
Der VfB Oldenburg hat rechtzeitig vor dem nächsten Highlight zurück in die Erfolgsspur gefunden. Mit einem verdienten 3:2-Erfolg über den 1. FC Phönix Lübeck tankten die Blauen Selbstvertrauen – ehe der Fokus nun voll auf das Halbfinale im Krombacher Landespokal gegen die SV Drochtersen/Assel gerichtet wird.
Der Erfolg gegen Lübeck kam für die Oldenburger zum idealen Zeitpunkt. Nach intensiven Wochen und wechselhaften Ergebnissen setzte die Mannschaft von Trainer Dario Fossi ein sportliches Ausrufezeichen. Erst nach dem Schlusspfiff rückte das Pokalduell stärker in den Mittelpunkt – ein Spiel, das für beide Teams von großer Bedeutung ist.
Im Mittelpunkt stand dabei auch ein Comeback: Ngufor Anubodem kehrte nach langer Verletzungspause auf den Platz zurück. Der 21-Jährige zeigte sich erleichtert und kämpferisch zugleich. Die Partie gegen Phönix absolvierte er über eine Halbzeit, ehe er sich die Einsatzzeit mit Rückkehrer Anouar Adam teilte.
Nach Monaten ohne Spielpraxis sei die körperliche Belastung deutlich spürbar gewesen, räumte Anubodem ein. Gerade konditionell habe er früh an seine Grenzen gehen müssen. Umso wichtiger war für ihn die Erkenntnis nach dem Spiel: Das lange angeschlagene Knie hielt stand.
Mit Blick auf das Halbfinale erwartet Anubodem eine anspruchsvolle Aufgabe. Drochtersen/Assel zählt zu den Spitzenteams der Liga, entsprechend hoch ist der Respekt. Gleichzeitig formuliert der Defensivspieler eine klare Zielsetzung: Der VfB will ins Finale einziehen.
Dafür sei vor allem mannschaftliche Geschlossenheit gefragt. „Wir müssen zusammenhalten und alles auf den Platz bringen“, lautet seine Forderung. Persönlich hofft er, im Pokalspiel bereits mehr Spielzeit sammeln zu können.
Nach seiner Rückkehr will Anubodem nun Schritt für Schritt wieder zur alten Stärke finden. Der Einsatz gegen Lübeck war dabei ein wichtiger Meilenstein – nicht nur sportlich, sondern auch mental. Die Freude über das überstandene Comeback ist spürbar, der Blick richtet sich nach vorn.
Mit dem jüngsten Erfolg im Rücken und zurückkehrenden Leistungsträgern geht der VfB Oldenburg selbstbewusst in das Pokal-Halbfinale – mit dem klaren Ziel, den nächsten Schritt Richtung Endspiel zu machen.