2026-06-12T06:52:44.557Z

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Niesky siegt im Verfolgerduell – Weixdorf bezwingt Hoyerswerda

Am vorletzten Spieltag der Sachsenklasse Ost festigt die Eintracht den zweiten Tabellenplatz.

von red · Heute, 10:30 Uhr · 0 Leser
– Foto: Michelle Kroker

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Während der feststehende Meister aus Neusalza-Spremberg sich mit einem torlosen Unentschieden begnügen musste, feierte der FV Eintracht Niesky einen wichtigen Erfolg im direkten Duell um die Vizemeisterschaft. Dahinter patzte Oderwitz gegen ein bereits abgestiegenes Team, was die Hoffnungen auf Rang zwei schwinden lässt. Am Tabellenende bewiesen die bereits feststehenden Absteiger großen Sportsgeist und trotzten den etablierten Kräften wichtige Punkte ab.

In einer dramatischen Schlussphase feierte die SG Weixdorf vor 120 Zuschauern einen Heimsieg. Der Hoyerswerdaer FC ging in der 25. Minute durch Marius Laurin Schäfer in Führung. Weixdorf kam jedoch gut aus der Kabine und erzielte direkt nach dem Seitenwechsel in der 47. Minute durch Miguel Handke den Ausgleich. Als sich beide Mannschaften bereits mit einer Punkteteilung abgefunden hatten, schlug Niclas Herm-Meyer in der 90. Minute eiskalt zu und traf zum 2:1 Endstand. Weixdorf verbessert sich mit nun 41 Punkten auf den achten Tabellenplatz, während Hoyerswerda auf den sechsten Rang rutscht.

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Ein wahres Schützenfest bekamen die 83 Zuschauer in Radeberg geboten, wo der heimische Radeberger SV das abgeschlagene Schlusslicht nach allen Regeln der Kunst demontierte. Felix Claus eröffneten den Torreigen in der 14. Minute. Nach dem Ausgleich durch einen Foulelfmeter von Clemens Reime in der 30. Minute drehten die Hausherren mächtig auf. Oliver Hirsch mit drei Treffern in der 33., 39. und 45.+2 Minute sowie erneut Claus in der 41. Minute sorgten für eine furiose Pausenführung. Reime verkürzte in der 54. Minute auf 5:2, doch Claus mit seinem dritten Treffer in der 63. Minute, Julian Babisch in der 81. Minute und Christian Noack in der 86. Minute machten das Ergebnis zweistellig. Radeberg zieht mit 51 Punkten mit Oderwitz gleich und klettert auf Platz vier.

Jacques Damm (Sportlicher Leiter, Radeberger SV): „Das war insgesamt ein wirklich starker Auftritt und ein absolut verdienter Sieg für uns, der am Ende vielleicht um das eine oder andere Tor zu hoch ausgefallen ist. Der Gegner hat sich extrem couragiert präsentiert und bewiesen, dass er über eine richtig gute, junge Mannschaft verfügt. Für uns war dieser Erfolg ein rundum gelungener und schöner Abschluss im letzten Heimspiel dieser Saison.“

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In einem zähen Duell teilten sich der bereits feststehende Absteiger aus Bannewitz und der Aufsteiger aus Deutschbaselitz die Punkte. Justin Julian Bloch brachte die Gäste in der 39. Minute in Führung und belohnte die spielerische Überlegenheit der Baselitzer in der ersten Hälfte. Bannewitz gab sich vor 73 Zuschauern jedoch nicht auf und stemmte sich im zweiten Durchgang gegen die drohende Niederlage. Der unermüdliche Einsatz wurde spät belohnt, als Steve Kunze in der 88. Minute den Ausgleich zum 1:1 Endstand erzielte. Deutschbaselitz belegt mit 32 Punkten den 13. Platz, Bannewitz verbleibt auf dem 15. Rang.

Ronny Glöckner (Trainer, Aufbau Deutschbaselitz): „Vom Ergebnis her war das leider nicht das, was wir uns erhofft hatten. Wir wollten unbedingt den Dreier einfahren, da ein Sieg für uns bereits die vorzeitige Rettung im Abstiegskampf bedeutet hätte. Erschwerend kamen personelle Probleme hinzu, wie sie in der Endphase einer Saison hinten raus leider manchmal vorkommen. Dabei haben wir in der ersten Halbzeit eigentlich sehr gut begonnen: Wir standen defensiv kompakt, haben stabil aus einer gesicherten Abwehr heraus agiert und uns dadurch auch ein, zwei gute Gelegenheiten erarbeitet. In der 38. Minute belohnten wir uns schließlich mit dem verdienten 1:0-Führungstreffer.

Mit diesem Zwischenstand ging es auch in die Kabine, und uns war absolut bewusst, dass wir dieses knappe Ergebnis nicht einfach nur verwalten durften. Deshalb wollten wir nach dem Seitenwechsel weiter Akzente nach vorne setzen. Das ist uns bis zur 75. Minute auch gut gelungen, allerdings haben wir es in dieser Phase versäumt, das erlösende zweite Tor nachzulegen. In der Schlussviertelstunde ließen dann merklich die Kräfte nach, und wir hatten von der Bank aus kaum noch Möglichkeiten zum Nachsetzen.

