
Der SV Uedesheim eröffnet am Mittwochabend um 20 Uhr beim CfR Links den 33. und somit vorletzten Spieltag der Bezirksliga in der Saison 2025/26. Sowohl im Aufstiegsrennen als auch im Kampf um den Klassenerhalt stehen die Entscheidungen noch aus. Und unten mittendrin ist noch der VdS Nievenheim.
Der Aufsteiger will verständlicherweise unbedingt verhindern, dass es nach nur einer Saison zurück in die Kreisliga A geht. Die Entscheidung liegt wahrscheinlich aber nicht mehr in den Händen der Nievenheimer. Aktuell haben die beiden Kontrahenten im Rennen um den Relegationsplatz gleich viele Punkte. Da der CfR Links jedoch den direkten Vergleich gewinnen konnte, sind die Düsseldorfer im Vorteil.
Am Dienstagabend musste der VdS nach einer Entscheidung des Sportgerichts zu einem Wiederholungsspiel beim Aufstiegsfavoriten MSV Düsseldorf reisen. Das Ergebnis lag bei Erstellung dieses Artikels noch nicht vor. Falls der VdS überraschend einen Punkt eingefahren hat, läge der Vorteil wieder bei ihm. Der SV Uedesheim könnte im Abstiegskampf daher das Zünglein an der Waage sein. Bereits ein Punktgewinn des SVÜ würde dem VdS den entscheidenden Vorteil einbringen, wenn Nievenheim am Sonntag um 15.30 Uhr gegen Rhenania Hochdahl nachziehen und gewinnen würde.
Für den SV Uedesheim hat die Partie allerdings keine sportliche Bedeutung mehr. Die Mannschaft von Trainer Oliver Seibert konnte den Klassenerhalt bereits unter Dach und Fach bringen. Dennoch hat der Tabellenzehnte noch ein Ziel, wofür es dringend noch Zählbares braucht. „Uns fehlen noch zwei Punkte, um die Punktzahl der Hinrunde einzustellen. Wir haben noch den Ehrgeiz, die Marke aus der Hinserie zu knacken. Das wollen wir am liebsten mit einem Sieg gegen Links erreichen“, sagt Seibert.
Tabellarisch geht der SV Uedesheim als Favorit in die Partie, das muss dem CfR mit Blick auf den Kampf um den Klassenerhalt aber egal sein. Für Seibert kam es in dieser Saison zudem sehr überraschend, dass die Gastgeber um den Ligaverbleib kämpfen müssen. „Wenn man sich den gesamten Kader anschaut, steckt sehr viel Qualität in der Mannschaft. Dennoch haben in dieser Saison viele der individuell sehr starken Spieler nur selten gespielt. Falls der CfR regelmäßig mit voller Kapelle antreten würde, stünde die Mannschaft woanders“, erklärt der Coach.
Daher ist es ihm wichtig, dass sein Team in Düsseldorf gut ins Spiel findet. Neben dem Antrieb, die Hinrunde überbieten zu können, möchte der SVÜ auch Schützenhilfe für den VdS Nievenheim leisten. „Ich bin ein Kind des Kreises, daher freue ich mich natürlich, wenn so viele Mannschaften wie möglich in der Bezirksliga spielen. Deshalb wollen wir dem VdS natürlich bestmöglich helfen. Dennoch bestand diese Saison kein großer Austausch zwischen den beiden Vereinen, weshalb wir auch vor der Partie gegen Links nicht gesprochen haben“, so Seibert.
Die Entscheidung, ob der VdS die Klasse hält, könnte sich bis zum letzten Spieltag ziehen, an dem der CfR gegen den bereits abgestiegenen TSV Meerbusch II antreten muss. Aber auch wenn der VdS die Düsseldorfer noch einholen sollte, müsste die Mannschaft von Thomas Boldt in die Relegation, um den direkten Wiederabstieg zu verhindern.