
Der SVA Palzing kassiert eine verdiente 1:4-Heimpleite gegen Gaimersheim. Eine Sache macht Trainer Mehmedovic aber Hoffnung.
Nach zwei Niederlagen wollten die Bezirksliga-Fußballer des SVA Palzing die ersten Punkte im Jahr 2026 einfahren. Stattdessen folgte der nächste Rückschlag: Im Heimspiel gegen den TSV Gaimersheim ließen die Palzinger vieles vermissen – und verloren verdient mit 1:4 (1:2). Trainer Enes Mehmedovic war enttäuscht, dass seine Spieler zu viel über sich ergehen ließen. „Wir haben vor allem in der zweiten Hälfte keine Gegenwehr gezeigt und gespielt wie ein Absteiger“, wählte der SVA-Coach klare Worte. Er weiß allerdings auch: „Fehlen bei uns mehrere Stammspieler, dann wird es sehr, sehr schwer.“
Gegen Gaimersheim standen Marcel und Fabian Radlmaier sowie Mirnes Gurbeta und Michael Tafelmaier nicht zur Verfügung. Diejenigen, die auf dem Platz standen, hielten in der ersten Halbzeit noch einigermaßen mit, machten aber auch entscheidende Fehler. Das nutzten die stark aus der Winterpause gestarteten Gaimersheimer eiskalt aus. In der 14. Minute brachte Domenic Raimann die Gäste in Führung, ehe Nicolae Nechita einen Fehlpass von SVA-Torhüter Mateja Kostic mit dem 0:2 bestrafte (25.). Kurz darauf erzwang Palzings Marzuk Shaban ein Eigentor von Lucas Götz, wodurch die Gastgeber wieder Hoffnung schöpften. Bis zur Pause blieb es ein enges Spiel.
Nach dem Seitenwechsel folgte die kalte Dusche: Kaum war die zweite Hälfte angepfiffen, rutschte Kostic ein Schuss von Raimann durch (46.). „Die Köpfe sind nach unten gegangen. Wir haben uns ergeben“, sagte Mehmedovic. Denn selbst eine Gelb-Rote Karte gegen Gaimersheims Götz brachte die Ampertaler nicht mehr zurück.
Die SVA-Fußballer strahlten kaum Torgefahr aus. Von den Verzweiflungsschüssen aus der Distanz segelte kaum einer aufs Tor – und falls doch, hatte TSV-Keeper Benedikt Leixner keine Probleme. Als Luca Mancini in der 76. Minute das 1:4 erzielte, war die Partie endgültig entschieden und die Enttäuschung groß. Mehmedovic richtete den Blick nach vorne: „Nächste Woche sieht unser Kader wieder besser aus. Und das Gute ist: Schlechter kann es nicht werden.“