
Der 9. Spieltag der NOFV-Oberliga Süd endete heute mit Torfestivals, Aufholjagden und vielen Emotionen. Während der SC Freital dank eines Auswärtssiegs in Rudolstadt an die Tabellenspitze stürmte, feierte Lok Stendal einen spektakulären 5:4-Erfolg gegen Grimma. Auch der RSV Eintracht 1949 und Bautzen jubelten, Krieschow und Halle lieferten sich ein wildes 3:3.
Im Kellerduell zwischen dem Tabellenletzten und dem Vorletzten blieb es trotz intensiver 90 Minuten beim 0:0. 584 Zuschauer sahen einen kampfbetonten, aber torlosen Vergleich zweier Mannschaften, die dringend Punkte benötigten. Heiligenstadt wehrte sich tapfer, musste jedoch in der 84. Minute den Platzverweis von Leon Göbel verkraften, der nach wiederholtem Foulspiel Gelb-Rot sah. Bischofswerda fand offensiv kaum Mittel gegen die konzentrierte Defensive der Hausherren. Am Ende stand ein Unentschieden – für Heiligenstadt ein Punkt, für den BFV 08 eine verpasste Chance, sich vom Tabellenkeller abzusetzen.
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In Sandersdorf entwickelte sich vor 89 Zuschauern ein intensives Spiel mit einem dramatischen Finale. Bereits in der achten Minute brachte Philipp Heller den Favoriten aus Halberstadt in Führung. Union kämpfte sich nach dem Seitenwechsel stark zurück: Louis Walter erzielte in der 52. Minute den Ausgleich. Doch kurz vor dem Ende gerieten die Gastgeber nach der Gelb-Roten Karte für Julius Finn Mehnert (90.) in Unterzahl. In der Nachspielzeit schlug Germania zu: Emilio Stobbe traf in der zweiten Minute der Nachspielzeit zum 2:1-Sieg für die Gäste.
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Vor 305 Zuschauern feierte Auerbach einen klaren Sieg. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit traf Cedric Graf in der 51. Minute zur Führung. Nur zehn Minuten später erhöhte Pascal Holger Schardt auf 2:0. Wernigerode fand keine Antwort mehr und musste in der 76. Minute den dritten Treffer hinnehmen, als Vojtech Cermus den Endstand herstellte. Mit dem 3:0 kletterte Auerbach und sorgt für ein deutliches Ausrufezeichen. Wernigerode dagegen kassierte seine fünfte Saisonniederlage.
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Vor 127 Zuschauern musste sich Aufsteiger Empor Glauchau dem weiter unbesiegten RSV Eintracht 1949 geschlagen geben. Simon Hauck brachte die Gäste kurz vor der Pause in der 44. Minute in Führung. Nach dem Seitenwechsel glich Luis Werrmann in der 65. Minute aus. Doch die Gäste hatten das letzte Wort: Lennard Wurster traf in der 83. Minute zum 2:1-Sieg. Für Glauchau war es bereits die vierte Niederlage, während der RSV auf Rang drei kletterte und weiter ohne Pleite bleibt.
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Ein torreiches Spiel sahen 378 Zuschauer in Stendal. Kevin Werner brachte Grimma in der 9. Minute in Führung und legte in der 39. Minute seinen zweiten Treffer nach. Dazwischen traf Robin Spreitzer in der 22. Minute zum 2:0 für die Gäste, ehe Philip Witte in der 30. Minute auf 1:2 verkürzte. Noch vor der Pause stellte Niclas Buschke in der 41. Minute den Anschluss wieder her. Nach dem Seitenwechsel glich Rosario Schulze in der 48. Minute zum 3:3 aus. Tommy Kind brachte Grimma in der 54. Minute erneut nach vorne, doch Witte traf in der 76. Minute zum 4:4 – und legte in der 85. Minute den entscheidenden Treffer zum 5:4 nach. Lok Stendal feierte damit den zweiten Saisonsieg, während Grimma trotz vier Auswärtstreffern leer ausging.
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In Rudolstadt sorgte der neue Spitzenreiter aus Freital für einen wichtigen Auswärtssieg. Colin von Brezinski brachte die Gäste in der 14. Minute per Foulelfmeter in Führung. Justin Smyla glich nur drei Minuten später in der 17. Minute aus. In der zweiten Halbzeit war Freital das stärkere Team: Erneut Colin von Brezinski traf in der 54. Minute und machte in der Nachspielzeit (90.+4) mit seinem dritten Treffer alles klar. Mit dem 3:1-Sieg eroberte Freital die Tabellenspitze.
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Vor 605 Zuschauern musste sich der VFC Plauen gegen clever agierende Bautzener geschlagen geben. Karl-Ludwig Zech erzielte in der 45. Minute die Führung für die Gäste, Felix Hennig erhöhte in der 61. Minute auf 2:0. Plauen verlor anschließend Can-Deniz Tanriver, der in der 88. Minute die Rote Karte sah. Bautzen sicherte sich damit drei wichtige Punkte und schob sich ins gesicherte Mittelfeld.
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Ein verrücktes Spiel erlebten die 338 Zuschauer in Krieschow. Niclas Hüttig brachte Halle in der 9. Minute in Führung und legte in der 31. Minute seinen zweiten Treffer nach, zuvor hatte Mathieu Racine in der 21. Minute das 2:0 erzielt. Beim Stand von 0:3 scheiterte Julius Schmid in der 60. Minute per Foulelfmeter für Halle, und nur eine Minute später vergab auch Miguel Pereira Rodrigues für Krieschow. Danach folgte die Wende: Andy Hebler verkürzte in der 66. und 76. Minute jeweils per Foulelfmeter auf 2:3. Colin Raak traf in der 81. Minute zum 3:3-Endstand. Halle schwächte sich in der Schlussphase – Niclas Hüttig sah in der 70. Minute Gelb-Rot, Mathieu Racine wurde in der 76. Minute mit Rot vom Platz gestellt. Krieschow zeigte große Moral und rettete einen Punkt.
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