
Wenig begeistert waren die Spieler von Spitzenreiter SV 08 Auerbach (1./38) sicherlich von der Absage ihrer Partie in Kohlberg - sie waren deshalb zum unfreiwilligen Zuschauen gezwungen - freuten sich auf der anderen Seite aber bestimmt über die Ergebnisse ihrer Mitstreiter im vorderen Tabellendrittel am 17. Spieltag. Denn die liessen durchwegs Federn und verpassten damit, die Bergstädter vom Ligathron zu stossen, beziehungsweise sich ihnen mehrere Schritte zu nähern.
Die Chance, die Tabellenführung zu übernehmen (Auerbach hat nun allerdings zwei Spiele weniger), ließ die SpVgg Trabitz (2./38) durch die 1:2-Derbyniederlage beim FC Tremmersdorf (5./29) liegen und rangiert damit weiterhin punktgleich mit dem SVA auf Rang 2. Ebenfalls die Möglichkeit, den Ligathron zu besteigen, verpasste auf der anderen Seite die SV Grafenwöhr (3./37), die sich beim FC Vorbach (11./16) mit einem torlosen Remis begnügen musste. Ja und auch dem Rangvierten TSV Eslarn (4./30) gelang es am gestrigen Sonntag nicht, einen vollen Ertrag einzufahren, beim SV Kulmain (7./23) setzte es für die Rackl-Crew eine 0:3-Pleite.
Kraxeln wir auf der Tabellenleiter noch hinab in die untere Region: Da endete das Kellerderby zwischen dem SC Eschenbach (12./11) und dem SC Kirchenthumbach (13./10) am Ende 1:1, ein Ergebnis, das keinem etwas bringt im Bemühen, den Abstand zum rettenden Ufer zu verkürzen. Und auch der ASV Haidenaab (10./18) trennte sich vom VfB Rothenstadt (9./20) 1:1, beide verpassten damit wohl einen erhofften, richtigen Befreiungsschlag, hielten damit aber zumindest den Abstand zu den Relegationsplätzen 12 und 13.
Vier von sechs durchgeführten Partien der Runde 17 endeten Unentschieden, dabei auch das 2:2 im ewig jungen Derby zwischen dem TSV Erbendorf (8./22 - weiterhin im Niemandsland platziert) und dem Nachbarrivalen TSV Reuth (6./25).
Nachholspiel des 14. Spieltags am Freitagabend:
Aufgrund einer starken Vorstellung im ersten Spielabschnitt nahmen die Gäste am Ende verdientermaßen alle drei zu vergebenden Punkte mit und beendeten damit auch die kleine Serie des VfB, der zuvor drei Partien in Folge gewonnen hatte. Ein Doppelschlag innerhalb von fünf Zeigerumdrehungen belohnte den FC für eine überlegen geführte Halbzeit 1, in der die Schäffler-Elf sogar die Möglichkeit hatte, eine frühe Vorentscheidung herbeizuführen. So machte der Anschlußtreffer nach knapp einer Stunde die Partie wieder "scharf", die Weidener Vorstädter erarbeiteten sich in Folge sogar ein leichtes Übergewicht, ohne dies - trotz langer Nachspielzeit - noch zumindest zum Ausgleich zu nutzen.
"In der ersten Halbzeit waren wir insgesamt zu passiv und haben unser Potenzial nicht ausgeschöpft - das galt für jeden Feldspieler. Tremmersdorf hat in dieser Phase sehr konzentriert und druckvoll agiert. In der Pause haben wir klare Anpassungen vorgenommen und wollten mit mehr Präsenz und Energie aus der Kabine kommen. Das ist uns gelungen, hatten wir doch in der zweiten Hälfte sogar leichte Vorteile. Unterm Strich geht das Ergebnis aufgrund der ersten 45 Minuten in Ordnung", so VfB-Spielertrainer Manuel Funk.
"Richtig starker und dominanter Auftritt unserer Jungs in der ersten Halbzeit, in der wir eigentlich noch 2 Treffer nachlegen können. Dann fällt gleich nach der Halbzeit eigentlich aus dem Nichts der Anschlusstreffer und so wurde es spannender, als uns das lieb war. Leider verloren wir phasenweise die Spielkontrolle und am Ende waren wir dann froh, als nach 98 Minuten der Schlusspfiff ertönte. Unter dem Strich war der Sieg verdient", so Wolfgang Seitz, erster Vorstand der Gäste.
