
Glück im Unglück oder vom Pech verfolgt: Umut Orbay tut sich schwer, seine eigene Diagnose richtig zu bewerten. Beim Trainingslager-Testspiel gegen den SV Planegg-Krailing blieb der 21-Jährige vor drei Wochen im Kunstrasen hängen. Der Verdacht auf einen erneuten Kreuzbandriss - der Natternberger zog sich die Horror-Knieverletzung schon im Herbst 2024 zu - bestätigte sich zwar nicht, mittlerweile steht allerdings fest, dass das Sprunggelenk massiv in Mitleidenschaft gezogen wurde.
"Ich habe mir das Syndesmoseband angerissen, zudem ist ein Außenband im Sprunggelenk gerissen, ein anderes angerissen. Am 16. März habe ich einen Termin bei einem Spezialisten, man kann aber davon ausgehen, dass die Saison für mich beendet ist", sagt Orbay, der froh ist, dass zumindest das Kreuzband heil ist: "Ich habe mir die Szene auf Video angesehen, das hat brutal ausgesehen. Daher bin ich noch einigermaßen glimpflich davongekommen. Dennoch ist es frustrierend genug. Ich habe sehr hart gearbeitet, um den Anschluss wieder zu schaffen und war richtig gut drauf. Dann passiert sowas. Hart, sehr hart", klagt der ehrgeizige Vollblutfußballer, der Wirtschaftspsychologie studiert und momentan ein Berufspraktikum in Regensburg macht.