2026-03-05T07:49:35.839Z

Allgemeines

Penzlin demütigt Rostock, Schönberg triumphiert in Pampow

Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern: Der 18. Spieltag im Überblick

von Fue · Heute, 18:50 Uhr · 0 Leser
– Foto: Volkhard Patten

Der heutige Abschluss des 18. Spieltags der Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern bot den Zuschauern auf den Plätzen des Landes eine Achterbahnfahrt der Gefühle. In einer Liga, in der jeder Fehler bestraft wird, erlebten die Fans heute alles von einer gnadenlosen Machtdemonstration bis hin zu nervenaufreibenden Schlussphasen, die die Tabellensituation im Tabellenkeller und im Mittelfeld ordentlich durchschüttelten.

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Ein Geduldsspiel par excellence erlebten die 196 Zuschauer in der Begegnung zwischen dem Malchower SV 90 und dem FSV Kühlungsborn. Es war eine Partie geprägt von taktischer Disziplin und hoher Intensität, in der beide Mannschaften lange Zeit die Null hielten. Lange sah es nach einer Punkteteilung aus, doch der Fußball schreibt oft späte Geschichten voller Emotionen. In der 87. Minute erlöste Lukas Prange die heimischen Fans mit dem goldenen Tor zum 1:0.

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Der Tabellenführer FC Mecklenburg Schwerin unterstrich vor 233 Zuschauern eindrucksvoll seine Dominanz in dieser Liga. Gegen den FSV Bentwisch ließen die Schweriner von Beginn an keine Zweifel an ihrem Sieg aufkommen. Bereits in der 5. Minute brachte Bashir Schultz seine Farben durch einen verwandelten Foulelfmeter mit 1:0 in Front. Die Spielfreude des Spitzenreiters hielt an, und so erhöhte Nico Zapel bereits in der 16. Minute auf 2:0. In der Folge kontrollierte Schwerin das Geschehen, während Bentwisch kaum Mittel fand, die Defensive der Gastgeber zu gefährden. Den Schlusspunkt setzte Jan Lachnitt in der 85. Minute mit dem Treffer zum 3:0-Endstand.

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In einem Spiel, das an Dramatik kaum zu überbieten war, sahen die 65 Zuschauer in Warnemünde ein wahres Torfestival. Die Gäste vom 1. FC Neubrandenburg 04 erwischten den besseren Start, als Christoph Fischer in der 7. Minute zum 0:1 traf. Doch die Hausherren zeigten Moral und drehten die Partie noch vor der Pause. Zunächst glich Pepe Maluch in der 10. Minute zum 1:1 aus, bevor Martin Ahrens in der 45. Minute den Führungstreffer zum 2:1 markierte. Nach dem Seitenwechsel kippte die Stimmung jedoch zugunsten der Gäste. Ein entscheidender Moment war die Gelb-Rote Karte gegen Hannes Hojenski in der 55. Minute, die den SV Warnemünde in Unterzahl brachte. In der Schlussphase brachen alle Dämme. Daniel Nawotke glich in der 72. Minute per Elfmeter zum 2:2 aus. Zehn Minuten später, in der 82. Minute, erzielte erneut Daniel Nawotke die 2:3-Führung. Die Gegenwehr der Gastgeber war nun gebrochen. Moritz Langer erhöhte in der 85. Minute auf 2:4, ehe Daniel Nawotke nur eine Minute später, in der 86. Minute, mit seinem dritten Treffer zum 2:5-Endstand den Deckel auf diese emotionale Partie setzte.

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In einer von Taktik und Nervenstärke geprägten Begegnung behielt der FC Schönberg 95 beim MSV Pampow die Oberhand. Vor 82 Zuschauern entwickelte sich ein intensives Spiel. Marco Bode avancierte zum Mann des Tages, als er in der 25. Minute einen Foulelfmeter zur 0:1-Führung verwandelte. Die Gastgeber aus Pampow versuchten alles, um den Ausgleich zu erzwingen, doch die Defensive der Schönberger stand sicher. In der 65. Minute war es erneut ein Foulelfmeter, den Marco Bode zum 0:2-Endstand verwertete.

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Es war eine Demütigung, die beim Penzliner SV noch lange nachhallen wird, während der Rostocker FC einen rabenschwarzen Tag erlebte. Vor 99 Zuschauern entfesselten die Hausherren ein Offensivfeuerwerk, das keine Fragen offen ließ. Den Torreigen eröffnete Jeffrey Grapentin in der 20. Minute mit dem 1:0. Nur wenig später schlug die Stunde von Alexander Lukesch, der die Führung mit einem Doppelschlag in der 26. Minute zum 2:0 und in der 30. Minute zum 3:0 bereits frühzeitig zementierte. Noch vor dem Pausenpfiff erhöhte Michael Kaul in der 39. Minute auf 4:0 und ließ die Hoffnungen der Gäste im Keim ersticken.

Auch nach dem Seitenwechsel kannte Penzlin keine Gnade mit dem Tabellenvierzehnten. William Tews schraubte das Ergebnis in der 70. Minute auf 5:0 hoch, bevor Moritz Horn in der 80. Minute das 6:0 markierte. Den endgültigen Schlusspunkt einer einseitigen Partie setzte Fiete Walter in der 88. Minute durch einen verwandelten Foulelfmeter zum 7:0-Endstand.

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In einer packenden Schlussphase sicherte sich der FC Förderkader Rene Schneider gegen den Greifswalder FC II drei wichtige Punkte. Vor 58 Zuschauern sah es lange nach einem knappen Erfolg für die Gastgeber aus, nachdem Florian Dujat kurz vor der Pause in der 42. Minute das 1:0 erzielt hatte. Lange Zeit passierte nichts Zählbares, doch die letzten Minuten der Partie entwickelten sich zu einem echten Krimi. Zunächst gelang Ole Stechert in der 84. Minute der viel umjubelte 1:1-Ausgleich für die Greifswalder Reserve. Doch die Freude währte nur kurz: Der Förderkader antwortete prompt. Julius Schultz brachte sein Team in der 86. Minute erneut mit 2:1 in Führung, und nur zwei Minuten später, in der 88. Minute, beseitigte Sverre Latta mit dem 3:1 alle Zweifel am Heimsieg.

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Ein dramatisches Kellerduell sahen die 65 Zuschauer beim Güstrower SC 09, der den SV Hafen Rostock 1961 empfing. Es war ein Spiel, in dem die Emotionen hochkochten und die Führung in einer kuriosen Phase innerhalb weniger Augenblicke wechselte. Die Gäste aus Rostock gingen zunächst in der 26. Minute durch Jakob Böhme mit 0:1 in Führung. Was dann folgte, war an Intensität kaum zu überbieten: Oliver Diehl glich in der 29. Minute zum 1:1 aus, ehe Guilherme Esteves Lima fünf Minuten später den Siegtreffer für die Gäste erzielte.

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