
Kriftel. Nach einem Jahr Pause feiert am 17. Januar der Offensiv-Cup sein Comeback. Das prestigeträchtige Hallenturnier des Main-Taunus-Kreises wird wie bisher in der Krifteler Kreissporthalle ausgetragen - allerdings mit zahlreichen Neuerungen. FuPa ist beim Turnier als Medienpartner vor Ort und berichtet umfassend und aktuell über das Turnier. In diesem Bericht halten wir euch über den Turniertag über alle aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.
Pessel-Show im ersten Viertelfinale. Erst sorgte der Stürmer per Doppelschlag binnen 20 Sekunden für eine komfortable Führung. Dann erzielte er mit dem 3:1 seinen Dreierpack, nachdem Younes Karouia für die SGO verkürzt hatte. Mit Cem Karas Treffer zum 4:1 war die Partie endgültig entschieden, Yannick Gutmann erhöhte danach per Abstauber zum 5:1. Oberliederbach verabschiedete sich mit dem Treffern von Emre Danaci und Janne Starck vom Offensiv-Cup. Den Schlusspunkt hatte aber Kara mit seinem zweiten Treffer.
Im zweiten Viertelfinale war es eine klare Sache: Der VfB Unterliederbach zog durch ein klares 6:1 gegen den Gruppenliga-Konkurrenten ins Semifinale ein. Justin Matthews erzielte sein siebtes Turniertor und übernahm die Führung in der Torjägerliste.
Furioser Beginn: Durch Timo Grünewald und Tomislav Grubisic gingen die Diedenbergener früh mit 2:0 in Front. Doch der prompte Anschlusstreffer durch Dusan Crnomut markierte den Start zur Aufholjagd. Deniz Topcu glich nach fünf Minuten aus. Dann berappelte sich Diedenbergen: Christopher Potliz traf zum 3:2, Dominik Ortega Tapia glich aus. Redzo Krijestorac stellte auf 4:3, Dusan Crnomut glich aus. Im Gegenzug schoss Kevin Kadiric die SGN erneut in Front. Doch wieder zeigte Zeilsheim Moral, der aufgerückte Keeper Paul Siegers nagelte den Ball in den Winkel. Ehe Dominik Ortega Tapia die Zeilsheimer eine halbe Minute vor dem Ende erstmals in Führung schoss. Und das war noch nicht das Ende, Redzo Krijestorac glich wenige Sekunden (!) vor Abpfiff zum 6:6 aus. Das bedeutete die Premiere des neuen Shootouts, bei dem die Spieler von der Mittellinie aufs Tor zuliefen und nach fünf Sekunden abschließen mussten. Mit dem besseren Ende für die Zeilsheimer, die 3:1 siegten und insgesamt 9:7 gewannen. Wahnsinn!
Im letzten Viertelfinale legten Niederhöchstadt und Hornau auch früh mit dem Toreschießen los: TuRa drehte einen frühen Rückstand binnen Sekunden in eine Führung, ehe Wintermeier ausglich. Dann staubte Dane Krekovic ab, stellte auf 3:2 für Niederhöchstadt. Ehe die TuS in Überzahl zum 3:3 kamen. Doch in einem hitzigen Spiel mit mehreren Zeitstrafen und diversen Unterbrechungen hatte der Gruppenligist letztlich das bessere Ende für sich und buchte das Semifinale.
Der Favorit und das klasshöchste Team aus dem Main-Taunus-Kreis, der FC Eddersheim, startet mit einem Sieg ins Turnier. Und ausgerechnet ein Torhüter erzielte den ersten Turniertreffer. Felix Koob traf in der 6. Minute aus der Distanz, Niklas Voit erhöhte drei Minuten später und Cem Kara sorgte wiederrum drei Minuten später nach schönem Zusammenspiel für die Entscheidung. Jasmin Redzic gelang per abgefälschtem Schuss kurz vor Schluss noch der Diedenbergener Ehrentreffer.
Dann wurde es erstmals richtig laut auf der Tribüne: Die SG Sossenheim - lautstark unterstützt von ihrem Fanblock spielte gegen A-Ligist Hofheim. Es ging hin und her, am Ende hatte der B-Ligist das bessere Ende für sich und sorgte für die erste „kleine“ Überrschung des Turniers. Aydin Gudzevic, Davide Benincasa und Tarik Boutras netzten für die West-Frankfurter.
