2026-05-29T11:52:36.002Z

Allgemeines

Paris SG krönt sich im Elfmeter-Krimi zum Champions-League-Sieger

Budapest, 30. Mai 2026 – Was für ein historischer Abend in der Puskás Aréna! In einem an Dramatik kaum zu überbietenden Finale der UEFA Champions League hat sich Paris Saint-Germain gegen den Arsenal FC durchgesetzt. Nach einem 1:1-Unentschieden nach Verlängerung behielten die Franzosen im Elfmeterschießen mit 5:4 (4:3 i.E.) die Oberhand und feierten den Triumph in der Königsklasse.

von Gerd Jung · Gestern, 21:11 Uhr · 0 Leser
– Foto: Timo Scharer, André N&u

Die Londoner erwischten einen Start nach Maß: Bereits in der 5. Spielminute brachte Kai Havertz die mitgereisten Arsenal-Fans zum Toben, als er eine Unachtsamkeit in der Pariser Hintermannschaft eiskalt ausnutzte und zur frühen 1:0-Führung für die Engländer traf. Arsenal kontrollierte in der Folge die erste Halbzeit, versäumte es jedoch, die Führung auszubauen.

Nach dem Seitenwechsel kam Paris mit deutlich mehr Schwung aus der Kabine. Die Bemühungen wurden in der 64. Minute belohnt: Nach einem Foul im Strafraum entschied der Unparteiische auf Strafstoß. Ousmane Dembélé übernahm die Verantwortung und verwandelte sicher zum 1:1-Ausgleich.

Abnutzungskampf in der Verlängerung

Da in der regulären Spielzeit keine weiteren Treffer fielen, ging die Partie in die Verlängerung. Hier war beiden Teams der enorme Kräfteverschleiß der langen Saison anzumerken. Die Intensität blieb hoch, was sich auch in den Verwarnungen widerspiegelte: Bei Arsenal sahen unter anderem Bukayo Saka und Declan Rice Gelb, auf Pariser Seite wurden João Neves und Nuno Mendes verwarnt. Trotz vereinzelter Chancen auf beiden Seiten blieb es beim 1:1 nach 120 Minuten.

Nervenschlacht vom Punkt

Im anschließenden Elfmeterschießen avancierte die Puskás Aréna endgültig zum Tollhaus. Während auf Pariser Seite Gonçalo Ramos, Désiré Doué, Achraf Hakimi und schließlich Lucas Beraldo die Nerven behielten, scheiterte Arsenal entscheidend. Da halfen auch die Treffer von Viktor Gyökeres, Declan Rice und Gabriel Martinelli nicht mehr – am Ende jubelte das Team aus der französischen Hauptstadt über den 5:4-Gesamtsieg.

FC Arsenal: David Raya, Gabriel, William Saliba, Cristhian Mosquera (66. Jurrien Timber), Piero Hincapié, Martin Odegaard (68. Viktor Gyökeres), Kai Havertz (91. Eberechi Eze), Declan Rice, Myles Lewis-Skelly (92. Martin Zubimendi), Bukayo Saka (82. Noni Madueke), Leandro Trossard (83. Gabriel Martinelli) - Trainer: Mikel Arteta

Paris St. Germain: Matvey Safonov, Marquinhos (106. Ilya Zabarnyi), Achraf Hakimi, Nuno Mendes, Willian Pacho, Vitinha (106. Lucas Lopes Beraldo), Fabián Ruiz (95. Warren Zaire Emery), Joao Neves, Ousmane Dembélé (91. Goncalo Ramos), Desire Doué, Khvicha Kvaratskhelia (83. Bradley Barcola) - Trainer: Luis Enrique

Schiedsrichter: Daniel Siebert (Berlin)
Tore: 1:0 Kai Havertz (6.), 1:1 Ousmane Dembélé (65. Foulelfmeter), 1:2 Goncalo Ramos (121. i.E.), 2:2 Viktor Gyökeres (121. i.E.), 2:3 Desire Doué (121. i.E.), 3:3 Declan Rice (121. i.E.), 3:4 Achraf Hakimi (121. i.E.), 4:4 Gabriel Martinelli (121. i.E.), 4:5 Lucas Lopes Beraldo (121. i.E.)
Besondere Vorkommnisse: Gabriel (FC Arsenal) scheitert mit Foulelfmeter an Torwart (121.). Nuno Mendes (Paris St. Germain) scheitert mit Foulelfmeter an Torwart (121.). Eberechi Eze (FC Arsenal) scheitert mit Foulelfmeter an Torwart (121.).

Der Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.