
Im ersten Moment spürten die Verantwortlichen der SG Reppichau die Vorfreude. "Wir haben das große Los gezogen", sagt Denny Richter, der Sportliche Leiter des Verbandsligisten, zum Landespokal-Duell mit dem Halleschen FC. Dieses hatte die Auslosung des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt am Montag ergeben. In der Planung dieser besonderen Partie stehen die Reppichauer nun jedoch vor einigen Hürden.
"Die Zeit ist unser größtes Problem", unterstreicht Richter. Schon am Wochenende vom 4. bis 6. September ist die zweite Hauptrunde im dachbleche24-Landespokal angesetzt. Dem Verbandsliga-Neuling bleiben demnach weniger als zwei Wochen, um alles in die Wege zu leiten.
Zunächst einmal stellt sich die Frage, ob die Partie überhaupt im 400-Einwohner-Ort im Osternienburger Land ausgetragen werden kann. "Das wird sich in den nächsten Tagen entscheiden", sagt Richter: "Da gehört ja ein bisschen mehr dazu als zu einer Verbandsliga-Partie." Es geht um Themen wie die Absprachen mit der Polizei, die Erarbeitung eines Sicherheitskonzeptes samt Securitys oder die gastronomische Versorgung der Vielzahl an erwarteten Zuschauern.
Am liebsten - das ist völlig klar - "möchten wir dieses Highlight bei uns im Waldstadion, da wo die SG Reppichau zu Hause ist, austragen", erklärt Richter. Ob die Gegebenheiten dafür vor Ort stimmen, muss sich allerdings erst noch zeigen - und zwar schnell.
Parallel müssen sich die Verantwortlichen schon Gedanken um eine mögliche Ausweichspielstätte machen. Immerhin drückt der Zeitplan. Schon am Montagabend nach der Auslosung hatte es eine erste "kleine Versammlung" gegeben, bei der über die Planung des HFC-Pokalspiels gesprochen wurde, berichtet Richter.
So stressig die kommenden Tage für die Verantwortlichen werden dürften, so sehr freuen sich die Verbandsliga-Fußballer auf den Vergleich mit dem Regionalligisten. "Die Jungs haben alle Bock, sich mit dem HFC zu messen", sagt Richter. Es soll ein Highlight für alle werden. Zunächst aber müssen noch einige organisatorische Hürden aus dem Weg geräumt werden.