit bei Tennis Borussia Berlin geleistet. Wir werden uns für die Regionalliga anmelden. Und alles daran setzen, unser Stadion für diese Liga tauglich zu machen"
Gegenüber der Fußballwoche bestätigt Seiffert Gespräche mit Sponsoren über die dafür notwendigen Investitionen:
"Man habe über das Aufstellen fester Zäune für einen abgetrennten Gästebereich gesprochen. Zudem müssten 100 zusätzliche Sitzplätze inklusive Überdachung bereitgestellt werden"
Der BFC Preussen ist Eigentümer des Stadions an der Malteserstraße. Schon in infrastrukturellen Fragen ein Wettbewerbsvorteil gegenüber Vereinen wie Hertha 03 Zehlendorf oder VSG Altglienicke.
Es bleibt spannend in Lankwitz. Das erste Oberliga-Pflichtspiel im neuen Jahr bestreiten die Preussen am 16.2 gegen Sparta Lichtenberg (13 Uhr 30 Malteserstraße).

Transfers im Amateurfußball: Zwischen Leidenschaft und Bürokratie

Transfers im Amateurfußball sind weit mehr als ein Handschlag auf dem Sportplatz. Obwohl Leidenschaft und Vereinsbindung eine große Rolle spielen, gibt es auch hier finanzielle und vertragliche Aspekte, die nicht unterschätzt werden dürfen.

Im Gegensatz zum Profibereich, wo hohe Summen fließen, sind Ablösesummen im Amateurfußball selten und stark reglementiert. Stattdessen dominieren Wechselgebühren, die von Verbänden festgelegt werden. Diese sollen einerseits die Ausbildungskosten der abgebenden Vereine honorieren, andererseits finanzielle Überforderungen vermeiden.

Auch Versicherungs-Fragen sind entscheidend. Spieler müssen gegen Verletzungen abgesichert sein, oft ergänzt durch private Unfall- oder Berufsunfähigkeitsversicherungen. Hier liegt die Verantwortung oft bei den Spielern selbst, da Vereine selten umfassende Absicherungen bieten können.

Verträge im Amateurbereich sind meist einfacher gestaltet, umfassen aber zunehmend Regelungen zu Aufwandsentschädigungen oder Prämien. Besonders bei höherklassigen Vereinen verschwimmen die Grenzen zwischen Amateuren und Halbprofis.

Dieser Mix aus Leidenschaft und Formalitäten macht Transfers im Amateurfußball zu einem spannenden Thema.