2026-04-16T10:11:10.190Z

Allgemeines

Pfedelbachs Last-Minute-Sieg zum Auftakt des Bezirksliga-Spieltags

Bezirksliga Franken: Die Übersicht aller Partien des 23. Spieltags

von Timo Babic · Gestern, 22:26 Uhr · 0 Leser
– Foto: Marc Hofacker

Die Bezirksliga Franken startete heute mit einer hochemotionalen Begegnung in den 23. Spieltag, die den Zuschauern bis zum Schlusspfiff alles abverlangte. In einem Duell, das von Leidenschaft und ständigen Wendungen geprägt war, kämpften zwei Mannschaften der oberen Tabellenhälfte um den Anschluss an die Spitzengruppe, wobei die Entscheidung erst in den finalen Zügen der Partie fiel.

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Der TSV Pfedelbach erwischte im Heimspiel gegen den FSV Friedrichshaller SV einen Start nach Maß. Bereits in der 3. Minute brachte Sebastian Hack die Hausherren mit 1:0 in Führung und setzte damit ein frühes Ausrufezeichen. Doch die Gäste zeigten sich vom frühen Rückstand unbeeindruckt und fanden durch eine geschlossene Mannschaftsleistung zurück in die Spur. In der 24. Minute erzielte Marco Bickel den Ausgleich zum 1:1.

Nach dem Seitenwechsel schien das Pendel zugunsten der Friedrichshaller auszuschlagen. In der 63. Minute drehte Marvin Knoll mit seinem Treffer zum 1:2 die Partie vorerst komplett. Pfedelbach bewies jedoch enorme Moral und steckte nicht auf. Der Lohn für die Offensivbemühungen folgte in der 76. Minute, als Fabian Großer zum 2:2 traf. Als sich beide Teams bereits auf eine Punkteteilung einzustellen schienen, schlug der TSV erneut zu: Adrian Reck erzielte in der 89. Minute das entscheidende 3:2 und sicherte seiner Mannschaft damit drei wichtige Zähler.

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Die SG Stetten/Kleingartach hat mit dem 4:0 beim TSV Erlenbach ein Lebenszeichen gesendet. Mit 19 Punkten bleibt die Mannschaft zwar auf Rang 15, doch der Sieg hat die Hoffnung genährt. Sportfreunde Untergriesheim stehen bei 22 Punkten auf Platz zwölf und verloren zuletzt erst 2:3 gegen SG Sindringen/Ernsbach, dann unter der Woche nach wildem Verlauf 3:4 gegen SGM Mulfingen/Hollenbach.

Schon das Hinspiel gewann Stetten/Kleingartach mit 4:2 in Untergriesheim. Damit ist klar: Dieses Spiel ist kein beiläufiges Kellerduell, sondern eines mit echtem Gewicht. Die Gastgeber wittern die Chance, weiter heranzurücken. Untergriesheim dagegen muss aufpassen, nach zwei Niederlagen in Serie nicht noch tiefer hineingezogen zu werden. Hier treffen keine verunsicherten Statisten aufeinander, sondern Mannschaften, die genau wissen, was auf dem Spiel steht.

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Die SG Sindringen/Ernsbach hat mit dem 3:2 bei Untergriesheim wichtige Punkte gesammelt und steht nun bei 26 Zählern auf Rang zehn. Das Polster nach unten ist damit wertvoll, aber keineswegs beruhigend. Sportfreunde Lauffen behaupten sich nach dem dramatischen 2:1 gegen TSV Botenheim mit 41 Punkten in der erweiterten Spitzengruppe und reisen als Tabellenfünfter mit spürbarem Selbstvertrauen an.

Im Hinspiel setzte sich Lauffen mit 3:2 durch. Auch diesmal spricht vieles für eine enge Partie. Sindringen/Ernsbach hat gezeigt, dass die Mannschaft unangenehme Spiele gewinnen kann, Lauffen wiederum bewies am vergangenen Wochenende Nervenstärke bis in die Nachspielzeit. Für die Gäste geht es darum, den Blick nach oben offen zu halten. Für die Heimelf steht viel auf dem Spiel, weil ein weiterer Erfolg den Abstand zur Gefahrenzone deutlich verbessern würde.

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Der TSV Botenheim kassierte zuletzt ein bitteres 1:2 bei den Sportfreunden Lauffen und bleibt mit 26 Punkten auf Rang elf. Nun wartet mit dem FC Union Heilbronn eine Mannschaft, die nach dem furiosen 5:1 gegen den FSV Friedrichshaller SV mit voller Wucht anreist. Die Gäste stehen mit 45 Punkten auf Platz drei und dürfen sich im Dreikampf an der Spitze keinen Ausrutscher leisten.

