2026-03-09T15:40:23.061Z

Allgemeines

Packendes 3:3 in Oranienburg, Storkower SC mit 6:0-Torgala

Was war in der Kreisoberliga Oberhavel/Barnim und in der Ostbrandenburgliga los?

von red · Heute, 14:30 Uhr · 0 Leser
– Foto: Chris Ham Photography Sportiv

In der Kreisoberliga Oberhavel/Barnim und in der Ostbrandenburgliga war einiges geboten. Hier gibt es den ausführlichen Rückblick und den Service.

Kreisoberliga Oberhavel/Barnim

SG Einheit Zepernick 1925 II – FSV Basdorf 0:1

In Zepernick erlebten die 83 anwesenden Zuschauer eine Begegnung, die lange Zeit von taktischer Disziplin und stabilen Abwehrreihen geprägt war. Beide Mannschaften neutralisierten sich weitgehend im Mittelfeld, sodass hochkarätige Möglichkeiten zunächst Mangelware blieben. Erst in der Schlussphase erzwang der Gast aus Basdorf die Entscheidung mit einer entschlossenen Aktion. Niklas Krause (82.) bewies kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit den nötigen Torinstinkt und markierte den Treffer des Tages. Zepernick versuchte in den verbleibenden Minuten noch einmal alles, fand jedoch keine Lücke mehr im Basdorfer Defensivverbund. Ein Auswärtssieg der puren Beharrlichkeit.

Oranienburger FC Eintracht 1901 II – FC Falkenthaler Füchse 1994 3:3

Vor 32 Zuschauern entwickelte sich in Oranienburg ein hochemotionaler Schlagabtausch, der vor allem durch beeindruckende Comeback-Qualitäten beider Teams glänzte. Die Falkenthaler Füchse legten los wie die Feuerwehr und schienen die Partie durch einen frühen Doppelpack von Max Schläwicke (12.) und erneut Max Schläwicke (15.) bereits in der Anfangsviertelstunde komplett unter Kontrolle zu haben. Doch die Eintracht-Reserve bewies ein riesiges Kämpferherz und kämpfte sich im zweiten Durchgang zurück: Pascal Dachwitz (59.) und Pascal Dachwitz (69.) glichen mit zwei leidenschaftlichen Aktionen den Spielstand wieder aus. Die Schlussphase wurde zum Krimi, als Christopher Franz (75.) die Gäste erneut in Front brachte, doch Paul Berger (89.) rettete den Hausherren kurz vor Ultimo noch einen hochverdienten Zähler.

SV Grün-Weiß Bergfelde – FC Kremmen 1920 1:3

In Bergfelde sahen 50 Zuschauer eine Partie, in der die Gäste aus Kremmen nach einem anfänglichen Rückschlag ihre spielerische Reife unter Beweis stellten. Zunächst jubelten die Hausherren, als Marcel Weihrauch (20.) mit einer zielstrebigen Aktion die Führung erzielte. Kremmen zeigte sich jedoch unbeeindruckt und investierte viel Herzblut in die Offensive. Besonders Sascha Hergst (45.) und Sascha Hergst (50.) avancierte zum Mann des Tages, indem er die Begegnung mit einem Treffer unmittelbar vor und einem direkt nach dem Seitenwechsel komplett drehte. Den endgültigen Deckel auf die Partie setzte Patrick Breyer (71.), der nach siebzig Minuten für die Vorentscheidung sorgte. Ein Erfolg der mannschaftlichen Geschlossenheit.

SV Eintracht Bötzow – FSV Bernau II abgesagt

Das Spiel wurde abgesagt.

