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Oberliga-Restart: Nur ein Wormate droht auszufallen

Ein zufriedener Trainer, ein beinahe vollständiger Kader und eine gute Vorbereitung: Vor dem Pflichtspielauftakt ins neue Jahr überwiegt beim Wormser Oberligisten der Optimismus

von Stefan Mannshausen · 04.03.2026, 14:30 Uhr · 0 Leser
Wird Laurenz Graf (rechts, hier im Duell gegen den FV Engers) rechtzeitig doch noch fit?
Wird Laurenz Graf (rechts, hier im Duell gegen den FV Engers) rechtzeitig doch noch fit? – Foto: Dinger - Archiv

Worms. Mehr als sieben Wochen läuft die Wintervorbereitung von Oberligist VfR Wormatia Worms inzwischen und neigt sich vor dem ersten Pflichtspiel des neuen Jahres am Samstag beim FV Diefflen (15:30 Uhr) nun dem Ende entgegen. Wormatia-Trainer Anouar Ddaou blickt zufrieden auf die vergangenen Wochen und dementsprechend optimistisch auf die beginnende Restrunde.

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Ddaou: „Das haben die Jungs bravourös umgesetzt“

„Wir haben die Jungs da, wo wir sie zum jetzigen Zeitpunkt haben wollten”, erklärt Ddaou und präzisiert: „Körperlich, technisch und auch spielerisch.” Der von den Wormser Trainern im Winter aufgestellte Vorbereitungsplan, sei aufgegangen, sagt der 45-jährige Coach. „Die Jungs haben die Inhalte in den vergangenen Wochen bravourös umgesetzt und jetzt hoffen wir natürlich, dass wir das ab Samstag auch auf dem Platz und in den Spielen sehen werden.” Vor allem im Mittelpunkt: das Pressing, der Spielaufbau und das Kreieren von Chancen im vorderen Spieldrittel.

Was den Wormatia-Trainer ebenfalls erfreute: „Wir hatten wenig, bis keine Verletzten.” Vollständig trainiert, wurde in den meisten Vorbereitungswochen dennoch nicht. Immer wieder setzten Spieler krank aus oder mussten erkältet zumindest kürzertreten. Pünktlich zum Liga-Restart sind jedoch fast alle Spieler einsatzfähig. Lediglich hinter dem neuen Vize-Kapitän Laurenz Graf, der in der Hierarchie den Platz von Altin Vrella-Nachfolger Tom Fladung einnimmt, steht ein Fragezeichen. Dafür aber ein sehr großes, da der Mittelfeldspieler wegen einer entzündeten Schürfwunde zuletzt zahlreiche Trainingseinheiten verpasste und erst am Donnerstag im Mannschaftstraining zurückerwartet wird.

Grünes Licht für einen Einsatz gibt es trotz der vorzeitigen Auswechslung (Oberschenkelprobleme) bei der Liga-Generalprobe der Wormaten beim SC Rot-Weiß Walldorf II (8:1) am vergangenen Wochenende von Rechtsverteidiger Felipe Ralda de Oliveira, der von Anouar Ddaou auf der rechten Abwehrseite fest eingeplant ist. Der Amerikaner, der jüngst seinen Vertrag beim VfR über den Sommer hinaus verlängerte, hat nach seinen ersten überzeugenden Oberliga-Auftritten vor der Winterpause, auch in der Wintervorbereitung seinen Platz behauptet.

Jabez Makanda und Leo Klein in der Innenverteidigung gesetzt

Ein weiterer Gewinner der vergangenen Woche ist Innenverteidiger Leo Klein, der nach seinem monatelangen Ausfall auf Anhieb mit Dynamik, Präsenz und Zweikampfstärke überzeugt. Neben Winter-Neuzugang Jabez Makanda hat er seinen Platz im Abwehrzentrum sicher. Sein Trainer lobt den „Comebacker“: „Leo spielt so, als wäre er nie weg gewesen.” Aufgrund seiner Reha verspätet eingestiegen, habe der 22-Jährige laut seines Trainer dann eine „überragende Vorbereitung” absolviert. „Er ist fit und motiviert und hat nach der ersten Saisonhälfte noch etwas nachzuholen”, sagt Ddaou schmunzelnd.

Lediglich vier Einsätze standen in Kleins Saisonstatistik, ehe eine langwierige Schambein-Verletzung den Wormser Sommerneuzugang stoppte. Am Samstag soll Spiel Nummer fünf hinzukommen. Angesichts des unerwarteten Winterabgangs von Kapitän Altin Vrella Anfang Februar, kommt die starke Form und die Rückkehr von Leo Klein für Trainer Anouar Ddaou und seine Mannschaft offensichtlich genau zur richtigen Zeit.