Die Meinungsbilder sind ausdrücklich keine bindenden Beschlüsse, können aber über die Bezirkstage zum Verbandstag eingebracht und dort entschieden werden.
Ebenfalls zur Abstimmung auf dem Bezirkstag kam ein Antrag des TV Velburg, der bereits auf dem Kreistag Regensburg positiv beschieden wurde. Der Verein hatte beantragt, den §34 der Spielordnung zum Thema „Einsätze in 2. Mannschaften nach der Saison“ dahingehend anzupassen, dass in der Relegation nur Spieler zum Einsatz kommen können, die während der Saison auch mindestens vier Partien in der unterklassigen Mannschaft des Klubs bestritten haben. Der Antrag wurde von den Delegierten des Bezirkstags mit 89:81 Stimmen bei zwölf Enthaltungen angenommen und wird daher am Verbandstag im Mai in Bad Gögging abschließend behandelt.
Wie zuvor bei allen Kreistagen und den bisherigen drei Bezirkstagen war auch BFV-Präsident Christoph Kern im Regensburger Jahnstadion dabei. In seiner Rede ging Kern auch auf den gesellschaftlichen Wandel ein und untermauerte die Haltung des BFV als größter der 21 Landesverbände: „Ich sage an dieser Stelle sehr deutlich: Gewalt auf oder neben unseren Plätzen und Hate Speech gegen Funktionäre und Ehrenamtliche in Vereinen und im Verband widersprechen allem, wofür der BFV steht“, betonte der Jurist unter anderem: „Der überwiegende Teil unserer Spiele wird fair ausgetragen. Doch jede Form von Gewalt, jede Form von Beleidigung – ob auf dem Sportplatz, am Telefon oder in sozialen Medien – ist inakzeptabel. Hate Speech verletzt Menschenwürde, schadet dem Ehrenamt und schadet unserem Fußball. Ich werde nicht müde, meinen Appell immer und immer wieder zu wiederholen: Schauen wir nicht weg. Tolerieren wir das nicht. Stellen wir uns diesen Menschen entgegen! Alle zusammen!“
