
Hannover 96 musste im Heimspiel gegen SG Dynamo Dresden die erste Punkteteilung seit vier Siegen in Folge hinnehmen. Trotz engagierter zweiter Halbzeit reichten zahlreiche Chancen nicht zum Torerfolg, zudem blieb ein strittiger Elfmeterpfiff aus.
Cheftrainer Christian Titz vertraute erneut der identischen Startelf der letzten Partien. Die Anfangsphase gehörte den Gästen von der Elbe, ohne dass sie zwingend gefährlich wurden. Hannover fand nur schwer ins Spiel und konnte vor der Pause kaum Torgefahr erzeugen.
Kurz vor dem Halbzeitpfiff boten sich den Roten zwei aussichtsreiche Gelegenheiten: Noel Aseko zielte aus spitzem Winkel über das Tor (42.), und Elias Saad scheiterte nach einem Durchbruch über die rechte Seite leicht abgefälscht am Querbalken (43.). Ohne weitere Höhepunkte ging es mit 0:0 in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Niedersachsen die Initiative. In der 58. Minute kam Daisuke Yokota nach einem Zweikampf im Strafraum zu Fall – einen Elfmeterpfiff gab es jedoch nicht, auch der VAR sah keinen Regelverstoß. Hannover blieb spielbestimmend und erarbeitete sich mehrere Möglichkeiten: Saad setzte sich stark durch, scheiterte aber aus spitzem Winkel an Dynamo-Keeper Tim Schreiber (63.).
Kurz darauf tauchte Innenverteidiger Boris Tomiak nach einem Doppelpass mit Benjamin Källman frei vor dem Tor auf, brachte den Ball jedoch nicht im Netz unter (71.). Auch der eingewechselte Stefan Thordarson konnte nach Flanke von Yokota einen Kopfball nicht verwandeln (90.+4).
Hannover 96 verpasste es, die Chancen konsequent zu nutzen, und musste sich mit einem torlosen Unentschieden begnügen. Die Serie von vier Siegen in Folge endete damit, die Niedersachsen bleiben jedoch weiterhin in der oberen Tabellenhälfte.
Das Spiel offenbarte einmal mehr die Bedeutung von Effizienz vor dem Tor – ein Aspekt, an dem die Mannschaft in den kommenden Wochen arbeiten wird.