Im Hofheim-Derby legte Diedenbergen schnell durch Christopher Potlitz vor, danach das Spiel jedoch ab. Und taute mit dem Hofheimer Ausgleich von Marius Sabel (10.) wieder auf. Erst legte Timo Grünewald nach sehenswerter Passstafette wieder für den Gruppenligisten vor, dann glich Ciron Gersterger abermals für den A-Ligisten aus. Bei einem völlig offenen Ausgang war es Jasmin Redzic, der einen Querpass von Grünwald nur noch über die Linie drücken musste - Endstand 3:2.
Fünf Ligen, aber nur zwei Tore trennten am Ende die SG Sossenheim gegen Hessenligist FC Eddersheim. Wie auch schon im ersten Spiel gehörte das erste Tor Keeper Felix Koob, der sein Team gegen B-Ligist Sossenheim nach drei Minuten in Führung brachte. Yannick Gutmann traf gegen nicht aufsteckende Sossenheimer zur Entscheidung. Eddersheim steht im Viertelfinale, Sossenheim muss im letzten Gruppenspiel Diedenbergen schlagen.
Schaulaufen für den Hessenligisten, der sich am Ende mehr als deutlich gegen den bereits ausgeschiedenen SV 09 durchsetzte. DIe Hofheimer am Ende mit Auflösungserscheinungen, Eddersheim schraubte sein Torkonto souverän nach oben und darf das erste Viertelfinale bestreiten.
Verbandsligist SV Zeilsheim legte durch den frühen Doppelschlag durch Leo Bianco (3.) und Tiziano Terzic (3.) einen Traumstart hin. Routinier André Fließ per Doppelpack und Deniz Topcu kurz danach sorgten für das 5:0. Per schöner Einlage schaffte Tarik Choukairi den Nieder Ehrentreffer. Das letzte Wort hatte aber der SVZ, der durch Dusan Crnomut den 6:1-Endstand besorgte.
Weitgehend Höhepunktarm verlief das Duell der beiden Kreisoberligisten, am Ende siegte die SGO mit 2:0 gegen Bremthal. Franklin Stepanov und Emre Danaci netzten bereits in der Frühphase des Spiels.
So dominant der SVZ ins Spiel startete, desto beachtlicher war die Moral der Bremthaler, die sich nach dem 0:3-Rückstand mit dem Anschlusstreffer von Marvin Schmidt-Hartlieb belohnten. Gefeiert von vielen SGB-Fans. Spätestens nach dem 4:1 von Leo Bianco war die Moral des Kreisoberligisten jedoch gebrochen. Dominik Ortega Tapia, Dusan Crnomut und Jannick Lacayo sorgten für den nächsten Kantersieg und schossen den SV damit sicher ins Achtelfinale.
Alemannia Nied musste gewinnen - und lieferte. Die Alemannen setzten sich nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich entscheidend ab und sorgten für gute Voraussetzungen zum Weiterkommen. Gleichzeitig wahrte dadurch die SG Bremthal die Minimalchance auf das Viertelfinale.
Viele Augen waren auf diese Partie gerichtet: Denn sowohl Bremthal als auch Nied hatten beide noch Chancen aufs Weiterkommen. Bremthal brauchte einen Sieg mit mindestens vier Toren Differenz, um Nied zu überholen - und legte durch zwei frühe Treffer gleich mal gut vor. Nach sieben Minuten stand es 3:1, doch Nied kam durch ein Eigentor auf 2:3 dran. Ein Punkt hätte den Niedern zu diesem Zeitpunkt wohl zum Weiterkommen gereicht, schließlich musste Oberliederbach parallel gegen die Übermannschaft Zeilsheim ran. Die Partie ging hin und her, am Ende
Es ging für die SG Oberliederbach um alles - und sie lieferten. Gegen den Mitfavoriten auf den Turniersieg reichte es für den Kreisoberligisten für ein 4:4-Remis. Und damit zum Einzug ins Viertelfinale. Der SV Zeilsheim geht ungeschlagen als Gruppenerster in die K.O.-Partien.
