
Der Fußball-Landesligist TSV Dachau 1865 musste sich am Samstag beim Heimspiel gegen den FC Stätzling mit einem mageren 0:0 begnügen.
Allerdings warf Christian Doll die Rotationsmaschine an. Der Trainer des TSV 1865 schickte eine B-Elf ins Spiel gegen die abwehrstarken Gäste. Der Klassenerhalt ist schließlich in trockenen Tüchern.
So saßen mit Ruben Milla Nava, Fabien Ngounou Djayo, Nikolaus Grotz, Sebastian Löser, Kerim Özdemir und Leon Pfeiffer sechs Stammspieler auf der Bank. Antonio Masmanidis fiel wegen Krankheit aus. Dafür durften Georgis Dafermos, Banipal Alskander, Ivan ivanovic, Stefan Vötter, Luca Friederich und Berkant Barin von Anfang an ran.
Dolls Begründung war ganz einfach: „Sie haben es verdient, weil sie gut trainiert haben.“ Banipal Alskandar hatte seinen ersten Punktspielauftritt bei den Dachauern nach seinem Wechsel vom SC Olching und einer schweren Verletzung. Er war acht Monate ausgefallen.
Mit ein Grund für die Aufstellung war sicherlich das bevorstehende Sparkassenpokal-Halbfinale gegen den Bayernligisten FC Pipinsried, dessen Kader mit Ex-Profis und weiteren Top-Akteuren nur so gespickt ist.
Doll war mit den ersten 45 Minuten gegen Stätzling durchaus zufrieden: „Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt und nur vergessen, ein Tor zu machen.“
Nach Wiederbeginn wurde das Dachauer Spiel zäher. Dies sei aber verständlich gewesen, so Doll, „da die Mannschaft so noch nie zusammengespielt hat. Wir freuen uns darüber, dass der Kader mittlerweile so breit aufgestellt ist.“
Dachau begann die Partie flott, und vor allem Alskander Banipal zeigte, was er auf der linken Außenbahn so alles kann. Kernige Zweikämpfe und kluge Pässe waren seine Beiträge zum Spiel. Die besten Torchancen hatten Lorenz Knöferl in der 5. Minute und Berkant Barin in der 7. Minute.
Doch danach verflachte das Spiel. Die Dachauer waren weiterhin sehr bemüht, während die Gäste eklatante Mängel im Spielaufbau zeigten. So wurde fast jeder Aufbauball zur Beute der Dachauer. Bis zur Halbzeit war Dachau klar das bessere Team. Das Beste aus Stätzlinger Sicht war, dass es mit einem 0:0 in die Pause ging.
In der 55. Minute gab es noch eine strittige Situation. Lorenz Knöferl wurde von Stätzlings Keeper Fabian Rosner zu Boden gebracht. Schiedsrichter Dominik Schneider bewertete die Situation anders als viele Zuschauer und gab keinen Foulelfmeter.
Stätzling konnte nicht besser spielen, und die Dachauer passten sich dem mauen Niveau problemlos an.