
Rieschweiler/Winterbach. Siebter Saison-Dreier, der dritte in der Fremde, der Sprung auf Tabellenplatz 11. Besser hätte der Sonntagsausflug des SV Winterbach zur SG Rieschweiler nicht verlaufen können. Im Landesliga-Duell hieß es in der Westpfalz nach 90 Minuten 4:1 für die Gäste. Vor allem, weil sich Elias Pfenning vor der Tor eiskalt zeigte und seinen ersten Viererpack in der Spielklasse schnürte, seine Bilanz auf jetzt 22 Saisontreffer schraubte. „Elias hat heute in der Chancenverwertung einfach den Unterschied gemacht“, so Trainer Torben Scherer.
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Denkbar schlechter Start der Gäste
Der Start der Winterbacher war denkbar schlecht. Nach nicht einmal einer Zeigerumdrehung führten die Hausherren nach Max Welters Tor mit 1:0. Weil die SG danach mit den eigenen Chancen sehr fahrig umging, blieb die Elf vom Felsen im Spiel. Und dank der Zweikampfstärke und der mannschaftlichen Geschlossenheit kam sie immer besser in die Partie und setzte ihrerseits Akzente. Weil dann auch noch Keeper Samuel Keßler zweimal überragend hielt, drehte sich das Spiel zugunsten der Soonwälder. Als „Genickbruch für den Gegner“ bezeichnete Scherer den Doppelschlag vor der Pause, der aus der jeweils identischen Situation heraus entstand. Ballgewinn in der eigenen Hälfte, dann schnelles Umschalten über zwei Stationen und ein eiskalter Elias Pfenning. Erst aus der Bedrängnis heraus zum Ausgleich (40.), dann aus der Halbposition zur Halbzeitführung (42.).
Vorentscheidung kurz nach der Pause
Die Sicherheit war nun im Spiel der Winterbacher, die ihre Umschaltmomente nun immer besser ausspielten. Mit dem ersten richtigen Abschluss nach Wiederbeginn sorgte Pfenning für die Vorentscheidung (51.), in der Schlussminuten setzte der 22-Jährige den Deckel drauf. Scherer war mit der „kämpferisch überragenden Leistung meiner Mannschaft“ zufrieden. Die Einstellung stimmte, die Konzentration wurde über 90 Minuten hoch gehalten.
Gleichwohl sei noch nichts gewonnen. „Die Lage bleibt heiß. Nächsten Samstag kommt Bundenthal zu uns, da haben wir erneut die Möglichkeit, Punkte zu holen.“ Dreier Nummer sieben war schön, mit Nummer acht würde der absolute Underdog dem Klassenerhalt einen großen Schritt näher kommen.
SV Winterbach: Keßler – Reidel, Secker, Zimmermann, Leister, Schneberger – Görlek (70. Kunz), Fett – L. Becker (78.Keim), E. Becker – Pfenning