Das gruppenligainterne Duell versprach Spannung bis zum Schlusspfiff. Von Beginn an schenkten sich beide Teams nichts, hintenraus verhalf Dreierpacker Justin Matthews dem VfB zum ersten Sieg in Gruppe C.
Im zweiten Gruppenspiel stand zunächst Germania-Keeper Loukas Sianavas im Fokus. Er traf mit einem Distanzschuss und verhinderte mit einer Glanztat zunächst den Ausgleich. Doche eine Minute danach gelang Bilal Karioh das 1:1. Mohamed Abdellaoui erzielte das 2:1 für die Germania, Timo Iannetti glich wieder aus. Doch dann brachte ein Doppelschlag der Weilbacher durch Oresti Memeli und Sebastian Knezevic die Germanen auf die Siegerstraße. Spiros Velitsanos stellte den Endstand her.
Emotional und umkämpft ging es zwischen der TuRa und der Germania her. Entscheidend war das schnelle Distanz-2:0 durch Noah Stranz, nachdem Tamin Tuchi für die Niederhöchstädter kurz zuvor vorgelegt hatte.
Drama im Derby: Die SG Hoechst lag gegen den VfB bereits mit 4:1 in Front, die Gruppe schien zu diesem Zeitpunkt mega ausgeglichen. Doch die Unterliederbacher drehten die Partie, angeführt von Goalgetter Justin Matthews noch zu einem 6:4 und zogen mit dem Sieg sicher ins Viertelfinale ein.
Wildes Spiel, in dem die Weilbacher gleich dreimal egalisierten. In Überzahl, Oresti Memelli kassierte eine Zeitstrafe, traf Justin Matthews den Weilbachern kurz vor Schluss mit dem Lucky-Punch mitten ins Herz. Nun muss die Germania auf einen Sieg der SG Höchst gegen TuRa Niederhöchstadt hoffen, wenn sie auf Platz zwei bleiben wollen. Unterliederbach ist als Gruppensieger im Viertelfinale.
Der TuRa Niederhöchstadt wacht spät auf, aber dann so richtig. Tamin Tuchi, Philipp Nicht, Adil Fellahi und Doppelpacker Noah Stranz machten beim 5:1 alles klar. Germania Weilbach scheidet als Gruppendritter aus.
Knapp und intensiv ging es zwischen Hornau und Okriftel her, bei dem sich am Ende knapp die TuS durchsetzten. Bei Okriftel zeigte Simon Müller im Tor eine starke Leistung, konnte aber die Niederlage nicht verhindern, bei den Hornauern war Lukas Wintermeier der Unterschiedsspieler.
Mit einem Fanmarsch über die „Erdbeermeile“ waren sie zur Halle gepilgert, doch lange mussten die Fans der DJK SG Zeilsheim warten, ehe sie ihr Team auf dem Feld anfeuern konnten. Gegen den Gruppenligisten passte anfangs die Chancenwertung nicht, Türk agierte effizienter und zog auf 2:0 davon.
Früh boten die durch lautstarke Gesänge und Jubelschreie begleiteten Zeilsheimer den TuS Hornau Paroli, bis der Bann einmal gebrochen ist. Highlight waren die beiden Hackentore von Maxim Andreutti und Luca Morlac.
Hornau war sicher weiter, dahinter mutierte diese Paarung zum mutmaßlich vorentscheidenden Spiel ums Weiterkommen. Mit dem besseren Ende für die Kelsterbacher, die sich vom zwischenzeitlichen Ausgleich von Luftrim Kodraliu nicht beirren ließen und am Ende verdient den Sieg klarmachten.
Dass Verbandsligist Germania Okriftel als Gruppenletzter aus dem Offensiv-Cup ausscheiden würde, hätte nicht jeder auf dem Zettel gehabt. Der DJK Zeilsheim schaffte in seinem letzten Spiel die Sensation und schlug Okriftel mit 4:2.
Die TuS Hornau gaben sich gegen Türk Kelsterbach keine Blöße und gewannen verdient mit 3:1. Nun treffen die Hornauer im Viertelfinale auf TuRa Niederhöchstadt.