2026-04-09T03:39:01.720Z

Allgemeines

OSV Meerbusch qualifiziert sich für den Niederrheinpokal

Der OSV ist durch ein 7:2 gegen Grefrath in den Verbandspokal eingezogen – zuletzt gelang das vor 35 Jahren. Nun wartet das Bezirksliga-Spitzenspiel gegen Neuwerk.

von Christoph Baumeister · Heute, 11:30 Uhr · 0 Leser
Auf den OSV Meerbusch wartet am Freitag ein absolutes Topspiel.
Auf den OSV Meerbusch wartet am Freitag ein absolutes Topspiel. – Foto: Michael Zöllner

Der OSV Meerbusch hat sich dank eines souveränen 7:2 (1:1)-Heimerfolgs im Viertelfinale des Kreispokals gegen den SSV Grefrath erstmals seit 35 Jahren wieder für die Hauptrunde des Niederrheinpokals qualifiziert. „Gegen einen Ligakonkurrenten so deutlich zu gewinnen, damit kann man nur zufrieden sein“, sagte Trainer Dominik Voigt.

„Wir haben komplett durchrotiert, damit Spieler aus der zweiten Reihe Einsatzzeiten bekommen. Die erste Halbzeit war ordentlich, die zweite richtig stark. Wir haben in 45 Minuten sechs Tore geschossen und sogar noch einige Chancen liegen gelassen.“

Im Pokal fast in Rückstand geraten

Bereits nach gut 100 Sekunden bot sich den Gästen die große Chance zur Führung, doch Christopher Claeren setzte einen Foulelfmeter neben das Tor. Danach fand der OSV besser ins Spiel. Luca Pohlmann und Angelo Recker verpassten die Führung nur knapp. Grefrath blieb durch vereinzelte Vorstöße gefährlich, doch die Osterather Abwehr ließ kaum noch etwas zu. Nach einer halben Stunde belohnten sich die Hausherren für den höheren Aufwand. Rainer Dos Santos Steuer spielte einen starken Ball auf Ben Israil, der überlegt zum 1:0 einschob (30.). Die Antwort der Gäste folgte prompt. Gerrit Lenssen traf per Volleyabnahme zum Ausgleich (33.).

Zur Pause brachte Voigt mit Philip Schmelzer, Lars Stieger und Marc Rommel seine drei besten Torschützen. Das zeigte sofort Wirkung. Schmelzer legte von links in die Mitte, Stieger leitete direkt weiter auf Rommel, der zum 2:1 traf (53.). Von da anspielte praktisch nur noch der OSV. Wieder war es die Kombination Stieger auf Rommel, die zum 3:1 führte (55.). Luis Heich erhöhte nach einer Ecke auf 4:1 (63.), ehe Israil nach Vorarbeit von Stieger das 5:1 markierte (71.). Zwar verkürzte Jens Keller zwischenzeitlich auf 2:5 (82.), doch Schmelzer (83.) und Dos Santos Steuer (88.) schraubten das Ergebnis auf 7:2.

Mit dem Einzug in die Hauptrunde hat der OSV den ersten Teil seines Vorhabens umgesetzt. „Vor der Saison hatten wir uns zwei Ziele gesetzt: den Aufstieg in die Landesliga und den Einzug in den Niederrheinpokal. Das erste haben wir geschafft, das zweite wird hoffentlich noch folgen.“

Großer Schritt am Freitagabend?

Am Freitagabend (19.45 Uhr) kann der OSV im Gipfeltreffen gegen die Sportfreunde Neuwerk den nächsten großen Schritt machen. Mit einem Sieg könnte der Spitzenreiter seinen Vorsprung auf den einzig verbliebenen Verfolger auf neun Punkte ausbauen.

„Wir haben eine sehr gute Ausgangslage, denn der Druck liegt eindeutig auf Neuwerk“, sagt Voigt, der sich mit seinem Team unbedingt für die 1:3-Niederlage im Hinspiel revanchieren möchte. Entscheidend werde sein, gegen einen tief stehenden Gegner die Geduld zu wahren und eine gute Konterabsicherung zu haben. „Wenn uns das gelingt, bin ich guter Dinge, dass wir das Spiel gewinnen“, so Voigt.