2026-04-23T13:43:33.969Z

Allgemeines

Optik im Abstiegskampf: nächstes direktes Duell gegen Schwerin

FSV Optik Rathenow empfängt am Freitagabend die SG Dynamo Schwerin, das nächste direkte Duell im Abstiegskampf der NOFV-Oberliga Nord.

von fue · Heute, 18:00 Uhr · 0 Leser
– Foto: Mehmet Dedeoglu Dedepress

Nach dem wichtigen Auswärtssieg beim Berliner AK steht FSV Optik Rathenow am morgigen Freitag, 24. April, um 19:30 Uhr vor der nächsten richtungsweisenden Aufgabe im Abstiegskampf der NOFV-Oberliga Nord. Mit der SG Dynamo Schwerin empfängt Trainer Ingo Kahlisch einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt, ein echtes Sechs-Punkte-Spiel unter Flutlicht.

Der Aufwind nach Berlin

Der 2:1-Erfolg beim Berliner AK hat dem FSV Optik Rathenow in einer heiklen Phase der Saison große Erleichterung verliehen. Doppeltorschütze Yohji Irvan Koré traf in der 61. und 86. Minute und sicherte damit drei enorm wichtige Punkte. Trotz des Gegentreffers durch Efe Önal in der Nachspielzeit brachten die Rathenower den Sieg über die Zeit.

Der Abstand zu den Abstiegsplätzen beträgt weiterhin nur drei Punkte, doch mit Rang elf haben die Havelländer Tennis Borussia Berlin und den Berliner AK mit geringem Abstand hinter sich gelassen. Das gibt Selbstvertrauen, jedoch keine Sicherheit.

Schwerin als Gradmesser

Mit SG Dynamo Schwerin wartet nun das nächste direkte Duell im Abstiegskampf. Die Gäste aus Mecklenburg stehen mit 27 Punkten auf Platz 14 und befinden sich in einem deutlichen Formtief: Nur vier Punkte konnten sie in den vergangenen fünf Spielen einfahren, und mit lediglich sechs Zählern in der Rückrunde stellen sie das zweitschwächste Team der zweiten Saisonhälfte.

Auch die 0:1-Niederlage zuletzt gegen BSV Eintracht Mahlsdorf zeigt, wie sehr Schwerin derzeit um den Anschluss kämpft. Zum Abschluss der Hinrunde stand die Mannschaft von Trainer Jano Klempkow noch auf Platz acht, der Absturz seitdem ist deutlich.

Im Sommer lotste Schwerin mehrere Talente aus dem Nachwuchs des F.C. Hansa Rostock II an den Verein, was dem Team spielerische Frische und Verjüngung brachte. Einer von ihnen ist Randy Dei, der bislang beste Torschütze der Norddeutschen.

Doch trotz dieser Investitionen in die Zukunft bleibt die Mannschaft weit hinter den Erwartungen zurück. Die Entwicklung der jungen Zugänge reichte offenbar nicht aus, um den Abschwung der Rückrunde aufzufangen.

Ausgangslage auf Augenhöhe

Das Hinspiel im Herbst hatte Rathenow knapp, aber verdient gewonnen. Luka Zdep erzielte in der 47. Minute das einzige Tor des Tages und bescherte dem FSV einen 1:0-Auswärtssieg in Schwerin. Beiden Mannschaften ist dabei eine kuriose Gemeinsamkeit gemein: Sie weisen mit 34:42 Toren exakt dieselbe Tordifferenz auf, eine statistische Auffälligkeit, die die Ausgeglichenheit dieser Begegnung auf dem Papier unterstreicht.

Kaderplanung und Bedeutung des Spiels

Auf Seiten des FSV gibt es eine personelle Erleichterung: Gia Huy Phong kehrt nach abgesessener Gelbsperre in den Kader zurück und bietet Trainer Ingo Kahlisch eine zusätzliche Option.

Die Ausgangslage für den morgigen Freitagabend ist eindeutig: Ein Sieg würde Schwerin auf sechs Punkte Abstand halten und Rathenow erheblich mehr Luft im Abstiegskampf verschaffen. Eine Niederlage hingegen würde die Hausherren wieder gefährlich nah an die Abstiegszone heranrücken lassen. Für den FSV Optik zählt deshalb nur ein Ergebnis.