2024-07-12T13:30:11.727Z

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Germania Okriftel startet am Donnerstagabend in die Relegation zur Verbandsliga.
Germania Okriftel startet am Donnerstagabend in die Relegation zur Verbandsliga. – Foto: Marcel Lorenz - Archiv

Okriftel vor Relegations-Auftakt: Gelingt der Germania Historisches?

Gruppenliga-Vizemeister strebt den erstmaligen Aufstieg in der Verbandsliga an +++ Donnerstag Heimspiel gegen Heuchelheim

Okriftel. Fertig machen zum Abheben in die Verbandsliga? Der FC Germania Okriftel kann in zwei Spielen Historisches schaffen, denn noch nie zuvor hat der Verein in der Verbandsliga gespielt. In der Dreierrunde mit Verbandsliga-Vertreter SC Waldgirmes II und dem Gießen/Marburger Gruppenliga-Dritten TSF Heuchelheim muss sich das Team von Hicham El Mrhanni am Ende durchsetzen, unter Umständen reicht auch der zweite Platz zum Aufstieg.

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Im ersten Spiel standen sich Heuchelheim und Waldgirmes II am Montagabend gegenüber. Mit dem besseren Ende für den Verbandsligisten. El Mrhanni war gemeinsam mit einigen Kollegen aus Vorstand und sportlicher Leitung vor Ort und hat sich die Partie angesehen. "Das sind zwei ähnliche Mannschaften: Sie sind sehr kampfstark, haben ihr Herz auf dem Platz gelassen und sind keinem Zweikampf aus dem Weg gegangen, Fußballerisch fand ich Waldgirmes die etwas bessere Mannschaft", sagt El Mrhanni.

Weil der Sieger der ersten Partie Pause hat, darf Okriftel sein erstes Spiel zuhause gegen Heuchelheim, für die es bereits um alles geht, bestreiten. Mit Kilian Mandler und Noel Mehari haben El Mrhanni zwei offensive "Unterschiedsspieler" beim TSF imponiert. Eine gesonderte Bewachung wird er ihnen nicht gewähren. "Jede Mannschaft hat solche Spieler. Wichtig wird nur sein, bei Ballverlust, deren Tiefenläufe aufzuhalten", sagt der Coach, dem am Donnerstag der komplette Kader zur Verfügung steht.

Seit der zweite Platz feststeht, hat El Mrhanni nicht extra versucht, die Spannung hochzuhalten. "Wir haben den Spaß in den Vordergrund gestellt. Wir sind Amateurfußballer. Da gibt es keinen Druck, nur Spaß. Es gibt nicht viele Spieler, die die Möglichkeit bekommen, solche Relegationsspiele zu spielen. Die Jungs sollen diese 180 Minuten einfach aufsaugen, denn sie werden sie lange in Erinnerung behalten", sagt El Mrhanni. Dessen taktische Marschroute klar ist: "Wir müssen erst Fußball arbeiten und dann Fußball spielen. Das hat uns in den Spielen nach der 0:5-Klatsche beim SV Wiesbaden, als keiner mehr an Platz zwei geglaubt hat, stark gemacht."

400 Zuschauer erwartet

Für die Partie an der Jahnallee rechnet El Mrhanni mit 400 Zuschauern. Aufgrund weniger Parallelspiele (zur Relegationsübersicht gelangt ihr hier) könnten es auch durchaus mehr werden. Die Parkplatzsituation dürfte problematisch werden, der ÖPNV in den Abendstunden auch keine große Abhilfe schaffen. "Am besten bilden die Leute Fahrgemeinschaften", sagt El Mrhanni.

Aufrufe: 05.6.2024, 19:00 Uhr
Philipp DurilloAutor