2025-12-03T05:51:34.672Z

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Nievenheim verlässt die Abstiegszone.
Nievenheim verlässt die Abstiegszone. – Foto: Frank Vieten

Nievenheim beendet Negativserie

Durch den Sieg im Kreisduell mit 1. FC Süd verlässt der Aufsteiger die Abstiegsränge.

Der Aufsteiger aus Nievenheim hat die Qualität der Bezirksliga in den vergangenen Wochen kennengelernt. Nach vier Punkten aus den ersten drei Spielen folgten sechs Niederlage in Serie, ehe der VdS am zehnten Spieltag gegen den SV Hösel 4:4 spielte. Nur eine Woche später folgte der langersehnte Sieg im Derby gegen den 1. FC Grevenbroich-Süd.

Nach elf Spieltagen stehen die Nievenheimer damit wieder auf einem Nicht-Abstiegsplatz. Durch den 4:3-Erfolg kletterte der Aufsteiger vom 16. auf den 14. Rang. „Es ist uns endlich gelungen, uns für unser mutiges Spiel und intensives Training zu belohnen“, sagte Trainer Thomas Boldt.

Nach zuvor sieben Partien ohne Sieg hat der VdS nun eine positive Serie gestartet. Vor dem 4:4 gegen Hösel konnte Nievenheim bereits den Tabellenzweiten BV Wevelinghoven im Kreispokal mit 2:1 schlagen. Dadurch ist der Aufsteiger jetzt seit drei Pflichtspielen ungeschlagen. Boldt: „Durch die letzten drei Spiele ist viel Druck von der Mannschaft abgefallen, trotzdem weiß jeder, dass der 14. Platz nur eine Momentaufnahme ist. Es liegt noch viel Arbeit vor uns.“

Vertrauen in junge Spieler zahlt sich aus

Der VdS ging gegen den 1. FC Grevenbroich-Süd zwar als Außenseiter in die Partie, dennoch zeigte Boldts Mannschaft schnell, dass mit ihr zu rechnen ist. Im ersten Durchgang brachten zwei Youngsters den VdS mit 2:0 in Führung: Den ersten Treffer erzielte das Nievenheimer Eigengewächs Luca von Zons. Der 19-Jährige trägt seit 15 Jahren das Trikot des VdS und spielte bereits in der Aufstiegssaison mit zehn Torbeteiligungen eine wichtige Rolle. Für ihn ist es der zweite Treffer in Folge. Der gleichaltrige Almin Hamidovic spielte in der vergangenen Saison noch in der A-Jugend der Rot-Weiß Elfgen. Den Sprung von der Jugend in die Bezirksliga war für den Stürmer jedoch keineswegs zu groß. Er kommt in neun Einsätzen bereits auf drei Torbeteiligungen und erzielte am Sonntag das wichtige 2:0 vor der Pause. „Wir haben uns bewusst dafür entschieden, einigen jungen Spielern die Chance in der Bezirksliga zu geben, um ihre Entwicklung voranzutreiben. Die Jungs haben einmal mehr das Vertrauen bestätigt“, sagt Boldt.

Wie wichtig der Treffer war, zeigte sich kurz nach dem Seitenwechsel, als Resul Ahmeti (49.) den Anschluss herstellte. Doch auch darauf hatte der VdS eine passende Antwort. Marcus Buchen (51.) erhöhte auf 3:1. Auch das Tor zum 2:3 von Ahmeti (60.) konnte Nils Jochmann (66.) kontern. Am Ende vermochte selbst der Dreierpack Ahmetis die Auswärtsniederlage der Grevenbroicher nicht mehr zu verhindern.

Nach der schwierigen Phase zwischen dem vierten und neunten Spieltag hat sich der VdS dafür belohnt, den Kopf nicht hängengelassen zu haben. Das Selbstbewusstsein vom Wochenende soll auch in die kommenden Spiele übertragen werden. Boldt: „Am Sonntag hatten wir eine hervorragende Mannschaftsleistung. Das haben wir uns im Training hart erarbeitet. Trotzdem gibt es für uns natürlich noch viel zu tun. Wir dürfen uns auf dem Sieg nicht ausruhen.“

Aufrufe: 028.10.2025, 14:30 Uhr
NGZ / Noah KnotheAutor