
Der Abstiegskampf in der Verbandsliga hat dramatische Konsequenzen gefordert. Nach der heutigen 1:3-Heimniederlage gegen einen direkten Konkurrenten hat der MSV Pampow die sofortige Trennung von seinem Trainer Paul Stubbe bekannt gegeben. Die sportliche Situation des Vereins ist nach diesem richtungsweisenden Spiel prekär, was die Verantwortlichen zu einem sofortigen Handeln zwang.
Die bittere Niederlage in einem richtungsweisenden Duell
Der heutige Spieltag markiert einen sportlichen Tiefpunkt für den MSV Pampow. Im direkten Aufeinandertreffen mit dem SV Hafen Rostock 1961 unterlag die Mannschaft im eigenen Stadion mit 1:3. Dieses Spiel war im Vorfeld als richtungsweisend eingestuft worden, da beide Teams um wichtige Punkte gegen den Abstieg kämpften. Doch statt des erhofften Befreiungsschlags erlebte der Verein eine weitere Enttäuschung auf dem Rasen. Das Ergebnis von 1:3 verdeutlichte die sportliche Misere, in der sich das Team befindet, und führte zu einer intensiven Aufarbeitung durch die Vereinsführung. Die Niederlage gegen die Rostocker wog schwerer als ein gewöhnlicher Punktverlust, sie war der Auslöser für die personelle Konsequenz auf der Trainerbank.
Die offizielle Mitteilung und das einvernehmliche Ende
Der Verein reagierte prompt und veröffentlichte eine offizielle Mitteilung. Darin heißt es wörtlich: "Der MSV Pampow und Cheftrainer Paul Stubbe gehen mit sofortiger Wirkung getrennte Wege." Diese Entscheidung fiel nach einem intensiven Austausch zwischen dem Vorstand und dem Trainer. Der Verein erklärte dazu: "Im Anschluss an die heutige 1:3-Niederlage im richtungsweisenden Spiel gegen den SV Hafen Rostock hat sich der Vorstand ausführlich mit dem Cheftrainer ausgetauscht. In diesem Gespräch wurde einvernehmlich festgestellt, dass es für beide Seiten die beste Entscheidung ist, die Zusammenarbeit zum jetzigen Zeitpunkt zu beenden." Es ist ein Schritt, der die Schwere der aktuellen Lage unterstreicht.
Die Analyse des mangelnden Leistungsniveaus
Das Fazit des Vorstands fällt dabei deutlich aus: "Nach eingehender Analyse der bisherigen Saisonentwicklung bleibt festzuhalten, dass die Mannschaft über weite Strecken nicht das Leistungsniveau abrufen konnte, zu dem sie grundsätzlich in der Lage ist." Diese Feststellung ist der Kern der Entscheidung. Die Verantwortlichen sahen offenbar keine andere Möglichkeit mehr, das vorhandene Potenzial des Kaders auszuschöpfen, als durch einen Wechsel an der Spitze des Trainerstabs.
Ein Blick auf die prekäre Lage in der Tabelle
Die Zahlen der Tabelle verdeutlichen, warum der Vorstand keinen anderen Ausweg mehr sah. Nach 21 absolvierten Spielen findet sich der MSV Pampow auf dem 14. Tabellenplatz wieder. Mit lediglich 13 Punkten und einem Torverhältnis von 22:44 ist die Bilanz schwach. Nur zwei Siege konnten in der gesamten Saison errungen werden, bei sieben Unentschieden und zwölf Niederlagen.
Dankbarkeit und die Ungewissheit über die Zukunft
Trotz der Trennung bemühte sich der Verein um einen respektvollen Abschied. In der Mitteilung wurde betont: "Der MSV Pampow bedankt sich bei Paul Stubbe für sein Engagement und seine geleistete Arbeit und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute." Wie es sportlich weitergeht, steht hingegen noch nicht fest. Die Vereinsführung hält sich bedeckt, was die Nachfolge betrifft. In der Erklärung heißt es lediglich: "Über die weitere sportliche Ausrichtung wird der Verein zeitnah informieren."