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Pfaffenhofen kündigt Abschied von Lösch und Siebald an

Landesliga Südwest

von pm/btfm · 19.12.2024, 15:44 Uhr · 0 Leser
Sucht eine neue Herausforderung: Gery Lösch.
Sucht eine neue Herausforderung: Gery Lösch. – Foto: Jürgen Meyer

Pfaffenhofen trennt sich im Sommer von Cheftrainer Gery Lösch und Co-Trainer Max Siebald. Das war das Ergebnis einer gemeinsamen Sitzung.

Drei Siege gab es zum Jahresabschluss für Pfaffenhofen und dennoch ist bald Schluss. Wie der FSV bekanntgab, werden Aufstiegstrainer Gerhard „Gery“ Lösch und Co-Trainer Max Siebald den Verein am Saisonende verlassen.

Gery Lösch und Max Siebald verlassen Pfaffenhofen

Nach dem 5:0-Erfolg über den TV Erkheim hätten sich die Vereinsverantwortlichen gemeinsam mit Lösch auf eine Trennung im Sommer geeinigt. Der Verein wolle in Zukunft „einen neuen Weg bestreiten und künftig das Augenmerk mehr auf die unmittelbare Regionalität bei der Kader- und Trainerzusammenstellung“ setzen, heißt es in einem Statement des Vereins.

Lösch war seit der Saison 2021/22 beim FSV, führte den Verein in die Landesliga und schaffte in der vergangenen Saison den Klassenerhalt. Zuvor war Lösch drei Jahre Trainer des TSV Eching. Als Spieler war der 36-Jährige unter anderem für die SpVgg Unterhaching II und den BCF Wolfratshausen aktiv.

„Es war klar, dass irgendwann mal der Punkt kommt, an dem es auseinander geht“

Max Siebald im Gespräch mit Nuri Sahin und Tobias Schweinsteiger nach dem Champions League Duell gegen Zagreb.
Max Siebald im Gespräch mit Nuri Sahin und Tobias Schweinsteiger nach dem Champions League Duell gegen Zagreb. – Foto: Imago/DeFodi Images

„Gery hat von Anfang an, seit er vor vier Jahren zu uns gekommen ist, absolut hervorragende Arbeit geleistet, mehr als über das normale Maß hinaus“, wird der stellvertretende Vorstand Michael Wolf im Statement des Vereins zitiert. „Er hat viele junge Spieler integriert und entwickelt sowie mit seiner mitreißenden Art einen sehr großen Anteil am Aufstieg in die Landesliga gehabt.“ Menschlich und sportlich bedauere man die Trennung, heißt es weiter: „Aber es war klar, dass irgendwann mal der Punkt kommt, an dem es auseinander geht.“

Mit Lösch verabschiedete der Verein auch Max Siebald. Der 31-Jährige war erst im Sommer zum spielenden Co-Trainer befördert worden. „Extrem hoch ist es ihm anzurechnen, dass er als bekannter DAZN-Mitarbeiter stets den Spagat zwischen der Moderation von europäischem Spitzen- und der aktiven Teilnahme an unserem regionalen Fußball geschafft hat“, so FSV-Vorstand Michael Wolf.

Max Siebald stieg im Sommer zum Co-Trainer auf

Siebald wechselte vom FC Ismaning im Sommer 2023 zum FSV und spielte zuvor für Haching (zwei Einsätze in der 3. Liga) und für den FC Ismaning.
„Ich habe beim FSV sehr feine Menschen kennengelernt, die alles für den Verein tun. Es sind Freundschaften entstanden“, wird Lösch im Vereinsstatement zitiert. „Ziel ist es nun, schnell die 43 Punkte fix zu machen. Ich bin mir sicher, dass diese für den Klassenerhalt reichen, alles andere ist dann eine nette Zugabe.“

Aktuell steht der FSV mit 31 Punkten im Tabellenmittelfeld. Im Vorjahr reichten 43 hauchzart für den Klassenerhalt. Wer die Nachfolge von Lösch und Siebald antritt, ist noch unklar.