2024-05-17T14:19:24.476Z

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Geht im Abstiegskampf voran: TSG-Routinier Rico Renner (rot) packt gegen Gonsenheims Nokouri Hangatta die Grätsche aus. Seinen Vertrag hat der 32-Jährige ligaunabhängig für eine Saison verlängert.	Foto: Christine Dirigo/ pakalski-press
Geht im Abstiegskampf voran: TSG-Routinier Rico Renner (rot) packt gegen Gonsenheims Nokouri Hangatta die Grätsche aus. Seinen Vertrag hat der 32-Jährige ligaunabhängig für eine Saison verlängert. Foto: Christine Dirigo/ pakalski-press

Pfeddersheim will nachlegen

TSG will in Morlautern die Hoffnung auf Klassenverbleib am Leben halten

Pfeddersheim. Neigen sich zwölf Jahre Oberliga so langsam aber sicher dem Ende entgegen oder schafft die TSG Pfeddersheim im sich zuspitzenden Abstiegskampf tatsächlich noch die sensationelle Rettung? „Wer weiß, was alles noch möglich ist, wenn wir dieses Spiel gewinnen“, erklärt Trainer Björn Miehe vor dem Gastspiel beim SV Morlautern am Freitagabend (19.30 Uhr). Jenem Gegner, bei dem die Wormser vergangene Saison am letzten Spieltag die Rettung schafften. „Das war letztes Jahr unser Highlight“, erinnert Miehe an einen „Riesenfight“, den man bei den Schwarz-Gelben abgeliefert habe und nun freilich wiederholen wolle. „Freitagsspiele versprechen immer eine besondere Atmosphäre“, so der Trainer, dessen Team der 2:1-Erfolg gegen Baumholder freilich gutgetan hat. Erreicht sei damit rein gar nichts, müssen weitere Siege folgen. „Man hat schon ein paar Mal in dieser Saison das Gefühl gehabt, dass die Jungs es jetzt verstanden haben und wieder in die Spur kommen“, sei dann aber immer ein Rückschlag gekommen. Diesmal wolle man das Blatt wenden, sodass am Ende Leistung und Ergebnis zusammenpassen mögen. „Dass die Jungs fähig sind, guten Fußball zu spielen, haben sie schon gezeigt“, betont Björn Miehe.

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Dass es für die Pfälzer als Rangachter um nichts mehr geht, merkte man bei zuletzt vier Siegen in Folge nicht. „Morlautern liegt uns ein bisschen, weil wir eine ähnliche Spielanlage haben und nicht unbedingt den typischen Hauruck-Fußball spielen“, sagt der 44-Jährige und erwartet ein enges Spiel: „Keiner wird den ersten Fehler machen wollen. Daher wollen wir auch kompakt stehen, die Zweikämpfe für uns entscheiden und in den wichtigen Momenten da sein.“ Gelingt das, könnte der vierte Sieg in Folge gegen den SVM folgen und die Entscheidung vertagt werden.

Personell sehe man ein bisschen das Licht am Ende des Tunnels und so stehen Luca Graciotti, Rouven Amos, Reda Chkifa und Sebastian Kaster vor einer Rückkehr. Gegen die Sechs-Spiele-Sperre von Nico Najda hat die TSG Einspruch eingelegt, da bis zum heutigen Tag niemand genau wisse, wofür der Außenverteidiger gegen Bitburg überhaupt vom Platz geflogen war. Die sich mehrenden Alternativen von der Bank freuen den Trainer freilich: „Das gibt uns die Möglichkeit in den zu erwartenden engen Spielen nachlegen zu können“, benennt Miehe das Motto der letzten Liga-Wochen: nachlegen.



Aufrufe: 018.4.2024, 19:45 Uhr
Martin ImruckAutor