Bannewitz wurde folgerichtig immer stärker und kam in der 88. Minute zum letztlich verdienten Ausgleich. Danach war die Schlussphase ein reiner Krampf, um das Remis irgendwie zu sichern. Mit viel Glück und Geschick haben wir am Ende zumindest einen Zähler mitgenommen, der uns im Tabellenkeller im ersten Moment aber nicht wirklich weiterhilft. Letztendlich läuft nun alles auf das absolute Finalspiel in der kommenden Woche in Zschachwitz hinaus: Dort müssen wir gewinnen, um die Klasse zu halten – unabhängig von allen anderen Szenarien ist das für uns der einzige sportliche Weg, der zählt.“

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Die Reserve aus Bischofswerda entführte drei wichtige Punkte aus Radebeul. Vor 40 Zuschauern ging der Radebeuler BC 08 in der 27. Minute durch ein unglückliches Eigentor von Dominik Elias Kleber in Führung. Im zweiten Durchgang bewiesen die Gäste große Moral. Ben Hommel glich in der 61. Minute für die Schiebocker aus. Die Entscheidung in diesem engen Match fiel in der dritten Minute der Nachspielzeit, als Luca Elias Einenkel in der 90.+3 Minute den Siegtreffer zum 1:2 erzielte. Bischofswerda klettert durch diesen Erfolg auf den elften Tabellenplatz mit 36 Punkten, während Radebeul auf dem fünften Rang verharrt.

Ezequiel Rosendo (Trainer, Radebeuler BC): „Ich kann den Worten der vergangenen Wochen leider kaum etwas hinzufügen, da sich die Ereignisse auf dem Platz einfach wiederholen. Wir hatten auch diesmal wieder sechs oder sieben hochkarätige Tormöglichkeiten, doch entweder fehlte beim Abschluss die nötige Präzision oder der letzte Pass wurde schlecht ausgespielt. Unser Führungstreffer resultierte am Ende sogar aus einem Eigentor des Gegners. Nach dem zwischenzeitlichen 1:1 hat der Gegner kurz vor Schluss einen Fehler in unseren Reihen eiskalt ausgenutzt und die Partie mit dem 2:1 komplett gedreht.

Es ist unheimlich schade und frustrierend, weil die Chancen ja da sind: Wenn ich die letzten drei Partien seit dem Spiel gegen Neusalza zusammennehme, haben wir uns insgesamt über 20 Torchancen erarbeitet – und unterm Strich kein einziges echtes eigenes Tor erzielt, wenn man das gestrige Eigentor abzieht.

Daran müssen und werden wir in dieser Trainingswoche intensiv weiterarbeiten. Zudem werden wir ab sofort ein paar Spieler aus dem Verein integrieren, die ab der kommenden Saison fest zum Kader der ersten Männermannschaft gehören sollen. Das gibt uns die perfekte Möglichkeit, bereits am anstehenden Wochenende in dieser neuen Konstellation aufzulaufen und einiges für die Zukunft auszuprobieren.“

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Im wegweisenden Verfolgerduell untermauerte der FV Eintracht Niesky seine Ansprüche auf die Vizemeisterschaft. Die Gäste erwischten einen Traumstart, als Luca Darius Pluta bereits in der 6. Minute zur Führung traf. Striesen zeigte sich unbeeindruckt und glich in der 21. Minute durch einen von Tim Schröter verwandelten Foulelfmeter aus. Die Freude der Hausherren währte jedoch nur kurz, da die Eintracht die Partie noch vor der Pause mit einem Doppelschlag entschied. Niklas Gavin Kleschatzky in der 29. Minute und Moritz Wünsche in der 31. Minute schraubten das Ergebnis auf 1:3 hoch. Niesky verteidigte im zweiten Durchgang den Vorsprung und festigt mit 54 Punkten den zweiten Tabellenplatz, während Striesen auf den siebten Rang abrutscht.

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Der unangefochtene Meister musste sich beim Tabellenneunten mit einer Nullnummer begnügen. Für den SV Chemie Dohna ist dieser Punktgewinn gegen den übermächtigen Primus ein echter Erfolg, der das Konto auf 40 Zähler schraubte. Der FSV 1990 Neusalza-Spremberg hingegen verwaltet seine Spitzenposition im Schongang und thront mit nun 71 Punkten einsam an der Tabellenspitze, ohne die gewohnte Offensivgewalt zu entfalten.

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Eine herbe Enttäuschung im Kampf um Platz zwei erlebte der FSV Oderwitz 02 vor 127 Zuschauern auf eigenem Platz. Gegen den bereits feststehenden Absteiger aus Görlitz reichte es am Ende nur zu einem mageren 2:2 Unentschieden. Die Gäste gingen in der 8. Minute durch einen von Krystian Gawora verwandelten Foulelfmeter überraschend in Führung. Milan Salich glich in der Nachspielzeit der ersten Hälfte, der 45.+3 Minute, für die Oderwitzer aus. Im zweiten Durchgang schockte der Außenseiter den Favoriten erneut, als Lewin Kuschill in der 61. Minute das 1:2 erzielte. Erst in der 79. Minute rettete Matěj Werner dem Tabellendritten einen Zähler. Für Oderwitz bedeutet dieser Punktverlust einen herben Rückschlag, da der Rückstand auf Niesky im Kampf um die Vizemeisterschaft auf drei Zähler anwächst.

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Ein intensives Spiel erlebten die 61 Zuschauer an der Cottaer Straße. Jean Samuel Kodji brachte den Post SV Dresden in der 14. Minute in Front, ehe Florian Wagner in der 39. Minute für den SV Wesenitztal ausglich. In der zweiten Hälfte kochten die Emotionen über, als Wesenitztals Martin Schiefner in der 73. Minute wegen eines Nachschlagens die Rote Karte sah. In Überzahl ließen die Dresdner nichts mehr anbrennen. Jakob Schulz in der 75. Minute und erneut Kodji in der 81. Minute schossen den Post SV zum Heimsieg. Dresden rückt auf Platz 12 vor, Wesenitztal rutscht auf den zehnten Rang ab.

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