Der Trainerwechsel beim BSV Rehden brachte zunächst keine Tore, wohl aber neue Energie. Nach der Trennung von Kristian Arambasic stand mit Majid Cirousse erstmals ein neuer Verantwortlicher an der Seitenlinie. Gegen den FC Verden 04 präsentierte sich Rehden engagiert, verpasste jedoch den erhofften Befreiungsschlag.
Für die Ausgangslage im Tabellenkeller war die Partie von Bedeutung. Rehden ging mit 29 Punkten in den Spieltag, Verden mit 33. Nach dem Remis bleibt der Abstand zwischen beiden Teams überschaubar, wobei die Gäste mit nun 34 Punkten besser mit dem Ergebnis leben dürften.
Rehden beginnt druckvoll, Rodel hält Verden im Spiel
Vor 282 Zuschauern übernahm Rehden im ersten Durchgang die Initiative. Die Gastgeber suchten früh den Weg nach vorne und setzten Verden phasenweise unter Druck. Mehrfach musste FCV-Torhüter Keno Rodel eingreifen, der nach überstandener Verletzung wieder in der Anfangsformation stand.
Trotz der Feldvorteile fehlte dem BSV im letzten Drittel die Präzision. Klare Abschlüsse wurden entschärft oder nicht sauber zu Ende gespielt. So blieb es zur Pause beim torlosen Zwischenstand.
Verden nach der Pause stabiler
Im zweiten Abschnitt veränderte sich das Spiel. Nach einer kurzen Unterbrechung wegen Problemen mit dem Flutlicht fand Verden besser in die Begegnung und gestaltete das Geschehen ausgeglichener. Die Gäste verteidigten nun kompakter und ließen deutlich weniger Räume zu.
Die beste Möglichkeit nach dem Seitenwechsel hatte Hauke Wortmann, dessen Abschluss dem FCV beinahe den Auswärtssieg eingebracht hätte. Rehden blieb bemüht, fand offensiv jedoch weiterhin keine entscheidende Lücke.
So endete eine umkämpfte Partie ohne Treffer. Für Rehden bedeutet das 0:0 zwar keinen großen Befreiungsschlag, aber immerhin das Ende der Niederlagenserie. Verden dagegen verteidigte den Vorsprung auf den direkten Konkurrenten und geht mit einer ordentlichen Ausgangsposition in das schnelle Wiedersehen beider Mannschaften am kommenden Mittwoch.