2025-12-03T05:51:34.672Z

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Die Verantwortlichen des FC Wernberg und der DJK Weihern-Stein heißen den neuen SG-Spielertrainer Patrick Greindl (Mitte) in ihren Reihen willkommen.
Die Verantwortlichen des FC Wernberg und der DJK Weihern-Stein heißen den neuen SG-Spielertrainer Patrick Greindl (Mitte) in ihren Reihen willkommen. – Foto: Verein

Patrick Greindl steigt ins Trainergeschäft ein

Der aktuell noch für Nabburg kickende 32-Jährige übernimmt zur neuen Saison die SG Weihern/Wernberg als Spielercoach

Bei der neugeschaffenen Spielgemeinschaft DJK Weihern-Stein / FC Wernberg II, derzeit Dritter der Kreisklasse Nord, kündigt sich ein Trainerwechsel an. Nach einem Jahr der Zusammenführung und des Aufbaus wird Erwin Zimmermann den Trainerposten zur Saison 2025/26 an Patrick Greindl übergeben. Der 32-jährige Ex-Viehhausener spielt derzeit noch für den TV Nabburg und wird bei der SG seine erste Trainerstation in Angriff nehmen.

„Die Verantwortlichen der DJK Weihern-Stein und des 1. FC Wernberg haben in zwei Gesprächen schnell einen guten Draht zu Patrick Greindl gefunden und alles Wichtige abgeklärt“, heißt es von Seiten der Entscheidungsträger. „Wir sind überzeugt von Patricks fußballerischen Qualitäten und möchten ihm als jungen Trainer die Chance geben, den sportlichen Erfolg der SG fortzusetzen“, ergänzt Max Klinger als Abteilungsleiter der DJK.

Greindl selbst blickt seinen ersten Gehversuchen als hauptverantwortlicher (Spieler-)Trainer erwartungsfroh entgegen. Dass er diese bei der SG Weihern unternehmen wird, hat natürlich seine Gründe. „Ich sehe für mich den richtigen Zeitpunk, um ins Trainergeschäft einzusteigen. Die SG Weihern/Wernberg bietet dafür sehr gute Voraussetzungen“, sagt der 32-Jährige und nennt die top aufgestellten Führungsebenen sowie die guten Trainingsmöglichkeiten beider Vereine. „Das ist ein sehr gutes Fundament, um in Ruhe ins Trainergeschäft einzusteigen, unterstreicht Greindl, der bereits seit 2016 beim TV Nabburg spielt und über die Jahre kein einziges Punktspiel verpasste. In der laufenden Runde fungiert er spielender Co-Trainer.

„Dementsprechend ist mir die Entscheidung natürlich schwergefallen. Der TV Nabburg ist mir ans Herz gewachsen und jetzt liegt mein Fokus auf den restlichen neun Saisonspielen. Wir haben ja noch die Chance auf Platz 2. Nichtsdestotrotz möchte ich nach neun Jahren in Nabburg und Richtung Ende meiner aktiven Spielerkarriere nochmal Neues sehen. Ich werde heuer 33 und weiß nicht, wie lange ich noch selbst kicken kann und so als als Spielertrainer agieren kann“, führt Greindl aus. Sein Plan: Jetzt als Spielercoach ins Trainergeschäft hineinzuschnuppern, um dann irgendwann von draußen als Linientrainer zu fungieren.

Der SG Weihern/Wernberg II hat er ligaunabhängig zugesagt. „Die Kreisklasse bildet einen guten Einstieg ins Trainergeschäft. Zur Kreisliga würde ich aber auch nicht nein sagen“, schmunzelt Patrick Greindl, dessen künftige Mannschaft im ultra-engen Aufstiegskampf der Kreisklasse Nord noch alle Möglichkeiten hat. Spitzenreiter Schwarzhofen II ist nur drei Punkte voraus, gleichzeitig liegt der Tabellensiebte auch nur fünf Punkte zurück.

Aufrufe: 015.3.2025, 08:00 Uhr
Florian WürtheleAutor