Tore: 0:1 Fabian Diepold (29.), 0:2 Christofer Neukam (34.), 1:2 Julian Rost (57.) - Schiedsrichter: Rony Berger - Zuschauer: 123
Die Partien des 17. Spieltags:
Eine beeindruckende Vorstellung boten die Gelb-Schwarzen gegen den Tabellenvierten von der Landesgrenze. Der enttäuschte über weite Strecken und brachte seine vorhandenen Qualitäten in nahezu keiner Phase der Partie auf den Platz. Am Ende bleibt ein verdienter Heimdreier, der den SVK seinem Wunsch, eine besinnliche, weil sorgenfreie Advents- und Weihnachtszeit zu verbringen, einen großen Schritt näher gebracht hat,
"Ein auch in der Höhe absolut verdienter Sieg, dieses 3:0, das auch die Kräftverhältnisse auf dem Spielfeld wiederspiegelt. Eslarn hatte im ganzen Spiel einen Freistoß, der an die Unterkante der Latte ging und einen Kopfball nach einer Ecke, der gefährlich war. Ansonsten hatten sie aus dem Spiel heraus keine weiteren Möglichkeiten. Wir haben unsere Tore schön herausgespielt, haben spielerisch und läuferisch überzeugt, haben Ball und Gegner laufen lassen. Zudem haben wir sie nie in ihr Spiel kommen lassen, unter dem Strich eine richtig gute Performance von uns, eine wirklich reife Leistung, bin heute stolz auf die Mannschaft", so ein sehr zufriedener SVK-Coach Oliver Drechsler.
"Eine verdiente Niederlage für uns. Wir waren von Beginn an immer einen Schritt zu spät und haben einfach nicht ins Spiel gefunden. Selbst wenn Kulmain auch nicht wirklich drückend oder überlegen war, waren wir heute irgendwie nicht am Platz. Trotzdem, Mund abwischen und weitermachen. Schade, dass unsere Serie des Ungeschlagenseins seit September nun ein Ende gefunden hat. Ziel wird es nun sein, dass sich in der Trainingswoche wieder alle angeschlagenen auskurieren und wir den vollen Fokus auf unser nächstes Heimspiel legen", so Gästespielertrainer Peter Rackl.
Tore: 1:0 Florian Greger (20.), 2:0 Oleg Skydan (32.), 3:0 Wolfgang Schinner (57.) - Schiedsrichter: Alexander Schultes - Zuschauer: 120
Eine beeindruckende Zuschauerkulisse, Emotionen, Hektik, bisweilen bis an die Grenze gehende Härte, das Derby hatte alles, was man sich im Vorfeld von ihm versprochen hatte. FuPa überlässt beiden Seiten die Schilderung und Bewertung der insgesamt 97 umkämpften Minuten:
"Es war wohl einer der emotionalsten Siege, der hier in Tremmersdorf in den letzten Jahren gefeiert wurde. Tolle Kulisse, wahnsinnig intensive Stimmung - und eine klasse Leistung unserer Jungs! Nach einer bärenstarken Leistung in Halbzeit 1 und einer hochverdienten 2:0-Führung war allen FC-Fans klar, dass es nach der Pause aufgrund des Freitagsspiels in Rothenstadt ein schwerer Ritt werden wird. Und so kam es dann auch. Aber trotz eines spielerischen Übergewichts von Trabitz in Halbzeit 2 wurde es selten gefährlich, insgesamt ließen wir sehr wenig zu. Nach dem Anschlusstreffer versäumten wir es dann mehrfach, bei Kontersituationen den Sack zuzumachen. So mussten wir bis Minute 97 warten, bis der Dreier endlich unter Dach und Fach war. Die Stimmung nach dem Schlusspfiff war unglaublich, es ist einfach immer grandios, wenn der David den Goliath besiegt", so ein begeisterter FC-Vorstand Wolfgang Seitz.
