
Die Sachsenklasse West steuert unaufhaltsam auf ihr großes Finale zu, und der 24. Spieltag könnte bereits die Weichen für die entscheidenden Wochen stellen. An der Tabellenspitze herrscht ein nervenaufreibendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Der VfB Schöneck 1912 und der SV Merkur 06 Oelsnitz liegen mit jeweils 46 Punkten gleichauf, nur getrennt durch die Tordifferenz. Während die Schönecker zum abgeschlagenen Schlusslicht nach Chemnitz reisen, wartet auf Oelsnitz eine tückische Aufgabe beim abstiegsbedrohten Meeraner Sportverein. Für Teams wie den Oelsnitzer FC und den BSV 53 Irfersgrün geht es nur um drei Punkte, während im Mittelfeld prestigeträchtige Duelle um die Plätze in der oberen Tabellenhälfte ausgetragen werden.
Das Fußballwochenende wird bereits am Freitag mit einem wegweisenden Duell im unteren Mittelfeld eröffnet. Reichenbrand belegt derzeit mit 30 Punkten den zehnten Platz, befindet sich nach der herben 0:5-Klatsche gegen Annaberg jedoch in einer schwierigen Phase. Der Gegner aus Mülsen lauert mit nur zwei Zählern Rückstand auf dem zwölften Rang. Das Hinspiel war eine ausgeglichene Angelegenheit, die mit einem 2:2 endete. Damals brachten Zefa Sitoe in der 15. Minute und Kevin Wadewitz in der 51. Minute die Eiche-Elf scheinbar sicher in Front, doch Mülsen bewies Moral. Durch Treffer von Niklas Böhm in der 53. Minute und Jonas Schebitz in der 86. Minute retteten die Blau-Gelben einen Punkt. Beide Teams benötigen einen Erfolg, um nicht tiefer in Richtung der 13. Position zu rutschen.
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In Syrau ist die Ausgangslage eindeutig: Die Heimmannschaft auf Platz elf möchte mit einem Heimsieg einen weiteren Schritt Richtung Klassenerhalt machen. Man empfängt den Oelsnitzer FC, der mit nur elf Punkten auf dem 15. Rang festsitzt. Für die Gäste wird die Luft mit jeder Woche dünner. Das Hinspiel war eine Seltenheit in dieser torreichen Liga, da es mit einem torlosen 0:0 endete. Syrau möchte nach der knappen Niederlage am vergangenen Spieltag nun den Heimvorteil nutzen. Oelsnitz hingegen ist fast schon zum Siegen verdammt, um die theoretische Chance auf den Verbleib in der Liga überhaupt noch am Leben zu erhalten.
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Ein echtes Prestigeduell steht in Marienberg an, wenn der Tabellenfünfte auf den Viertplatzierten aus Freiberg trifft. Nur ein einziger Punkt trennt diese beiden ambitionierten Mannschaften. Freiberg befindet sich in einer bestechenden Form und konnte das Hinspiel überaus deutlich mit 5:1 für sich entscheiden. Zwar brachte Justin Reuter Marienberg in jener Partie in der 20. Minute zunächst in Führung, doch dann rollte die Freiberger Angriffsmaschine. Lukas Erler in der 40. Minute und Patrick Löbel in der 45. Minute drehten das Spiel noch vor der Pause. In der zweiten Halbzeit schraubten Lukas Böhme in der 61. Minute, Lucas René Hanitsch in der 86. Minute und Mohammad Ali Al Salti Al Krad in der 88. Minute das Ergebnis in die Höhe. Marienberg wird vor heimischer Kulisse auf Revanche brennen.