TSG Fortuna 21 Grüneberg – SG Grün-Weiß Bärenklau 1:1

In einer intensiv geführten Begegnung, der 55 Zuschauer beiwohnten, suchten beide Mannschaften geduldig nach der Lücke im gegnerischen System. Die Gäste aus Bärenklau erwischten den besseren Start und gingen durch Daniel Hirmke (18.) früh in Führung. In der Folge entwickelte sich ein zähes Ringen, bei dem Grüneberg unermüdlich gegen den Rückstand anrannte, während Bärenklau die Führung mit viel Leidenschaft verteidigte. Die Belohnung für die Mühen der Hausherren folgte erst spät: Ein Strafstoß bot die Chance zum Ausgleich, die Lucas Heidel (80.) per Foulelfmeter sicher nutzte. In der verbleibenden Zeit suchten beide Teams noch den Siegtreffer, doch es blieb bei einer leistungsgerechten Punkteteilung.

SG Blau-Weiß Leegebruch 1948 – SV 1908 Grün-Weiss Ahrensfelde III 1:1

In Leegebruch bekamen 85 Zuschauer ein Duell auf Augenhöhe zu sehen, das erst in der zweiten Halbzeit seinen emotionalen Höhepunkt fand. Die Blau-Weißen konnten kurz vor dem Seitenwechsel jubeln, als Aria Amiri (40.) seine Farben mit einer entschlossenen Einzelaktion in Front brachte. Ahrensfelde steckte jedoch nicht auf und mobilisierte nach der Pause neue Kraftreserven, um den drohenden Auswärtsverlust abzuwenden. Die Bemühungen der Gäste wurden schließlich belohnt, als Robin Schneider (71.) mit viel Übersicht den Ausgleich markierte. Trotz einiger Möglichkeiten in der Schlussphase auf beiden Seiten blieb es beim Unentschieden, das den Einsatzwillen beider Vertretungen widerspiegelte.

FSV Fortuna Britz 90 – Löwenberger SV abgesagt

Das Spiel wurde abgesagt.

SV Glienicke/Nordbahn – SpG Lichterfelde/Finow 2:1

In Glienicke sahen 70 Zuschauer ein Spiel mit einer bemerkenswerten Wendung. Die Spielgemeinschaft aus Lichterfelde und Finow startete schwungvoll und schockte die Hausherren durch den frühen Treffer von Nick Lange (9.). Glienicke benötigte einige Zeit, um die Grundordnung zu finden, schlug dann aber mit viel Wut im Bauch zurück. Noch vor der Pause gelang Fabio Rondinelli (37.) der wichtige Ausgleichstreffer. Den Schwung nahmen die Gastgeber mit in den zweiten Durchgang, wo Marek Schroller (51.) bereits kurz nach Wiederanpfiff die Partie komplett drehte. In der restlichen Spielzeit verteidigte Glienicke den knappen Vorsprung mit unbändigem Willen gegen die anrennenden Gäste.

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Ostbrandenburgliga

SV Blau-Weiß Petershagen/Eggersdorf II – VfB Steinhöfel 2:1

In Petershagen sahen die Zuschauer eine Partie, die vor allem in der ersten Halbzeit durch die Kaltschnäuzigkeit eines einzelnen Akteurs geprägt war. Kurt Skusa (28.) brachte die Brandenburger Reserve nach knapp einer halben Stunde in Führung und legte nur zehn Minuten später nach, als erneut Kurt Skusa (38.) den Ball zum 2:0 im Netz unterbrachte. Steinhöfel gab sich im zweiten Durchgang nicht auf und kam noch einmal heran, allerdings unter gütiger Mithilfe der Hausherren: Ein unglückliches Eigentor von Jonas Müller (77.) machte die Schlussphase noch einmal spannend, doch Petershagen rettete den knappen Vorsprung über die Zeit.

SV Rot-Weiß Reitwein – SpG Tauche/Ahrensdorf 1:0

Vor 105 Zuschauern entwickelte sich in Reitwein ein Geduldsspiel. Die Abwehrreihen beider Teams standen lange sicher, bis in der zweiten Halbzeit der entscheidende Moment kam. Abdullah Eksici (62.) erlöste den heimischen Anhang mit seinem Treffer zum 1:0. In der hitzigen Endphase schwächten sich die Gäste selbst, als Jens Jahn (85.) mit der Gelb-Roten Karte vorzeitig zum Duschen geschickt wurde. Am Ende blieb es beim knappen, aber verdienten Heimsieg der Rot-Weißen.

