
Der SV Bad Heilbrunn verliert im Test gegen den Landesligist SV Bruckmühl knapp mit 1:2. Zeigt aber eine starke Reaktion nach frühen Fehlern. Trainer Lang hofft, dass solche Patzer in der Punktrunde vermieden werden.
Besser, die Fehler passieren im Testspiel, als dann, wenn es darauf ankommt: Eine gescheiterte Dribbelaktion vor dem eigenen 16er, ein Querpass vor dem eigenen Tor. Die Konsequenz jeweils: Zweimal landete der Ball beim Gegner vom SV Bruckmühl, zweimal drosch Michele Cosentino (2./21. Spielminute) vom Landesligisten den Ball an Christoph Hüttl vorbei ins Heilbrunner Tor. „Da sah es nicht gut aus, da wird es schwierig“, meint Walter Lang, Trainer des Bezirksligisten.
„Da kannst du das Spiel auch ganz aus der Hand geben.“ Doch die Heilbrunner rissen sich zusammen, kamen immer besser ins Spiel. Andreas Specker sorgte noch vor der Pause für den 1:2-Anschluss. Sein satter Schuss aus 20 Metern ging ins lange Eck. Nach dem Wechsel ging das Spiel sogar phasenweise nur noch auf den Kasten der Gastgeber auf dem Miesbacher Kunstrasen. „Es hätte sogar 2:2 ausgehen können“, meint Lang. Doch es blieb beim 1:2 (1:2).
Aber er ist zufrieden mit dem Spiel, weil er auf den Lerneffekt bei seinen Spielern hofft. „In der Punktrunde passiert ihnen das vielleicht dann nicht mehr.“ Und weil er wieder einige Erkenntnisse für die anstehende Bezirksliga-Rückrunde gewonnen hat. Nach dem letzten Vorbereitungsspiel am Dienstag (19.30 Uhr) gegen die SG Gaißach/Wackersberg fahren die Heilbrunner ins Trainingslager nach Ungarn und steigen erst in der folgenden Woche in den Punktspielbetrieb ein. Bis dahin sind dann vielleicht auch wieder alle Spieler hergestellt oder einen Schritt weiter auf dem Weg zurück nach Verletzung.
So wie etwa Andre Tiedt, der gegen Bruckmühl erstmals 90 Minuten durchspielte und es recht solide machte. Luis Meisl musste für den kurzfristig ausgefallenen Florian Schnitzlbaumer in der Innenverteidigung einspringen und machte seine Sache – bis auf das missglückte Dribbling – im restlichen Spiel gut. „Sicher eine Option für die Zukunft“, meint Lang. Benedikt Specker und Anton Krinner bekamen Kurzeinsätze. Klaus Pföderl spielte erstmals in der Spitze, auch das eine mögliche Position für später.