Hinspiel: 1:1. Vier Siege aus den letzten fünf Spielen: Klammheimlich hat sich der FC Wernberg (4., 50) im Aufstiegsrennen angemeldet. Die zweitplatzierten Hahnbacher sind nur noch drei Punkte weg. Druck verspüren die Grünweißen aber keinen. Das stellt auch Spielertrainer Bastian Lobinger klar, wenn er sagt: „Im Vergleich zum Arbeitssieg gegen Furth in Wald müssen wir unsere Leistung steigern und über 90 Minuten Druck auf des Gegners Tor ausüben. Wir können das Spiel ohne Druck angehen. Wir wollen Spaß haben und weiterhin dreifach punkten.“ Man fokussiere sich auf die eigene Aufgabe. „Was die anderen machen, können wir ohnehin nicht beeinflussen“, bekräftigt Lobinger. Bereits heute Abend ist Wernberg beim 1. FC Schlicht (10., 35) gefordert. Kein einfaches Unterfangen. Die Hausherren stehen kurz vor dem Klassenerhalt und möchten auf heimischen Terrain sicher nicht leer ausgehen.
Samstag
Hinspiel: 0:2. Das Tor zur Landesliga steht offen. Meistershirts dürften gedruckt, das Bier kaltgestellt sein. Ein einziger Sieg fehlt dem FC Amberg (1., 63) noch, um Meisterschaft und Landesliga-Rückkehr klarzumachen. Und natürlich will man gleich den ersten Matchball nutzen. Die Reise am Samstag führt zum FC Furth im Wald (12., 28). An der tschechischen Grenze erwartet den FCA sicherlich kein „Zuckerschlecken“. Schließlich geht es für die Drachenstädter um alles im Abstiegskampf. Nur zu gern würde die Stoiber-Elf, die nach der Winterpause zumeist gute Leistungen ablieferte, dafür sorgen, dass die Amberger Meisterfeier noch etwas vertagt wird. Entsprechend konzentriert müssen die Gäste agieren. Maximilian Witzel, Marco Seifert und Spielercoach Friedrich Lieder werden das mögliche Meisterschaftsspiel ihres Teams verpassen.
Hinspiel: 0:1. Der Zug Richtung direkter Klassenerhalt ist abgefahren für die SG Chambtal (15., 18). Nunmehr geht es ausschließlich darum, sich irgendwie in die Relegation zu retten. Der besser Tabellen-15. der beiden Bezirksligen darf relegieren – und da hat momentan Prüfening aus der Süd-Staffel (19 Punkte) knapp die Nase vorn. Dementsprechend lastet auf den Chambtal-Schultern enormer Druck. Die Auswärtsaufgabe bei den SF Ursulapoppenricht (11., 35) ist keine einfache, zumal der Mitaufsteiger zuletzt dreimal ungeschlagen blieb. Selbst könnte Upo mit einem Sieg den Klassenerhalt eintüten. Vorausgesetzt, die DJK Arnschwang verliert tags darauf.