Auch das Hinspiel ging an den FC Union Heilbronn, damals mit 3:1. Die Rollen sind damit klar verteilt, aber gerade solche Spiele entwickeln oft eine besondere Schärfe. Botenheim braucht Punkte, um nicht wieder stärker nach unten schauen zu müssen. Union Heilbronn spielt unter dem Druck der oberen Plätze, wo jeder Sieg Pflichtcharakter trägt. Es ist ein Duell zwischen Abwehrkampf und Angriffslust, zwischen Vorsicht und echtem Aufstiegsdrang.

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Mehr Spitzenspiel geht in dieser Liga kaum. Aramäer Heilbronn und der FSV Schwaigern stehen beide bei 47 Punkten an der Tabellenspitze. Aramäer feierte zuletzt ein überragendes 5:0 gegen TSV Pfedelbach, Schwaigern ließ beim 8:0 gegen SGM TSV Markelsheim/SV Elpersheim die Muskeln spielen. Beide Mannschaften kommen also mit voller Überzeugung und maximalem Rückenwind in dieses direkte Duell.

Das Hinspiel gewann Schwaigern mit 2:0. Nun bietet sich Aramäer Heilbronn die große Gelegenheit zur Antwort – und vielleicht zu einem kleinen psychologischen Vorteil im Aufstiegsrennen. Dieses Spiel riecht nach Nervenkraft, nach Wucht, nach einem Nachmittag, an dem jede Kleinigkeit zählt. Wer hier gewinnt, sendet ein starkes Signal an die Liga. Wer verliert, bleibt zwar im Rennen, aber mit einem schweren Schlag in einer ohnehin brutal engen Spitzengruppe.

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Die SGM TSV Markelsheim/SV Elpersheim erlitt beim 0:8 in Schwaigern den nächsten harten Rückschlag und bleibt mit nur acht Punkten abgeschlagen Schlusslicht. SGM Mulfingen/Hollenbach kommt dagegen mit Schwung: Auf das 1:1 gegen TG Böckingen folgte unter der Woche ein spektakuläres 4:3 bei Untergriesheim. Mit 30 Punkten hat der Aufsteiger seine Position im Mittelfeld gefestigt.

Das Hinspiel war mit dem 5:4 für Mulfingen/Hollenbach ein echtes Spektakel. Nun treffen zwei Mannschaften mit völlig unterschiedlicher Gemütslage aufeinander. Die Gastgeber kämpfen um den letzten Rest Hoffnung, die Gäste wollen ihren positiven Lauf weitertragen. Gerade weil Markelsheim/Elpersheim kaum noch Spielraum hat, ist Widerstand zu erwarten. Mulfingen/Hollenbach dagegen weiß, dass solche Spiele nur dann angenehm bleiben, wenn man sie entschlossen annimmt.

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Die TG Böckingen ließ beim 1:1 in Mulfingen/Hollenbach Punkte liegen, steht mit 41 Zählern aber weiter stark auf Rang vier. SV Wachbach hat sich mit dem klaren 5:0 gegen TSV Neuenstein Luft verschafft und reist mit 27 Punkten als Tabellenneunter an. Die Gäste haben damit ein wichtiges Signal im unteren Mittelfeld gesetzt und können mit neuer Überzeugung nach Böckingen fahren.

Das Hinspiel gewann Böckingen souverän mit 3:0. Die Gastgeber wollen nun nachziehen, um den Kontakt zur Spitzengruppe nicht zu verlieren. Wachbach dagegen könnte mit einem weiteren Erfolg den Abstand nach unten vergrößern und sich im Mittelfeld festsetzen. Die Konstellation verspricht Spannung: Hier die ambitionierte Mannschaft mit Blick nach oben, dort ein Team, das nach einem deutlichen Sieg wieder an sich glaubt und mit breiter Brust antritt.

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Zwischen TSV Neuenstein und TSV Erlenbach wartet ein direktes Kellerduell. Beide Mannschaften stehen bei 20 Punkten, Neuenstein auf Rang 13, Erlenbach auf Platz 14. Die Formkurven geben jedoch Anlass zur Sorge: Neuenstein verlor zuletzt 0:5 in Wachbach, Erlenbach unterlag daheim Stetten/Kleingartach mit 0:4. Beide Seiten schleppen also einen schweren Rückschlag in dieses Spiel.

Das Hinspiel gewann Neuenstein deutlich, auch wenn die übermittelte Ergebniszeile widersprüchlich ist. Klar ist nur: Die Gastgeber hatten damals das bessere Ende für sich. Nun geht es um weit mehr als nur um drei Punkte. Wer hier gewinnt, verschafft sich dringend benötigte Luft. Wer verliert, rutscht tiefer hinein in eine Zone, in der jeder Spieltag an den Nerven zerrt. Es ist ein Spiel mit spürbarer Angst und großer Bedeutung.

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