
Oldenburg. Zum 16. Spieltag der Regionalliga Nord empfängt Tabellenführer VfB Oldenburg am Sonntag (15 Uhr) den Bremer SV. Die Partie steht ganz im Zeichen des Familienspieltags, und die Resonanz ist groß: Schon Mitte der Woche waren über 2.400 Eintrittskarten verkauft – eine stimmungsvolle Kulisse ist also garantiert.
Die Oldenburger gehen als klarer Favorit in das Nordduell. Zwölf ihrer bisherigen vierzehn Spiele hat die Mannschaft von Trainer Dario Fossi gewonnen. Zuletzt setzte sich der VfB mit 3:2 bei Weiche Flensburg durch, nachdem man zur Pause bereits 3:0 geführt hatte. Mit 47 erzielten Treffern stellt der VfB aktuell die gefährlichste Offensive der Liga.
Gegner Bremer SV belegt derzeit Rang sieben mit zwanzig Punkten, zeigte zuletzt aber trotz der 0:1-Niederlage gegen den SV Meppen eine ansprechende Leistung. Das Nachholspiel gegen die FSV Schöningen unter der Woche wurde sogar mit 3:1 gewonnen. Das Team von Trainer Benjamin Eta gilt als kampfstark und taktisch diszipliniert, auch gegen Spitzenmannschaften. Dennoch spricht die Statistik klar für den VfB: Die letzten sechs direkten Duelle entschieden die Oldenburger allesamt für sich.
An der Tabellenspitze ist es eng. Mit jeweils 36 Punkten führen der VfB Oldenburg und die SV Drochtersen/Assel das Feld an, dicht gefolgt vom SV Meppen (35) und dem SSV Jeddeloh (34). Jeder Punkt zählt, zumal Drochtersen bereits ein Spiel mehr absolviert hat.
Für die Gäste aus Bremen ist das Duell im Marschwegstadion eine Standortbestimmung. Nach solidem Saisonstart möchte der BSV den Abstand zur oberen Tabellenhälfte verkürzen und den großen Nachbarn zumindest ärgern. Der VfB wiederum will seine Heimbilanz ausbauen und den Platz an der Sonne verteidigen – vor großer Kulisse und mit breiter Brust.