
Trotz der bitteren Pleite gegen Aindling ist der SV Manching direkt zurück in der Spur und schlägt Aystetten in einer wilden Partie. Der SC Oberweikertshofen dreht in der zweiten Hälfte auf, belohnt sich aber nicht für eine Energieleistung. 1865 Dachau sendet ein Ausrufezeichen in der Landesliga, während Jetzendorf verdient bei der Regionalliga-Reserve verliert. Die Stimmen zum 16. Spieltag der Landesliga Südwest.
Cüneyt Köz, Trainer des SV Manching: »Das war auf jeden Fall eine wilde Partie. Wir sind erneut mit 2:0 in Führung gegangen, haben das Spiel dann aber durch individuelle Fehler sehr schnell drehen lassen auf ein 2:3. In der ersten Halbzeit war es eigentlich eine ausgeglichene Begegnung, die zweite Hälfte wurde dann umso turbulenter. Gott sei Dank haben wir es geschafft, das Spiel wieder zu unseren Gunsten zu drehen und unsere Torchancen in der zweiten Halbzeit zu nutzen. Natürlich hatte auch Aystetten die ein oder andere gefährliche Konterchance, aber das haben wir gut verteidigt. Es war ein extrem wichtiges Spiel für uns, ein echtes Sechs-Punkte-Spiel gegen einen direkten Konkurrenten und dann auswärts einen Dreier mitzunehmen, ist alles andere als selbstverständlich. Es ist gegen jeden Gegner schwierig, unabhängig von der Tabellenposition. Deshalb bin ich umso stolzer auf die Jungs, dass sie das Spiel nicht noch einmal aus der Hand gegeben haben und wir den Dreier eingefahren haben. Wir haben aktuell einen guten Lauf – bis auf Aindling haben wir in den letzten sieben Spielen nicht verloren. Das möchten wir bis zur Winterpause mitnehmen und die kommenden beiden Heimspiele mit sechs Punkten abschließen, um dann gestärkt in die Rückrunde zu gehen.«

Simon Schröttle, Trainer des SC Oberweikertshofen: »Wir sind leider nicht gut ins Spiel gekommen, weil wir relativ früh durch einen individuellen Fehler das 1:0 kassiert haben. Unser Ziel war eigentlich, so lange wie möglich die Null zu halten. Das ist uns leider nicht gelungen. Danach haben wir uns aber gut gefangen und ein sehr ausgeglichenes Spiel gezeigt. Mit dem 0:1 sind wir dann in die Halbzeit gegangen und kamen anschließend mit viel Power und Offensivkraft zurück aufs Feld. Leider kriegen wir dann aber das 2:0. Ab der 75. Minute haben wir umgestellt und verstärkt mit langen Bällen agiert, den Ball eigentlich nur noch nach vorne gespielt. Dadurch ist uns auch der Anschlusstreffer zum 2:1 gelungen, und wir waren richtig gut im Spiel, hatten sogar noch eine große Chance zum Ausgleich. Am Ende haben wir dann leider noch das 3:1 kassiert, das hat aber keine entscheidende Rolle mehr gespielt.«
Zum ausfĂĽhrlichen Spielbericht, SC Oberweikertshofen gegen TSV Aindling.
Manfred Zeindl, Sprecher des TSV Jetzendorf: »Wir haben verdient verloren. Illertissen war in den entscheidenden Situationen einfach cleverer.«
Ludwig Dietrich, Trainer des FSV Pfaffenhofen: »Wir haben ein schweres Spiel erwartet, und genau so ist es gekommen. Leider haben wir unsere Führung viel zu schnell wieder hergegeben. Danach waren wir zwar spielbestimmend, aber nicht zwingend genug in unseren Aktionen. Wir haben uns ein Stück weit einlullen lassen, das müssen wir uns selbst vorwerfen.
Der zweite Gegentreffer fällt nach einem Schiedsrichterball, ausgelöst durch einen zweiten Ball auf dem Spielfeld. Die Situation war eigentlich schon geklärt, daher ist das Tor besonders unglücklich. Kurz darauf fällt dann auch noch das 3:1.
Am Ende müssen wir die Verantwortung für die Niederlage bei uns selbst suchen. Natürlich sind wir nicht zufrieden damit, dass wir aus den letzten beiden Spielen nur einen Punkt geholt haben. Das werden wir in der Trainingswoche aufarbeiten und nächste Woche gegen Hollenbach wieder voll angreifen.«
Christian Doll, Trainer des TSV 1865 Dachau: »Wir hatten die Schwabmünchener am Rande ihrer ersten Niederlage und waren das ganze Spiel über sehr aktiv, griffig in den Zweikämpfen und hatten einige wirklich gute Torchancen.«
»Aber wir nehmen den Punkt gegen den Tabellenführer gerne und werden den Schwung ins nächste, sehr wichtige Auswärtsspiel nach Memmingen mitnehmen.«
