
Nach einer fünfjährigen Amtszeit werden der FC Lune und sein Cheftrainer Roman Opalka im kommenden Sommer getrennte Wege gehen. Was in der heutigen Zeit des Fußballs als außergewöhnlich lange Kontinuität gilt, endet nach der laufenden Spielzeit 2025/26 im besten gegenseitigen Einvernehmen.
Opalka blickt auf eine ereignisreiche Zeit beim FC zurück. Unter seiner Regie feierte der Verein in der Saison 2021/22 die Meisterschaft in der 1. Kreisklasse und den damit verbundenen Aufstieg in die Kreisliga. Dort konnte sich die Mannschaft im ersten Jahr etablieren, musste jedoch im Jahr 2024 den Gang zurück in die 1. Kreisklasse antreten. Nun kamen beide Seiten zu dem Ergebnis, dass sowohl der Verein, als auch der Coach nach dieser langen Zeit eine Veränderung brauchen.
In dieser Saison machte der FC Lune vor allem im Pokal auf sich aufmerksam: Hier scheiterte die Opalka-Elf im Halbfinale des Kreispokals an TuRa Hechthausen, hat aber am kommenden Mittwoch die Chance gegen den FC Hagen/Uthlede III ins Endspiel um den Allianz-NMS-Blank-Cup einzuziehen.

Abschied unter Freunden
Trotz der sportlichen Entscheidung, den Vertrag nicht zu verlängern, betonen beide Seiten das freundschaftliche Verhältnis. Opalka hob insbesondere die enge Zusammenarbeit mit Carl Gerken hervor, den er als „überragenden Mann im Verein“ und persönlichen Freund bezeichnet.
„Wir gehen als gute Freunde auseinander und der FC Lune wird immer in meinem Fußball-Herzen bleiben“, so Opalka über seinen Abschied.
Während der FC Lune bereits Gespräche mit potenziellen Nachfolgern für die Anlage am Reithornsweg führt, sieht auch der 54-Jährige weiterhin seinen Platz auf der Trainerbank. Der erfahrene Coach, der es als Aktiver bis in die dritthöchste deutsche Spielklasse schaffte, befindet sich nach eigenen Angaben bereits in Gesprächen für eine neue Herausforderung zur kommenden Saison.
Aktuell rangiert der FC Lune in der 1. Kreisklasse Cuxhaven auf dem 5. Tabellenplatz. Ziel für die verbleibenden Wochen ist es nun, die gemeinsame Zeit mit einem erfolgreichen Saisonfinale in der Liga und den Pokalsieg am Saisonende zu krönen.