2023-12-07T15:24:04.076Z

Allgemeines
Schon im Hinspiel hatte der SC Oberweikertshofen (in Blau) das Nachsehen gegen den VfB Durach.
Schon im Hinspiel hatte der SC Oberweikertshofen (in Blau) das Nachsehen gegen den VfB Durach. – Foto: Peter Weber

Oberweikertshofen kommt in Durach unter die Räder: „Haben uns wieder einmal nicht belohnt.“

Zwischendurch war ein Remis möglich

Das Allgäu scheint einfach nicht das Pflaster für den SC Oberweikertshofen zu sein. Beim 1:4 in Durach kassierte der SCO die neunte Saisonniederlage.

Oberweikertshofen – „Nach dem 3:1 für Durach war die Luft raus“, sagte Weikertshofens Sportlicher Leiter Uli Bergmann. „In der ersten Halbzeit spielten wir einfach zu verhalten, in der zweiten war das 2:2 möglich. Dann wäre das Spiel womöglich erfolgreicher für uns verlaufen.“ Am Ende hatten sich die Weikertshofener mit dem 1:4 abzufinden und hängen weiter im Tabellenkeller fest.

Vor 220 Zuschauern gingen die Gastgeber bereits nach elf Minuten im Anschluss nach einem Eckstoß durch Gregor Mürkl mit 1:0 in Führung. Zwar machte SCO-Torwart Lukas Schneider wenig später eine Topchance von Tim Seefried bravourös zunichte. Doch kurz darauf hatte er beim 0:2, erneut durch Mürkl, keine Chance, weil ihm die Sicht versperrt war. Mürkl durfte sich dagegen über den 13. Saisontreffer, der ihn auf der Landesliga-Torjägerliste auf Platz drei hievte, freuen.

Oberweikertshofen schnuppert am Ausgleichstreffer

In der Folgezeit ergaben sich für Weikertshofen einige gute Möglichkeiten zum Anschlusstreffer. So jagte Anes Osmanoski den Ball einen Meter über die Querstange, und Fabio Meikis erhielt bis zum Pausenpfiff gleich mehrmals eine Chance. Aber auch Durach erspielte sich immer wieder Möglichkeiten, um das 2:0 auszubauen.

Drei Minuten nach dem Wiederanpfiff gelang Meikis auf Zuspiel von Elias Eck schließlich der 1:2-Anschlusstreffer. Plötzlich stand eine ganz andere Mannschaft auf dem Platz, beobachtete Bergmann – aggressiv, spritzig und mit Zug zum Tor. Und nach einer guten Stunde hatten die Gäste die Riesenchance zum Ausgleich. Mit Lukas Kopyciok und Fabio Gonschior segelten gleich zwei Weikertshofener frei vor dem Duracher Kasten am Ball vorbei.

Elfmeter sorgt für die Entscheidung

Dann kam die spielentscheidende Szene. Mihajlo Vjestica brachte Durachs Seefried im Strafraum zu Fall. Niklas Eggensperger ließ sich die Chance vom Punkt nicht entgehen und schickte SCO-Keeper Schneider ins falsche Eck. Nachdem Maxi Schuch noch den Anschlusstreffer auf dem Fuß hatte, brachte Durachs Trainer gleich drei frische Kräfte. Der eingewechselte Christoph Gruber erhielt auch gleich beim ersten Ballkontakt die Chance zum 4:1, doch Weikertshofens Schneider war auf dem Posten. Doch Gruber, erst in der 87. Minute eingewechselt, wollte unbedingt sein Tor machen. In der Nachspielzeit nutzte er dann die zu kurze Abwehr der SCO-Hintermannschaft und stellte mit dem Tor zum 4:1 den Endstand her.

Interimstrainer Dominik Widemann meinte nach der Begegnung: „Meine Mannschaft hat die erste Halbzeit verschlafen und sich leichte Gegentore bei Standards eingefangen. Die zweiten 45 Minuten waren von uns bis zum Elfmeter sehr gut. Leider haben wir uns wieder einmal nicht mit dem 2:2 belohnt.“

Aufrufe: 019.11.2023, 13:59 Uhr
Dieter MetzlerAutor