2026-03-13T07:45:35.464Z

Vereinsnachrichten

Ohne Druck in den Schlussspurt 

A 9: Die SG Laufeld/Buchholz hat weiterhin alle Chancen, den direkten Wiederaufstieg in die Bezirksliga zu schaffen. Das Team von Trainer Oleg Tintor ist gut aus der Winterpause gestartet – trotz einiger Widrigkeiten.

von Axel Kosch · Heute, 14:00 Uhr · 0 Leser
Ist mit Leib und Seele Trainer: Oleg Tintor.
Ist mit Leib und Seele Trainer: Oleg Tintor. – Foto: FuPa

Neun Spieltage vor Schluss liegt die Spitzengruppe der Kreisliga A 9 weiterhin eng beieinander. Zwischen Platz eins und fünf beträgt der Abstand ganze fünf Punkte. Als Tabellenvierter hat die SG Laufeld/Buchholz weiterhin alle Chancen auf die Rückkehr in die Bezirksliga. Trainer Oleg Tintor meint dazu: „Wir haben zu Saisonbeginn nie gesagt, dass wir aufsteigen müssen. Wir spielen noch gegen die Spitzenteams aus Wittlich und Dörbach – und können mit diesen Mannschaften mithalten.“ Das bewies seine Mannschaft auch beim 1:1 vor knapp zwei Wochen im Topspiel gegen die SG Neumagen/Leiwen. „Das Spiel war sehr taktisch geprägt. Das Unentschieden war gerecht. Beide Teams hätten die Partie kurz vor Schluss aber auch gewinnen können.“ Neumagen/Leiwen galt für Tintor bereits vor der Saison als Meisterschaftsfavorit.

Zuletzt gewannen die Vereinigten aus der Vulkaneifel mit 3:2 in Hetzerath. Nach einem spannenden Spielverlauf erzielte Peter Borsch sieben Minuten vor Schluss den Siegtreffer.

Improvisationskünste Tintors waren gefragt: Die Vorbereitung auf die restliche Rückrunde gestaltete sich für den ehemaligen Oberligaspieler des FSV Salmrohr alles andere als einfach und zwang den 44-Jährigen häufig zum Improvisieren. Durch Krankheiten und Verletzungen standen im Training oft kaum mehr als ein Dutzend Akteure zur Verfügung. In den Vorbereitungsspielen griff er daher mehrfach auf Spieler der zweiten Mannschaft zurück.

Mittlerweile hat sich das Lazarett jedoch gelichtet. Dem Trainer steht wieder weitgehend der komplette Kader zur Verfügung. Lediglich auf den langzeitverletzten Felix Regh (Bandscheibenvorfall) muss Tintor weiterhin verzichten. Zudem wechselte Noah Sprenger in der Winterpause zum SV Wittlich.

Erschwerend kam hinzu, dass im Winter die Rasenplätze gesperrt waren und das Training nur auf Hartplätzen oder in der Soccerhalle stattfinden konnte. „Trotzdem bin ich mit der Vorbereitung zufrieden. Die Spieler sind fit in die restliche Saison gestartet“, sagt der Coach.

Wichtige Personalien sind geklärt: In der Winterpause wurde jedoch nicht nur trainiert, sondern auch die Zukunft geplant: Oleg Tintor und sein langjähriger Co-Trainer Gerrit Lehnert bleiben über das Saisonende hinaus im Amt. Auch der Kader bleibt weitgehend zusammen – „bis auf einige wenige, die in der neuen Saison etwas kürzertreten wollen“, so der Trainer.

Um weiterhin im Aufstiegsrennen zu bleiben, sind nicht nur die direkten Duelle mit der Konkurrenz entscheidend. Gegner am Sonntag ist die aktuell auf dem zehnten Tabellenplatz notierte SG Herforst/Preist (14.30 Uhr, Laufeld). Dort wollen sich Oleg Tintor und seine Mannschaft für die bittere 1:3-Niederlage im Hinspiel revanchieren.