
Wann der TSV Landsberg endgültig die Aufstiegsfeier starten kann, ist noch offen. Es müsste allerdings schon ein sportliches Wunder passieren, damit es für die Lechstädter nicht klappt. Das hängt einzig und allein an den Profis von 1860 München, die in der 3. Liga alle restlichen Spiele deutlich gewinnen müssten – und gleichzeitig Rot-Weißen Essen, der MSV Duisburg, Hansa Rostock, der SC Verl und Alemannia Aachen entweder gar keine oder kaum noch Punkte holen dürften. Und selbst wenn all dies passieren würde, müssten sich die Löwen zudem noch in der Aufstiegsrelegation gegen den Zweitliga-16. Durchsetzen. Nur dann durfte die Löwen-Zweite aufsteigen. Nach dem eigenen Patzer beim 0:1 gegen den FC Sturm Hauzenberg haben die Junglöwen ihren Vorsprung aufgebraucht, der TSV Landsberg durch den 2:1-Sieg beim TuS Geretsried mit dem Spitzenreiter gleichziehen. Alle anderen aufstiegsberechtigten Konkurrenten können den TSV Landsberg ohnehin schon seit einer knappen Woche nicht mehr einholen.
Die TSV Landsberg kam beim TuS Geretsried sehr gut ins Spiel, bestimmte das Geschehen und belohnte mit der Pausenführung. Nach einem Pass von Lukas Bettrich ließ Luca Dollinger einen Geretsrieder noch aussteigen und traf zum 0:1. Als Tadeus Henn nach Wiederanpfiff Maximilian Seemüller bediente, stellte dieser auf 0:2. „Eigentlich hatte ich gehofft, dass dieses Tor Geretsried den Stecker ziehen würde“, gestand TSV-Coach Christoph Rech. Allerdings kam der TuS fast postwendend durch Alexander Bazdrigiannis zum Anschlusstreffer.
Danach musste Landsbergs Keeper Leo Leimeister mit Schwindel ausgewechselt werden. Für ihn kam Daniel Baltzer, der prompt Nachspielzeit einen Elfmeter und damit den Sieg festhielt. „Da war ein bisschen Glück dabei, aber das haben wir uns auch erarbeitet“, war das Fazit von Rech.
Schiedsrichter: Jakob Putz (Perlesreut) - Zuschauer: 250
Tore: 0:1 Luca Dollinger (33.), 0:2 Maximilian Seemüller (54.), 1:2 Alexander Bazdrigiannis (56.)
Bes. Vorkommnis: Belmin Idrizovic (TuS Geretsried) scheitert mit Foulelfmeter an Torwart Daniel Baltzer (90.+6).
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