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Noch ein Sieg fehlt für Hummetroth II

Der SV Hummetroth II steht in der A-Liga Odenwald kurz vor dem Einzug in die Relegation +++ Gegen Vielbrunn steht es schon zur Pause 5:0 +++ Auch Meister SG Sandbach siegt standesgemäß.

von Thomas Nikella · 17.05.2026, 21:00 Uhr · 0 Leser
Hummetroths Brasilianer Mateus Dias behauptet den Ball gegen Vielbrunns Oguzhan Temur.	Foto: Joaquim Ferreira
Hummetroths Brasilianer Mateus Dias behauptet den Ball gegen Vielbrunns Oguzhan Temur. Foto: Joaquim Ferreira

ODENWALDKREIS (nik). Der SV Hummetroth II steht in der Kreisliga A kurz vor dem Erreichen der Vizemeisterschaft und damit auch vor dem Einzug in die Aufstiegsrelegation zur Kreisoberliga. Nach dem souveränen 5:1 gegen die KSG Vielbrunn fehlt dem SVH II nur noch ein Sieg aus den zwei verbleibenden Spielen. Verfolger VfL Michelstadt bleibt nach dem 2:0 beim KSV Reichelsheim dran.

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Starke erste Hälfte des SVH II, der gleich durch die Tore von Paul Heinrich (7.), Waios Floros (13., 32., 41.) und Ehsan Shahkel (25.) davonzog. Tim Uster (57.) glückte in der zweiten Hälfte lediglich der Ehrentreffer. „Das war heute eine überlegene Vorstellung meiner Mannschaft, die stark gegen und mit dem Ball gearbeitet hat. Vielbrunn hatte keine Chance“, berichtete SVH-Spielertrainer Odysseas Floros. Hummetroth hätte schon vor der Pause deutlicher als 5:0 führen müssen. Nach dem Seitenwechsel kam der Gast besser ins Spiel, besaß Chancen, die er aber nur unzureichend nutzte. „Das 5:1 geht schon in Ordnung“, ordnete Floros ein.

Das Spiel gegen die Kreisstädter war eine echte Herausforderung für den FC: „Defensiv haben wir gut verteidigt und führten auch zur Pause nach Marlon Werrmanns Tor (30.) verdient“, befand Patrick Löffler. Nach der Pause fand der Gast besser ins Spiel und traf durch Ugurcan Kizilyar (48.) und Enes Uslu (50.) zum 1:2. Patrick Löffler (75.) markierte den Ausgleich. Erbachs Neuzugang Mario Barusic (88.) brachte die FSV erneut nach vorne. „Erbach war spritziger, führte zweimal verdient“, erklärte Löffler, der aber auch den späten Ausgleich seiner Schützlinge durch Marlon Werrmann (90.+5) als verdient einordnete.

Nach der Sandbacher Führung von Tim Schadt (3.) war es die Einmann-Show von Dennis Uhrig (22., 70., 72., 87., 90.), der fünf Tore hintereinander produzierte. „Es war wie erwartet“, sagte Emin Yarkin (Türk): „Schnell entwickelte sich eine einseitige Begegnung, in der wir kämpferisch dagegen hielten.“ Nach der Pause war dann Sandbach im Abschluss effektiver und drückte seine Überlegenheit auch in Tore aus.

Ein katastrophaler Abwehrfehler begünstigte die 1:0-Führung der Grumbacher. Jonas Mahr (9.) traf für die Höchster. „Es war anfangs ziemlich zerfahren. Wir besaßen die Chancen zum Ausgleich, aber nutzten sie nicht“, übermittelte Fabian Daum (SG). Nach einer Stunde war es Patrick Haass, der in einer Nieder-Kainsbacher Drangphase den Spielstand egalisierte. Die Gersprenztaler überzeugten vor allem mit ihrem bedingungslosen Einsatz, der sie auch zum verdienten 2:1-Sieg durch Simon Adelberger (80.) führte.

Das ausgeglichene Spiel bekam in der zweiten Hälfte seine Wendung, als nach dem 1:0 von Andreas Lorenz (48.) die Höchster auf den Ausgleich drängten: Doch Philipp Schwede (70.) donnerte den Ball nur an die Latte. Im direkten Gegenzug fiel das 2:0: Nils Schneider (72.) markierte den zweiten SVG-Treffer. „Das war der Knackpunkt in diesem Spiel“, sagte Thomas Gruber (SVG). In der Schlussphase schnürte Robin Kreuzer (79., 89.) noch einen Doppelpack und machte damit den klaren Heimsieg perfekt.

Die Platzherren lieferten von Beginn an die überzeugenderen fußballerischen Argumente, führten nach Toren von Ahmet Delicali (18.) und Marcel Baumann (26.) zur Halbzeit völlig verdient, obwohl Seckmauerns Reserve alles versuchte, aber zu keiner nennenswerten Chance kam. Deutlich besser lief es für den Gast in der zweiten Hälfte: Seckmauern machte Druck und scheiterte gleich zweimal. In der 65. Minute verschoss Noah Ulrich einen Foulelfmeter. Wenig später gelang Ulrich (73.) dann doch das vorentscheidende 3:0. Dino Topolovic (90.) stellte den 4:0-Endstand her.

Ein Eigentor von Noah Scholl (50.) und das 2:0 von Jason Wins (56.) halten den VfL im Aufstiegsrennen. Die Gastgeber berichteten von einem ausgeglichenen Spiel, in dem der KSV in der ersten Hälfte keine hochkarätige Chance herausspielte. Nach dem Seitenwechsel lieferte sich Reichelsheim einen offenen Schlagabtausch mit dem Gast. Doch eine Wende führten engagiertere Gastgeber nicht mehr herbei, dafür war Michelstadt einfach zu abgeklärt.