SpG Hennickendorf/Rehfelde – SG Müncheberg 0:4

Die SG Müncheberg demonstrierte am Wochenende ihre offensive Schlagkraft und ließ der Spielgemeinschaft keine Chance. Nachdem die erste Stunde torlos geblieben war, brach Hannes Gersdorf (60.) den Bann. Danach ging es Schlag auf Schlag: Matti Wulke (70.) erhöhte auf 2:0, bevor Tim Sowinski (78.) den Sack endgültig zumachte. Den Schlusspunkt unter eine dominante Vorstellung setzte erneut Matti Wulke (82.) mit seinem zweiten Treffer des Tages zum 4:0-Endstand.

MTV 1860 Altlandsberg – SV 1919 Woltersdorf 1:2

In Altlandsberg sahen 115 Zuschauer eine dramatische Wendung der Ereignisse. Zunächst sah es gut aus für die Gastgeber, als Maurice Buley (55.) den MTV nach dem Seitenwechsel in Führung schoss. Doch Woltersdorf schlug eiskalt zurück. Marwin Vogel (63.) markierte den Ausgleich, und in der Schlussphase drehten die Gäste das Spiel komplett: Maximilian Traue (85.) erzielte den viel umjubelten Siegtreffer zum 1:2-Auswärtserfolg.

BSG Pneumant Fürstenwalde – FC Union Frankfurt 4:0

Ein torreiches Spektakel für die 35 Zuschauer in Fürstenwalde, das bereits in der ersten Halbzeit entschieden wurde. Die BSG legte los wie die Feuerwehr: Maxim Eppert (16.) eröffnete den Reigen, und nur zwei Minuten später erhöhte Chris Thieme (18.) auf 2:0. Kurz vor dem Pausenpfiff wurde es dann deutlich, als erst Marvin Kranz (43.) und unmittelbar danach Marten Eppert (44.) für eine komfortable 4:0-Führung sorgten. In der zweiten Hälfte verwaltete Pneumant das Ergebnis souverän.

SG Hangelsberg 47 – Storkower SC 0:6

Ein wahres Schützenfest erlebten die 100 Zuschauer in Hangelsberg, wo der Storkower SC keine Gefangenen machte. Der Torreigen wurde durch Marian Beyer eröffnet, bevor Marc Ewler mit zwei aufeinanderfolgenden Treffern das Ergebnis schnell in die Höhe schraubte. Erneut war es dann Marian Beyer, der sich in die Torschützenliste eintrug. Die weiteren Treffer zum deutlichen Auswärtssieg steuerten Jan Kretschmann und Nico Schorisch bei. Ein Nachmittag zum Vergessen für die Hausherren.

SG 47 Bruchmühle – FV Erkner 1920 II 0:4

Der FV Erkner II entführte drei Punkte aus Bruchmühle und zeigte sich vor 80 Zuschauern hocheffizient. Maximilian Marschner (20.) brachte die Gäste früh auf Kurs, und Leon Wagner (43.) sorgte noch vor dem Pausentee für eine beruhigende Führung. Im zweiten Spielabschnitt schraubte Florian Fleck (68.) das Ergebnis weiter in die Höhe, ehe Kevin Domke (90.+1) in der Nachspielzeit den 4:0-Endstand besiegelte.

FC Neuenhagen 1913 – FC Strausberg II 0:0

In Neuenhagen sahen 75 Zuschauer ein torloses Unentschieden der kämpferischen Sorte. Die größte Chance, die Partie zu entscheiden, hatten die Gastgeber bereits in der Anfangsphase. Doch Tobias Lorenz (10.) scheiterte mit einem Foulelfmeter am glänzend reagierenden Torwart Rene Fingerhut, der den Punkt für die Strausberger Reserve festhielt.

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