"Trotz der Enttäuschung über das Ergebnis zeigte das Team über weite Strecken eine top Leistung, die Mut für die Zukunft macht. Vor einer tollen Kulisse fanden wir gut in die Partie, erspielten uns Chancen, doch die Effizienz fehlte. Stattdessen nutzte der Gastgeber unsere Fehler eiskalt aus: Zwei unglückliche Gegentore - ein Strafstoß (20.) und ein Sonntagsschuss per Freistoß (31.) - führten zum 2:0-Halbzeitstand. Was unsere Mannschaft in der zweiten Hälfte zeigte, war jedoch aller Ehren wert. Das Team bewies Charakter und wir dominierten den Gegner. Der verdiente Anschlusstreffer durch Ronaldo Moreno (67.) belohnte diesen Willen. Trotz einer sichtbaren spielerischen Überlegenheit, blieb uns das nötige Glück für den Ausgleich verwehrt. Die Punkte bleiben zwar in Tremmersdorf, aber die gezeigte Moral, Leidenschaft und spielerische Klasse sind ein klares Signal. Jetzt volle Konzentration auf das letzte Spiel vor der Winterpause: Wir wollen uns mit einem Sieg für diese harte Arbeit belohnen", so das Resümee von Gästetrainer Thomas Baier.
Tore: 1:0 Fabian Diepold (20./Strafstoß), 2:0 Patrick Dittner (31.), 2:1 Ronaldo Moreno (67.) - Schiedsrichter: Andreas Frieser - Zuschauer: 400 - Zeistrafe für Lukas Neukam (88./Tremmersdorf)
Partie wurde abgesetzt. Nachholtermin noch offen.
Wie vermutet, prallten die favorisierten Gäste auf eine Heimelf, die kämpferisch alles nur Machbare in die Waagschale warf und die sich den - doch ein wenig überraschenden - Punktgewinn redlich verdiente. Wohl ergab sich für die Garnisonsstädter die ein oder andere Chance auf das "Tor des Tages", dass es nicht fiel, beeinflusste wohl auch der Fußballgott, der den FCV für seine tolle, leidenschaftliche Vorstellung mit einem, im Abstiegskampf wichtigen Zähler einfach belohnen wollte.
"Alle, die dem FC wohlgesonnen sind, Trainerteam, Zuschauer, einfach alle, sind heute unheimlich stolz darauf, dass sich die Mannschaft heute auf dem Platz unglaublich zerrissen hat. Wir haben einen Kampf abgeliefert, den selbst der Gegner nach dem Spiel würdigte. Der war natürlich mit dem Ergebnis nicht zufrieden, sah es aber als gerecht an. Wir haben ab der ersten Sekunde unseren Plan umgesetzt. Mit unheimlicher Zweikampfstärke und Aggressivität gingen wir ans Werk, arbeiteten überragend gegen den Ball, starteten auf der anderen Seite aber immer wieder lange, schnelle Läufe und gestalteten damit das Spiel doch irgendwie so, wie wir uns das vorgenommen hatten. Wir hatten Kontersituationen, haben als Mannschaft aber auch super verteidigt, deshalb ist das 0:0 für uns absolut okay", so ein von der Leistung des FC angetaner Fabian Wiesnet vom Trainerteam.
"Es war das erwartet schwere Auswärtsspiel auf tiefem Platz. Vorbach erste Halbzeit viel aggressiver, ging teilweise viel besser in die Zweikämpfe wie wir, es ging mit einem gerechten Unentschieden in die Kabine. Nach dem Wechsel und Umstellungen kamen wir besser ins Spiel, haben Vorbach richtig zurückgedrängt, hatten klares Übergewicht mit der ein oder anderen Chance gegen einen leidenschaftlich kämpfenden Gegner. Vielleicht hätten wir einen Strafstoß bekommen müssen, ich habe es so gesehen, zudem sagte mein Spieler, dass der Torwart ihn getroffen hätte. Auch in der langen Nachspielzeit hätten wir noch den Lucky Punch setzen können, sollte nicht sein. Wir hätten heute Tabellenführer mit zwei Spielen mehr werden können, dennoch sind wir nicht enttäuscht und niedergeschlagen, da wir eine Bombensaison spielen. Leider konnten wir nicht wie gewünscht in Vorbach gewinnen, aber man muss hier auch die kämpferische Leistung des Gegners anerkennen. Die haben sich in jeden Ball geworfen, so dass sie sich den Punkt auch irgendwie verdient haben. Wir wollen nun einen guten Jahresabschluss, der Fokus ist nun auf das Match gegen Rothenstadt gerichtet", sagte Gästetrainer Bobby Bafra.
