
Der 1. FC Passau hat sein neues Trainerteam für die kommende Landesliga-Saison komplettiert: Neben Cheftrainer Patrick Choroba und Co-Trainer Johannes Stingl wird künftig auch Maximilian Moser als zweiter Co-Trainer Teil des Trainerstabs sein.
Die Verpflichtung eines zusätzlichen Mannes an der Seitenlinie war ein ausdrücklicher Wunsch der beiden neuen Trainer. Vor allem in Situationen, in denen Choroba und Stingl selbst gleichzeitig auf dem Platz stehen, soll jemand von außen den Überblick behalten und steuernd eingreifen können. Die Wahl fiel dabei schnell auf Maximilian Moser. Der langjährige Kapitän der ersten Mannschaft verkörpert den 1. FC Passau wie kaum ein anderer und kennt Verein, Mannschaft und Strukturen seit vielen Jahren. Aufgrund eines Knorpelschadens wird Moser dem FC Passau als Spieler allerdings längere Zeit nicht zur Verfügung stehen.
Sportlicher Leiter Christian Wolf erklärt: "Maxi kennt den Verein und die Kabine besser als jeder andere. Er entspricht genau dem Wunschprofil der beiden neuen Trainer Choroba und Stingl. Zudem kennt er alles Positive, was wir in den vergangenen Jahren aufgebaut haben, und wird seinen Beitrag dazu leisten, dass dieser Weg bestenfalls genauso erfolgreich weitergeht.“
Keine positive Nachricht gibt es dagegen in Sachen Elias Höng. Der Torjäger des Kreisklassen-Meisters SG Breitenberg/Sonnen wird entgegen der ursprünglichen Planungen nicht zum Landesligisten wechseln. "Elias hat große Probleme mit seinem Schienbein, kann seit einem halben Jahr kaum trainieren und ist dadurch auch fitnesstechnisch nicht in dem Zustand, den er sich selbst vorstellt. Deshalb hat er uns leider wieder abgesagt“, erklärt Wolf. Trotzdem zeigt der sportliche Leiter Verständnis für die Entscheidung des Offensivspielers: "Ich bin mir sicher, dass wir das mit unseren vereinsinternen Physiotherapeuten und Ärzten hinbekommen hätten, aber wir akzeptieren natürlich, dass er es sich derzeit nicht zutraut, in der Landesliga anzugreifen. Sehr schade, aber so ist Fußball manchmal. Wir wünschen ihm trotzdem alles Gute und hoffen, dass er die Probleme in den Griff bekommt.“
Durch die Absage wird der FC Passau auf dem Transfermarkt nochmals aktiv werden. "Für uns heißt das natürlich, dass wir uns offensiv noch um ein oder vielleicht zwei weitere Kräfte bemühen werden. Es soll aber nur ein Spieler sein, der uns am Ende wirklich verstärkt. Falls wir diese Lösung nicht finden, haben wir genügend eigene Talente im Verein, die in der Vorbereitung ihre Chance bekommen werden“, informiert Wolf.