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Lokomotive Zwickau ist weiterhin im Jagdmodus. Mit 43 Punkten auf Platz drei liegt das Team nur drei Zähler hinter dem Führungsduo zurück. Der Gegner aus Lichtenstein rangiert auf dem achten Platz und hat sich in dieser Saison als äußerst unbequemer Kontrahent erwiesen. Das Hinspiel war ein knapper 3:2-Erfolg für die Zwickauer. Oliver Voltz eröffnete in der 15. Minute den Torreigen, bevor Dominik Weis in der 20. Minute ausglich. Zum Helden der Partie wurde Aaron Heidrich, der mit zwei Treffern in der 24. Minute und 36. Minute den Vorsprung ausbaute. Dominik Viertel machte es in der 86. Minute noch einmal spannend, doch Zwickau brachte den Sieg über die Zeit. Ein Erfolg ist für die Gäste Pflicht, um im Titelrennen zu bleiben.
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Während Stollberg mit 31 Punkten auf dem neunten Rang ein kleines Polster nach unten hat, kämpfen die Gäste aus Irfersgrün um ihr Überleben. Mit 18 Punkten belegen sie den 14. Platz und müssen dringend punkten, um den Anschluss an das rettende Ufer nicht endgültig zu verlieren. Im Hinspiel behielt Stollberg knapp mit 1:0 die Oberhand. Die Entscheidung fiel damals bereits nach wenigen Sekunden, als Moritz Heuschkel in der 1. Minute das goldene Tor erzielte. Irfersgrün hat zuletzt durch den Sieg gegen Syrau viel Leidenschaft gezeigt und wird diese Tugenden auch in Stollberg auf den Platz bringen müssen, um gegen die Hausherren zu bestehen.
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Die Tabellennachbarn auf den Plätzen sieben und sechs treffen zum direkten Kräftemessen aufeinander. Beide Mannschaften weisen 39 Punkte auf, was dieses Duell zu einem echten Sechs-Punkte-Spiel um die Platzierung in der oberen Tabellenhälfte macht. Annaberg reist mit dem Rückenwind eines 5:0-Erfolges gegen Reichenbrand an. Auch das Hinspiel ging mit 2:1 an die Annaberger. Lucas Walther traf früh in der 6. Minute, und obwohl Nico Körner in der 72. Minute für Oberlungwitz ausglich, sicherte Florian Weiß nur vier Minuten später in der 76. Minute den Sieg für den VfB. Es ist eine taktisch geprägte Begegnung auf Augenhöhe zu erwarten.
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Hier trifft David auf Goliath. Das abgeschlagene Tabellenschlusslicht empfängt den Spitzenreiter. Schöneck hat 46 Punkte auf dem Konto, während die Chemnitzer Reserve erst neun Zähler verbuchen konnte. Das Hinspiel war eine Machtdemonstration des Aufsteigers aus dem Vogtland und endete mit 5:0. Alexander Morosow markierte bereits in der 1. Minute die Führung, gefolgt von Jan Max Denschel in der 10. Minute, Lukas Hinzmann in der 13. Minute und Tim Müller in der 15. Minute. Philipp Zimmermann setzte in der 88. Minute den Schlusspunkt. Schöneck darf sich keinen weiteren Ausrutscher wie gegen Marienberg erlauben, wenn man die Spitzenposition verteidigen will.
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Der Druck auf Merkur Oelsnitz ist nach dem Punktgleichstand mit Schöneck immens. Die Mannschaft reist zum Meeraner Sportverein, der auf Platz 13 mitten im Abstiegskampf steckt. Im Hinspiel siegte Oelsnitz mit 3:1, was vor allem einem glänzend aufgelegten Toni Döge zu verdanken war. Er erzielte alle drei Treffer für seine Farben in der 11. Minute, 81. Minute und in der Nachspielzeit der 93. Minute. Tom Viehweger hatte für Meerane in der 48. Minute zwischenzeitlich Hoffnung aufkeimen lassen. Meerane benötigt jeden Zähler gegen den Abstieg, trifft aber auf einen Gegner, der die Meisterschaft vor Augen hat und einen Torjäger in seinen Reihen weiß, der zuletzt nach Belieben traf.
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