Tore: Fehlanzeige - Schiedsrichter: Florian Drexler - Zuschauer: 240
Eine vor allem im zweiten Spielabschnitt mit Haken und Ösen geführte Partie hatte am Ende keinen Sieger - ein Ergebnis, über das sich die Gäste sicherlich mehr freuen konnten, als die Heimelf. Die verpasste in Halbzeit 2, das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden, gegen eine in die Defensive gedrängte Gästeelf sprang letztlich nur der Ausgleichstreffer heraus. Nachfolgend die Stimmen der beiden Trainer:
"Mit Abpfiff reissen vier oder fünf Rothenstädter Spieler die Hände hoch und freuen sich, das sagt schon einiges über dieses Spiel. Wir haben sehr unglücklich zwei Punkte liegen gelassen, es ist tatsächlich in einigen Spielszenen absolut unglücklich gelaufen. Zudem pssiert in der 80. Minute eine klare Tätlichkeit gegen einen meiner Spieler, worauf der Schiedsrichter nur Gelb gibt, nicht einmal zehn Minuten. Ein klares Umstossen wurde hier einfach falsch geahndet. Gerade diese Situation ärgert mich brutal, weil wir mit einem Mann mehr in den letzten zehn Minuten schon einen Vorteil gehabt hätten und diesen eventuell auch genutzt hätten. Eine Zeitstrafe wäre das Mindeste gewesen, diese Tätlichkeit zu bestrafen. Und auch vorher eine strittige Situation, als der Stürmer den Torwart ausspielt, der ihn foult, um den Einschlag zu verhindern, das bekommt er auch nur Gelb. Für uns die riesen Situation, das Spiel zu entscheiden, dahin. Leider haben wir den fälligen Strafstoß nicht verwertet, zunächst Innenpfosten, dann nochmal Pfosten, ich denke Rothenstadt kann mehr als glücklich sein über den Punktgewinn. Wir haben gegen ihre harte Gangart sehr gut dagegengehalten, besonders in der zweiten Halbzeit, wo sie nur noch körperlich spielten, das hatte nichts mehr mit Fußball zu tun, sie gingen nur noch auf den Mann. Am Drücker waren nur noch wir, das Spiel lief in eine Richtung, Rothenstadt mit ein oder zwei Entlastungsangriffe ohne Torchance, wir mit sechs oder sieben guten Dingern. Positiv ist nun, dass sich bei uns ein deutlicher Aufwärtstrend erkennen lässt. Heute zwei Punkte verloren, wir sind aber optimistisch, dass wir unsere verbesserte Form und eine sich bessernde Personallage noch vor der Winterpause zu Zählbarem nutzen können", so das ausführliche Statement von ASV-Trainer Michael Kaufmann.
"Es war eine sehr harte, teilweise sogar unfair geführte Partie. In der ersten Halbzeit haben wir es gut gemacht, aber nach der Pause sind wir nicht mehr nach vorne gekommen. Schwere Beine, ein schwieriger Platz und ein unangenehmer Gegner haben es uns nicht ermöglicht, einen Sieg zu holen", so der Rückblick von Gästespielertrainer Manuel Funk.
Tore: 0:1 Bubacarr Jallow (8.), 1:1 Pascal Steeger (65.) - Schiedsrichter: Kilian Pfanzelt - Zuschauer: 100
"Kein Fisch und kein Fleisch", oder einfacher gesagt zu wenig im Daseinskampf, bedeutete dieses Remis für beide Kontrahenten im Kellerderby vor einer großen Zuschauerkulisse in der Rogers Arena. Die Frühphase der Partie gehörte den Gästen, die ihre Überlegenheit aber nicht in Zählbares verwandelten. Das zu diesem Zeitpunkt überraschende 1:0 für die Heimelf verfehlte ihre Wirkung nicht beim Gast, den nun hatte die Dal-Elf die Zügel in der Hand. Nach der Pause kam der SCK entschlossen aufs Spielfeld zurück, hatte sofort Zugriff und markierte auch verdientermaßen den Gleichstand. In einer hektischen Schlußphase mit gleich zwei Platzverweisen für "Dumba" besaß man hüben wie drüben die Chance auf den Lucky Punch, der letztendlich aber keinem gelingen sollte.
