Der TSV Schott Mainz wird gegen Kirchberg auf neuem Kunstrasen auflaufen.
Der TSV Schott Mainz wird gegen Kirchberg auf neuem Kunstrasen auflaufen. – Foto: Oliver Zimmermann

Oberliga: Angenehmes Ausweichen für Schott

TSV Schott empfängt Kirchberg auf dem eigenen Kunstrasen – und freut sich aufs neue Geläuf

Mainz . Diese Platzsperrung macht Freude. Ihr Heimspiel gegen Oberliga-Schlusslicht TuS Kirchberg (Samstag, 14 Uhr) trägt der TSV Schott Mainz auf dem eigenen Kunstrasen aus und nicht, wie sonst, auf der Bezirkssportanlage nebenan. Grund: Binnen vier Wochen, so der Plan, soll das dortige, von vielen als betonhart verschriene Geläuf durch einen Kunstrasen modernster Prägung ausgetauscht werden. Die Vorfreude ist groß, bis dahin muss die große Fußballabteilung mit dem Training improvisieren.

Schott Mainz
7:0
Kirchberg

Zwar gilt die 21-Uhr-Flutlicht-Sperrstunde nur auf städtischen Anlagen. „Aber der TSV Schott stellt sich nicht über die Stadt. Wir lehnen uns an die Vorgaben an, wollen keine Extrawurst“, sagt Trainer Aydin Ay, der ohnehin um 18.30 oder freitags sogar 17.45 Uhr zur Übungseinheit bittet. Donnerstagabend gab es ausnahmsweise nur einen halben Platz, wobei sich gegen Kirchberg vermutlich auch viel in des Gegners Hälfte abspielen wird. Der Aufsteiger holte am Wochenende gegen Ahrweiler seinen ersten Dreier (3:1), verlor vorher oft knapp und sollte laut Ay tunlichst nicht unterschätzt werden.

Der Trainer hat große Auswahl. Außer Konstantin Fring (Rücken) sind alle Mann im Training, ein Kaliber wie Luis Kersthold schaffte es zuletzt aufgrund von Fitnessrückstand nicht mal ins Aufgebot.



Aufrufe: 023.9.2022, 05:00 Uhr
Torben SchröderAutor