2026-03-13T07:45:35.464Z

Allgemeines

OFC vor der nächsten schweren Prüfung beim heimstarken Ligaprimus

Im Kampf um den Klassenerhalt gastieren die kriselnden Hessen an diesem Samstag in der Regionalliga Südwest beim dominierenden Tabellenführer.

von fue · Heute, 11:00 Uhr · 0 Leser
– Foto: Imago Images

Es ist die schwerstmögliche Aufgabe in der Regionalliga Südwest: Am Samstag, 21.03.2026, fordern die Kickers Offenbach um 14 Uhr auswärts den Tabellenführer SGV Freiberg heraus. Während die ungeschlagenen Gastgeber auf ihre gewaltige Heimstärke und eine brandgefährliche Offensive vertrauen, wächst beim Tabellenvierzehnten aus Offenbach die Abstiegsangst. Ein Befreiungsschlag beim Ligaprimus ist für Offenbach fast schon überlebenswichtig.

Fehlstart für den neuen Trainer

Das letzte Spiel am vergangenen Wochenende markierte für den neuen Trainer Mark Zimmermann einen überaus bitteren Einstand. Vor 5723 Zuschauern unterlagen die Offenbacher der SG Sonnenhof Großaspach mit 1:3. Zwar konnte Ron Berlinski den frühen Rückstand durch Loris Maier in der 28. Minute noch emotional ausgleichen, doch ein unnötiger Platzverweis brachte die Vorentscheidung.

Die Rote Karte für Kristjan Arh Cesen in der 59. Minute schwächte die Kickers entscheidend. Diese Überzahl nutzten Michael Kleinschrodt und Volkan Celiktas mit ihren Toren im direkten Anschluss gnadenlos aus, um die Niederlage des OFC zu besiegeln.

Abstiegsgefahr und wachsender Tabellendruck

Die Situation für die Kickers in der Liga ist alarmierend. Aktuell belegt das Team mit 29 Punkten lediglich den 14. Tabellenplatz, der am Saisonende den Absteig bedeuten könnte.

Nach nunmehr vier Spielen ohne Sieg muss in Freiberg dringend gepunktet werden, damit dieser 15. Rang nicht noch bedrohlich näher kommt.

Die Dominanz des Spitzenreiters

Die Aufgabe in Freiberg wird nun ein echter Härtetest. Die Mannschaft von Trainer Kushtrim Lushtaku führt die Tabelle mit 51 Punkten souverän an und stellt mit 54 erzielten Treffern die zweitbeste Offensive der gesamten Liga. Zudem sind die Freiberger das heimstärkste Team und haben vor heimischer Kulisse erst eine einzige Niederlage kassiert.

In der kompletten Rückrunde ist der Spitzenreiter noch ungeschlagen, musste aber zuletzt beim 2:2-Unentschieden gegen den Bahlinger SC zum ersten Mal wieder Punkte lassen. Zudem verloren die Freiberger am gestrigen Mittwochabend im Viertelfinale des WFV-Pokals beim Ligarivalen Stuttgarter Kickers. Dieses Spiel gilt es nun zu analysieren um den Freibergern den nächsten Rückschlag zuzufügen.

Das Hinspiel als Warnung

Dass die Freiberger Offensivkraft stark sein kann, musste Offenbach bereits im Hinspiel leidvoll erfahren. Unter dem damaligen Trainer Kristjan Glibo erlebten die Kickers eine krachende 2:5-Niederlage. Zwar brachte Dominik Crljenec den OFC zunächst hoffnungsvoll in Führung, doch danach brach das Team völlig ein.

Gal Grobelnik drehte die Partie mit einem schnellen Doppelpack, ehe Henrick Selitaj, Meghôn Valpoort und Julian Kudala das Ergebnis im zweiten Durchgang schonungslos in die Höhe schraubten. Der späte Treffer von Chernoh Bah in der Nachspielzeit war am Ende nur noch sportliche Kosmetik.

Um am Samstag nicht ein ähnliches Schicksal zu erleiden, muss Offenbach deutlich über sich hinauswachsen.