"Zum Schluss muss man sagen, dass das Unentschieden in Ordnung geht. Auch wenn der eine Punkt für uns zu wenig ist", so SCE-Coach Mo Dal.
"Die ersten 20 Minuten verliefen deutlich zu unseren Gunsten, wir konnten allerdings nicht zur Führung einnetzen. So kam es, wie es kommen musste, Eschenbach traf nach einem Eckball zum 1:0. Ab diesem Zeitpunkt waren wir komplett aus dem Spiel, kamen in jedem Zweikampf zu spät und haben leichtfertig Bälle hergeschenkt. Die zweite Halbzeit konnten wir wieder in unsere Hand nehmen. Waren bissig und kamen deutlich besser in die Zweikämpfe. Folgerichtig könnten wir den Ausgleich erzwingen. Von da an war es ein offener Schlagabtausch mit Großchancen auf beiden Seiten. Letztendlich haben wir uns einen Punkt erarbeitet, was in unserer Situation aber zu wenig ist", sagte Gästetrainer Andreas Freiberger.
Tore: 1:0 Valentin Schieder (25.), 1:1 Fabian Fuhrich (68.) - Schiedsrichter: Stephan Völkl - Zuschauer: 120 - Platzverweise: Gelb-Rot für Nico Schart (90.+2/K´thumbach), Zeitstrafe für Yannick Gutte (90.+6/K´thumbach)
Auch wenn die Steinwaldelf einen zweimaligen Rückstand egalisieren konnte, vollkommen zufrieden machte sie das Ergebnis am Ende nicht. Denn einmal gelang die erhoffte Revanche für die Hinspielniederlage nicht und dann bringt der eine Punkt den TSV nicht weiter beim Vorhaben, endlich ins vordere Tabellendrittel vorzustossen. Dabei fehlte gut gemeinten Offensivaktionen der Heimelf immer wieder die Präzision beim finalen Pass, so dass sich die defensiv einen guten Job verrichtende Gästeelf leicht tat, um "Aufreger" in Tornähe zu verhindern. Reuth setzte immer wieder Nadelstiche, die zweimalige Führung - per direkt verwandeltem Freistoß von Frank Eckl und einem Kopfballtreffer von Andreas Kische - kam nicht von ungefähr. Am Ende stand ein 2:2 auf der Anzeigetafel, mit dem sich die Gäste sicherlich etwas mehr anfreunden konnten, denn der Derbyvergleich geht zu ihren Gunsten aus.
"Wir hatten zwar die bessere Spielanlage und auch ein Chancenplus, müssen uns aber leider am Ende mit einem Unentschieden zufrieden geben. Die Mannschaft hat wieder einmal sehr viel ins Spiel investiert und auch gut gekämpft, aber der finale Ball war dann meistens zu überhastet oder zu früh gespielt. Reuth hat es gut verteidigt und somit geht die Punkteteilung am Ende auch in Ordnung", so das Statement von Erbendorf-Coach Benny Scheidler.
"Ein spannender Schlagabtausch liegt hinter uns. Obwohl die Platzbedingungen nicht optimal waren, kam ein munteres Spiel zustande. Leider konnten wir die zweimalige Führung nicht in drei Punkte umwandeln. Trotzdem sind wir mit dem Unentschieden sehr zufrieden und die Mannschaft kann stolz auf sich sein", so ein zufriedener Gästespielertrainer Tom Wildenauer.
Tore: 0:1 Frank Eckl (26.), 1:1 Dilane Mayeko (45.+1), 1:2 Andreas Kische (57.), 2:2 Sandro Hösl (66.) - Schiedsrichter: Andreas Kink - Zuschauer: 457
