
Die Fußballerinnen des FC Oste/Oldendorf haben den Bezirkspokal gewonnen und feiern einen der größten Erfolge der Vereinsgeschichte. Das Siegtor fiel spät.
Der FC Oste/Oldendorf gewann am Donnerstagnachmittag das Finale der beiden Landesligisten gegen den TuS Fleestedt mit 3:2. Über 400 Zuschauer fanden den Weg nach Gräpel, wo beide Teams zunächst Fehler vermeiden wollten.
Die Oldendorferinnen erarbeiteten sich aber leichte Vorteile und verdienten sich eine Führung. Zunächst verwandelte Sarah Hildebrandt einen Strafstoß (42.), dann vollstreckte Sina Budde nach einem Steckpass von Laura Hellwege zum 2:0 (61.).
„Wir haben dann aber die Konter nicht mehr gut zu Ende gefahren und uns zwei, drei Fehler geleistet“, sagt Trainer Maik Ratje. „Das Anschlusstor zündete Fleestedt wieder an und nach dem Ausgleich drohte die Partie zu kippen.“
Fleestedt ist fast der Partycrasher
Bei beiden Gegentoren bekam TuS-Kapitänin Annabell Schmidt Cabrera zu viel Freiraum und setzte mit zwei langen Bällen sowohl Jennifer Kühn (74.) als auch Annika-Lea Gerdau in Szene (82.). Fleestedt war nun drauf und dran, den Partycrasher zu geben.
Kurz vor Schluss bekamen die Gäste einen indirekten Freistoß acht Meter vor dem Tor zugesprochen, nach dem ein Abwehrbein auf der Linie den Einschlag verhinderte (89.).
Auf der anderen Seite nutzte O/O seine Möglichkeit, um die Begegnung zu entscheiden. Nach einem langen Sprint fast über das ganze Feld spielte Elea Seba einen Doppelpass mit Hellwege, um anschließend aus halbrechter Position zum umjubelten Last-Minute-Siegtreffer zu vollstrecken (90.+4).
Coach Ratje verabschiedet sich mit dem Titel
„Es ist ein super schönes Gefühl, den Pokal gewonnen zu haben und hat für den Verein einen großen Stellenwert“, freut sich Coach Ratje. „Ich freue mich sehr für die Mannschaft, die hart dafür gearbeitet hat.“ Ratje selbst wird den Verein im Sommer verlassen, den gemeinsamen dreijährigen Weg haben alle Beteiligten mit diesem Titel gekrönt.
Tore: 1:0 (42.) Hildebrandt, 2:0 (61.) Budde, 2:1 (74.) Kühn, 2:2 (82.) Gerdau, 3:2 (90.+ 4) Seba.