2024-04-16T09:15:35.043Z

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TSG-Trainer Mario Cuc startet mit seiner Pfeddersheimer Mannschaft in Karbach in das Spieljahr 2024.	Foto: Dirigo/pakalski-press
TSG-Trainer Mario Cuc startet mit seiner Pfeddersheimer Mannschaft in Karbach in das Spieljahr 2024. Foto: Dirigo/pakalski-press

Pfeddersheim: Anspannung und Vorfreude

Für die TSG beginnt in Karbach die Mission Klassenverbleib +++ Wegweisende Begegnung

Pfeddersheim. Bislang haben sich die Fußballer der TSG Pfeddersheim noch aus jeder noch so brenzligen Situation befreit. Diesen Nimbus will der Oberligist sich unbedingt bewahren, wenn man am Samstag (14 Uhr) beim FC Blau-Weiß Karbach in die aus Sicht der Wormser 16 Spiele umfassende Restrückrunde startet. Sieben Punkte rangieren die Karbacher derzeit vor der TSG, sind also absolut in Reichweite. „Nur was vor dir liegt, kannst du auch beeinflussen“, geht auch Pfeddersheims Trainer Mario Cuc voller Kampfgeist an die Aufgabe heran.

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Gespräche sollen Druck in Energie umwandeln

Um seine Spieler auf die Mission Klassenverbleib vorzubereiten hat das Trainerteam vor allem viele Gespräche geführt. „Wir haben viel darüber gesprochen, wie man mit dem mentalen Druck umgeht“, sagt Mario Cuc. Dass es darauf ankomme, Rückschläge schnell abzuhaken und sich darauf zu besinnen, „dass wir als Gruppe und Gemeinschaft positiv mit der Situation umgehen“. Dabei gehe es in erster Linie um die richtige Einstellung: „Wir müssen mehr laufen, mehr sprinten und mehr Zweikämpfe gewinnen wie der Gegner“, besinne man sich auf die Basics. „Wenn es gegen den Abstieg geht, ist nichts selbstverständlich. Aber wen wir uns ablenken lassen, geht es in die falsche Richtung“, bemüht Cuc dafür eine alte Fußballphrase: „Das nächste Spiel ist immer das wichtigste, aber wir können uns denke ich darauf einstellen, dass alle Spiele sehr, sehr eng werden dürften. Was wir brauchen, ist Anspannung und Vorfreude auf die Spiele, denn wir als Gemeinschaft werden Woche für Woche auf die Probe gestellt und es ist nicht selbstverständlich, dass du jetzt von Sieg zu Sieg eilst“, fasst Cuc die Ausgangslage zusammen und betont: „Wir sind nicht die Einzigen, bei denen das so ist. Acht oder neun anderen Oberligisten geht es genauso“, würden viele der anstehenden Duelle auch im Kopf entschieden.

Davon, dass die Konkurrenz teils mächtig aufgerüstet hat oder wie Kosmos Koblenz mal für eine Woche ins Trainingslager in der Türkei verschwand, dürfe man sich nicht verunsichern lassen. „Auch wir haben die Zeit gut genutzt, sind gut vorbereitet. Jetzt geht es darum, die richtige Spannung zu haben und die maximale Tagesleistung herauszuholen“, erklärt Mario Cuc und spricht von einer sehr intensiven Vorbereitung. „Die Jungs wissen, dass sie fit und bereit sind“, freut man sich bei der TSG Pfeddersheim auf die erste Aufgabe.

Gute Ansätze in den Testspielen

Schon in den Testspielen zeigte sich, welch entscheidende Rolle der Kopf für das Abschneiden der TSG spielen wird. Beim 1:3 gegen Regionalligist TuS Koblenz waren die Wormser vor allem in der ersten Hälfte der ersten Halbzeit mental nicht auf der Höhe, gerieten dadurch 0:3 in Rückstand. Nach dem 3:1 gegen Landesligist Phönix Schifferstadt zeigte man sich gegen Regionalligist Astoria Walldorf (1:2) deutlich stabiler. „Wenn die Art und Weise im Spiel oder die Ergebnisse nicht so sind, wie man es sich vorstellt, bedeutet das für die Gruppe einen zusätzlichen Test. Wir haben darauf hingearbeitet, dass wir auch mit Rückschlägen umgehen können und uns auf unser Spiel fokussieren“, sagt Mario Cuc. Hinter dem Einsatz einiger Spieler stehe wegen Krankheit und Verletzung noch ein Fragezeichen. Doch auch davon werde man sich nicht vom eigenen Weg abbringen lassen, versichert Cuc.



Aufrufe: 023.2.2024, 14:34 Uhr
Martin ImruckAutor