Nutzen und Aufwand
(12.04.2026✍️EJ) Am 18.Spieltag in der Coffeecom-KOL trat der TSV Bad Blankenburg beim Schöndorfer SV an.
von Enrico Just · 12.04.2026, 10:43 Uhr · 0 Leser
Der Gastgeber hatte sich vor 65 Zuschauern sehr viel vorgenommen und spielte dementsprechend couragiert. Die Schöndorfer Füchse besaßen mehr Spielanteile, aber trafen das Tor nicht. In diesem Punkt war der TSV Bad Blankenburg das effektivere Team.
BERICHT von Enrico Just / TSV Bad Blankenburg
Sa., 11.04.2026, 15:00 Uhr Der erste gelungene Angriffszug der Männer vom Hainberg führte am Ende der Kette durch Nick Wipprecht zum 0:1 (10.). Beim 0:2 zeigte sich Robert Krämer in Mittelstürmer-Manier: An der Strafraumgrenze nahm er den Ball an und schmetterte ihn aus der Drehung in die Maschen (29.). Demgegenüber standen mehrere unvollendete Standards der Elf von SSV-Trainer Marwin Nast.
Gleich nach Wiederanpfiff von Schiedsrichter Christian Enderl (SC 1903 Weimar) investierten die Rand-Weimaraner viel, tauchten zweimal frei vor TSV-Torhüter Wesley Beck auf, ernteten aber wenig Ertrag. Bei einem Lattentreffer waren sie dem verdienten 1:2 dann sehr nahe (50.). Das fiel später unter Mithilfe der Gäste durch ein Eigentor in der 54.Spielminute. Dadurch entbrannte der Kampf um die Punkte auf dem Kunstrasen des Schöndorfer um so feuriger. Die Abwehr um TSV-Abwehrchef Mateusz Szymanski hielt mit Glück und Geschick dem Anrennen der Gastgeber stand. In der Schlussphase brachte die Einwechslung von TSV-Neuzugang Mathias Koch Entlastung (82.). Er war kaum auf dem Spielfeld, als nach seiner Vorlage Mohammad Noor Alfreij die Vorentscheidung des rassigen KOL-Spieles gelang - 1:3 (83.). Und in der 90.Spielminute durfte sich Mathias Koch erstmals in die lange Torschützenliste des TSV Bad Blankenburg eintragen - 1:4.
Mit dem 4:1-Auswärtssieg in Weimar-Schöndorf knackte der TSV Bad Blankenburg auch in der Saison 2025/26 die 30-Punkte-Marke und festigte seinen Platz im oberen Tabellen-Drittel, obwohl aktuell eine halbe Mannschaft nicht zur Verfügung steht. Der Schöndorfer SV 1949 Weimar lieferte unter dem Druck des Abstiegsgespenstes trotz Niederlage eine engagierte Heimvorstellung ab, konnte aber Aufwand und Nutzen diesmal zuhause nicht in Einklang bringen. Er muss so bis zum letzten Spieltag um den möglichen Ligaerhalt kämpfen.