Sonntag
So., 26.04.2026, 15:00 Uhr
Hinspiel: 3:4. Und da wären wir auch schon bei der DJK Arnschwang (13., 27). Mittlerweile zeichnet sich ein Dreikampf um den untersten Nichtabstiegsplatz ab. Aktuell rangiert die DJK zwischen Furth und Inter Amberg. Jeder Punkt könnte in der Endabrechnung Gold wert sein. Deshalb wollen die Hartl-Mannen im Heimspiel gegen die SpVgg Pfreimd (5., 45) unbedingt eine Überraschung herbeiführen und nicht leer ausgehen. Pfreimd Trainer Michael Hartlich stellt sich auf ein hartes Stück Arbeit ein: „Nach dem erwarteten schweren Spiel gegen Upo wird uns auch in Arnschwang ein sehr schweres, umkämpftes Spiel erwarten. Im Hinspiel konnten wir knapp gewinnen. Das wollen wir natürlich wiederholen. Das wird aber kein Selbstläufer, denn der Gegner steht mit dem Rücken zur Wand und benötigt dringend Punkte. Entscheidend wird sein, dass wir den Kampf annehmen, die Zweikämpfe gewinnen wollen und mehr laufen müssen als der Gegner. Dann werden wir die drei Punkte heimbringen.“
So., 26.04.2026, 15:00 Uhr
Hinspiel: 4:1. Aus Sicht des SV Hahnbach (2., 53) war die 1:2-Niederlage gegen den FC Amberg bitter wie unglücklich. Im ersten Durchgang zog man bei mehreren 50/50-Situationen und -Schirientscheidungen „den Kürzeren“. Aber das ist abgehakt. Jetzt liegt der volle Fokus darauf, den Relegationsplatz abzusichern. Die Verfolger aus Wernberg und Weiden lauern. Zu Hause gegen den SV Inter Bergsteig (14., 24) können sich die Hahnbacher keinen Ausrutscher erlauben. Auf dem Papier sind die Rollen klar verteilt. Ganz so einfach ist es aber doch nicht. Für die Amberger zählt jeden Punkt, um vielleicht doch noch ans rettende Ufer zu schwimmen. Nach dem souveränen 5:0 über Schirmitz wird die Kipry-Truppe alles in die Waagschale werfen, um beim Aufstiegsanwärter vielleicht für eine Überraschung zu sorgen. Auf Hahnbacher Seite wiegt der Kreuzbandriss von Keeper Patrick Stiegler schwer.
So., 26.04.2026, 15:00 Uhr
Hinspiel: 0:4. Eine famose Frühjahrsrunde spielt der TSV Tännesberg (8., 40). Sechs Siege aus sieben Partien sprechen für sich. Mit Sicherheit ist das auch ein Verdienst des im Winter installierten Trainers Ibrahim Devrilen. Durch den jüngsten 3:2-Erfolg in Raindorf kann in puncto Ligaerhalt endgültig nichts mehr anbrennen. Zu 98 Prozent gesichert ist auch Tännesbergs kommender Gegner FC Weiden-Ost (9., 38), der nun alles klarmachen möchte. Nach dem chancenarmen 0:0 gegen Schlicht erhofft sich Ost-Coach Philipp Siegert wieder mehr Durchschlagskraft vorne drin.
So., 26.04.2026, 15:30 Uhr
Hinspiel: 2:0. 74:61 Tore hier. 61:40 Tore dort. Ein Spektakel scheint vorprogrammiert, wenn die SpVgg Vohenstrauß (7., 42) und der FC Raindorf (6., 44) aufeinandertreffen. An und für sich können die beiden Tabellennachbarn die Saison ruhig zu Ende spielen, geht es doch um nichts mehr. Nichtsdestotrotz sollen natürlich noch so viele Punkte wie möglich aufs eigene Konto wandern. Aus der Vorwoche haben die Gäste (2:3-Niederlage gegen gegen Tännesberg) etwas gutzumachen. Vohenstrauß dagegen erarbeitet sich einen knappen Sieg bei der SG Chambtal und würde natürlich gern nachlegen.
So., 26.04.2026, 15:30 Uhr
Hinspiel: 1:6. Sekt oder Selters, das ist die Frage bei der SpVgg SV Weiden II im Saisonendspurt. Der Tabellendritte (50) konnte am vergangenen Wochenende den Rückstand zum Zweiten Hahnbach auf drei Punkte verkürzen. Und ist wieder voll im Geschäft im Kampf um Rang zwei. Patzt der direkte Konkurrent erneut, wollen die Wasserwerkler zur Stelle sein! Der viertletzte Termin in dieser (Regel-)Saison markiert eine Pflichtaufgabe für Josef Rodlers Weidener. Auf den immer noch sieglosen Fixabsteiger SpVgg Schirmitz (16., 1) dürfte am Sonntag niemand einen Pfifferling setzen. Doch genau darin liegt die Krux an der Sache. Die einen verspüren Druck, die anderen können befreit und ganz ohne Druck aufspielen. Trotzdem: Alles andere als ein souveräner Auswärtssieg des Bayernliga-Unterbaus wäre eine dicke Überraschung.