2026-01-09T09:36:09.492Z

Allgemeines
– Foto: Matthias Wunderlich/Veranstalt

Oranienburger FC jubelt: Eintracht holt den ORAFOL-Pokal

Oberhavel-Hallenmasters endet heute mit klarer Entscheidung im Finale

Das Oberhavel-Hallenmasters am heutigen Samstag hat die MBS Arena in Oranienburg über Stunden hinweg zu einem Brennpunkt des regionalen Hallenfußballs gemacht. Acht Mannschaften spielten um den ORAFOL-Pokal, zunächst in zwei Vierergruppen mit zwölf Minuten Spielzeit, anschließend in einer K.-o.-Phase mit verlängerten Partien über 15 Minuten. Der Gastgeber Oranienburger FC Eintracht 1901 setzte sich am Ende verdient durch und krönte einen dominanten Turnierauftritt mit einem 3:0-Finalsieg gegen den SV Blau-Weiß Hohen Neuendorf.

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Gruppe A: Gastgeber ohne Gegentor
In der Gruppe A setzte der Oranienburger FC Eintracht 1901 früh ein Zeichen. Drei Spiele, drei Siege, 10:1 Tore und neun Punkte bedeuteten einen souveränen Gruppensieg. Eintracht begann mit einem 3:1 gegen den 1. SV Oberkrämer 11, ließ anschließend ein 2:0 gegen den SV Blau-Weiß Hohen Neuendorf folgen und schloss die Vorrunde mit einem deutlichen 5:0 gegen den SV Altlüdersdorf ab. Dahinter belegte Hohen Neuendorf mit sechs Punkten Rang zwei. Oberkrämer kam auf drei Zähler, Altlüdersdorf blieb punktlos.

Gruppe B: Sachsenhausen behauptet sich knapp
Die Gruppe B verlief deutlich ausgeglichener. Der TuS 1896 Sachsenhausen sicherte sich mit sechs Punkten und 8:6 Toren den Gruppensieg. Dahinter folgten der SV 1920 Zehdenick und der BSC Fortuna Glienicke mit jeweils vier Punkten, wobei Zehdenick aufgrund des besseren direkten Vergleichs Zweiter wurde. Der FC 98 Hennigsdorf erreichte zwei Punkte und schied aus. Besonders das 3:2 von Fortuna Glienicke gegen Sachsenhausen zeigte, wie eng die Abstände in dieser Gruppe waren.

Halbfinals: Zwei unterschiedliche Wege ins Endspiel
Im ersten Halbfinale traf der SV Blau-Weiß Hohen Neuendorf auf den TuS 1896 Sachsenhausen. Die Partie blieb torlos, sodass die Entscheidung im Neunmeterschießen fallen musste. Dort behielt Hohen Neuendorf die Nerven und setzte sich durch. Das zweite Halbfinale brachte eine klarere Entscheidung: Der Oranienburger FC Eintracht 1901 gewann mit 3:1 gegen den SV 1920 Zehdenick und bestätigte seine dominante Form auch über die längere Spielzeit.

Platzierungsspiele mit Spannung bis zum Punkt
Auch in den Platzierungsspielen ging es eng zu. Der FC 98 Hennigsdorf gewann das Spiel um Platz sieben gegen den SV Altlüdersdorf nach Neunmeterschießen. Platz fünf sicherte sich der 1. SV Oberkrämer 11 ebenfalls vom Punkt gegen den BSC Fortuna Glienicke. Diese Begegnungen unterstrichen die ausgeglichene Leistungsdichte hinter den Finalisten.

Spiel um Platz drei: Sachsenhausen behält die Nerven
Im Spiel um Platz drei standen sich der TuS 1896 Sachsenhausen und der SV 1920 Zehdenick gegenüber. Nach der regulären Spielzeit fiel keine Entscheidung, sodass erneut das Neunmeterschießen nötig wurde. Sachsenhausen setzte sich dort mit 2:1 durch und sicherte sich den dritten Platz, während Zehdenick nach starkem Turnierverlauf knapp ohne Podestplatz blieb.

Finale: Eintracht setzt den Schlusspunkt
Das Finale entwickelte sich zu einer klaren Angelegenheit. Der Oranienburger FC Eintracht 1901 dominierte das Endspiel gegen den SV Blau-Weiß Hohen Neuendorf und gewann mit 3:0. Eintracht kontrollierte Tempo und Raum, ließ defensiv kaum etwas zu und nutzte seine Chancen konsequent. Der Gastgeber bestätigte damit seine Überlegenheit aus der Gruppenphase auch im entscheidenden Moment.

Ein Turnier mit klarer Spitze
Das Oberhavel-Hallenmasters 2026 endete mit einem verdienten Sieger. Der Oranienburger FC Eintracht 1901 blieb über den gesamten Turniertag hinweg stabil, effizient und defensiv nahezu unangreifbar. Dahinter zeigten Hohen Neuendorf, Sachsenhausen und Zehdenick starke Leistungen, die das Niveau des Turniers unterstrichen. Die MBS Arena erlebte einen Hallenfußballabend, der durch Struktur, Spannung und klare sportliche Aussagen überzeugte.

Aufrufe: 010.1.2026, 20:56 Uhr
redAutor