
Als Gejagte gehen die TuS Hornau in die Restrunde der Verbandsliga. Die beginnt für den Tabellenführer mit dem schweren Auswärtsspiel beim FC Ederbergland. "Eine Wundertüte" könnte das Spiel werden, sagt Trainer Andreas Klöckner. Denn der Trainer musste in der Vorbereitung heftige personelle Rückschläge verkraften.
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Denn Luca Morlac plagte sich seit dem Testspiel gegen Gießen mit einer Knöchelverletzung, ist nach vier Wochen Ausfallzeit höchstens eine Bankoption für Samstag. Definitiv ausfallen werden Lukas Wintermeier, der sich beim Offensiv-Cup eine Knieverletzung zugezogen hat und Silas Gerstberger (Haarriss im Oberschenkel).
Bei Jafet Redai wird es ebenfalls nichts mit einem erhofften Comeback. "Es ist wirklich zermürbend für ihn, man weiß nie, wann es wieder soweit sein könnte", sagt Klöckner. Immerhin: Top-Sommerzugang Adrian Schulze Solano, der bislang verletzungsbedingt noch überhaupt nicht im TuS-Trikot in Pflichtspielen in Erscheinung treten konnte, könnte endlich zu seinem ersten Einsatz kommen. "Er ist auch eine Option für die Startelf", sagt Klöckner.
In Ederbergland, in Heuchelheim und gegen Hadamar - diese Partien in der Liga zum Auftakt stuft der TuS-Trainer als "vorentscheidend" ein. Mit einer Top-Serie zum Start gleich ein Zeichen setzen und erste Verfolger abhängen. Oder mit keiner optimalen Ausbeute das Aufstiegsrennen wieder neu anzuheizen. Das sind die Optionen, auf die es in den kommenden Wochen aus Hornauer Sicht hinauslaufen wird.
Sollte am Ende der Saison die spektakuläre Rückkehr in die Hessenliga stehen, wolle man im Verein "das mittragen, was die Mannschaft möchte", erklärt Abteilungsleiter Peter Morgenstern.