
Seit Freitag wissen die Fußballer des VdS Nievenheim, wo sie dran sind. Am letzten Spieltag der Bezirksliga, Gruppe 1 hatten sie ihre Hausaufgaben mit einem Sieg in Lohausen erledigt. Doch weil parallel die Partie TSV Meerbusch II gegen den CfR Links abgebrochen wurde, musste die Entscheidung vertagt werden, ob der VdS oder Links das Relegationsspiel gegen Arminia Lirich um den Klassenverbleib bestreitet. Am Freitag setzte Staffelleiterin Michaela Stiels nun die abgebrochene Partie für Sonntag (15 Uhr) neu an.
Vorausgegangen war laut Michaela Stiels ein schriftliches Verfahren, in dem das Sportgericht zu dem Schluss kam, dass das wegen eines uneinsichtigen Meerbuscher Trainers abgebrochene Match noch einmal gespielt werden muss. Und weil keine Rechtsmittel gegen das Urteil eingelegt wurden, kommt es nun auch so. Eigentlich hätten die beiden Relegationsspiele am vergangenen Mittwoch und am Sonntag über die Bühne gehen sollen, doch die verschieben sich nun um eine Woche.
„Ich bin froh, dass wir nun wissen, wie es weitergeht. Jetzt können wir endlich konkret planen“, sagt VdS-Coach Thomas Boldt. Er wird am Sonntag mit weiteren Nievenheimern nach Meerbusch fahren, um den Gastgebern die Daumen zu drücken. Doch unabhängig vom Ausgang der Partie, ein Unentschieden oder eine CfR-Niederlage würden sein Team in die Relegation bringen, ist ihm eine sportliche Entscheidung wichtig: „Ich hätte es überaus unglücklich gefunden, wenn am grünen Tisch entschieden worden wäre.“
Unabhängig von den weiteren Entwicklungen wird der Nievenheimer Trainer den eigentlich für Ende Juni geplanten Einstieg in die Vorbereitung auf die neue Saison gut zwei Wochen nach hinten verschieben. Los soll es dann am Montag, 13. Juli, gehen. „Die Jungs haben jetzt fast ein Jahr durchgepowert und kaum eine Pause gehabt. Wir müssen dann einfach mal zur Ruhe kommen“, erklärt Boldt. Wenn es am Ende doch der Abstieg in die Kreisliga A wird, peilt der VdS-Coach mit seiner Mannschaft die direkte Rückkehr in die Bezirksliga an.