
Regionalliga-Absteiger Türkgücü München zieht den Schlussstrich: Nach nur drei Spielen verlässt Slaven Skeledzic den Verein.
München – Das ist ein echter Hammer! Bereits nach drei Spielen in der Bayernliga Süd gehen Türkgücü München und Trainer Slaven Skeledzic getrennte Wege. 0:1 gegen Erlbach, 0:6 gegen Kirchanschöring sowie 0:3 gegen Landsberg – der Saisonstart nach dem Abstieg aus der Regionalliga verlief alles andere als optimal. Kein einziger Treffer, null Punkte und der letzte Tabellenplatz führten dazu, dass die im Sommer fast komplett neu zusammengestellte Mannschaft nun ohne Trainer dasteht. Ein Nachfolger steht bislang noch nicht fest.
Die Pressemitteilung von Türkgücü München: „Türkgücü München und Cheftrainer Slaven Skeledžić haben sich einvernehmlich auf eine Beendigung der Zusammenarbeit verständigt. Wir danken Slaven für seinen Einsatz, seine Arbeit und sein Engagement für unseren Verein und wünschen ihm für seinen weiteren beruflichen und privaten Weg alles Gute. Über die Nachfolge auf der Trainerposition und die weitere sportliche Ausrichtung werden wir euch in den kommenden Tagen informieren.“
Mit Slaven Skeledzic, der unter anderem in der U17 des FC Bayern München und im Nachwuchsleistungszentrum von Eintracht Frankfurt gearbeitet hatte, verlieren die Münchner einen echten Fachmann. Spielerisch lieferte die junge Mannschaft gute Auftritte und hielt gegen die Top-Teams der Liga gut mit. Einzig die Chancenverwertung und naive Abwehrfehler sorgten dafür, dass Türkgücü ohne Punkte aus den ersten drei Spielen herausging. Doch neben erneuten Platz-Problemen scheint es weitere große Baustellen beim Regionalliga-Absteiger zu geben. Darunter finanzielle und zwischenmenschliche Schwierigkeiten, wie Slaven Skeledzic gegenüber Fussball Vorort/FuPa Oberbayern mitteilte. Das ausführliche Statement des Ex-Trainers lesen Sie hier. (mg)