Der Fußballverband Niederrhein sieht den Spielbetrieb erstmal nicht gefährdet.
Der Fußballverband Niederrhein sieht den Spielbetrieb erstmal nicht gefährdet. – Foto: Andreas Santner

Wolfgang Jades: "Es darf weiter Fußball gespielt werden"

Wolfgang Jades, Fußball-Chef des Fußballverbandes Niederrhein, begrüßt die neue 2G-Regel.

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz erreicht täglich einen neuen Höchststand. Überall wird über Corona und weitere Pandemie-bedingte Einschränkungen gesprochen – auch auf den Sportplätzen in den hiesigen Fußball-Kreisen. Damit einher gingen zunächst auch Befürchtungen einer Unterbrechung oder gar eines Abbruchs der laufenden Spielzeit.

Doch Wolfgang Jades, Vorsitzender des Verbandsfußballausschusses, gibt Entwarnung: „Durch die neue Verordnung, die bis zum 21. Dezember läuft, darf auch weiter Fußball gespielt werden. Und wir werden uns natürlich hundertprozentig an die 2G-Regel halten, die dann für alle Spielerinnen und Spieler und Zuschauerinnen und Zuschauer gilt“, sagte Jades am Dienstag als Reaktion auf die Entscheidung der Landesregierung.

Jades rechnet mit hoher Impfquote

Er sehe es als nicht allzu tragisch an, dass aus der 3G- nun eine 2G-Regel geworden ist. „Bestimmt 90 bis 95 Prozent der Spielerinnen und Spieler sind mittlerweile durchgeimpft.“ Zudem wies Jades auf die 50-Prozent-Regel des Fußballverbands Niederrhein hin, die besagt, dass eine Saison gewertet wird, sofern die Hälfte der Partien gespielt sind. Und der Fall sei bereits in einigen Spielklassen, wie der Landesliga, Gruppe 2, eingetreten.

In vielen A-Ligen beispielsweise läuft die Hinrunde allerdings noch. Die Fußballverbände in Thüringen und Sachsen haben den Spielbetrieb wegen der hohen Corona-Neuinfektionen sowie Hospitalisierungsrate derzeit ausgesetzt.

Aufrufe: 023.11.2021, 18:10 Uhr
RP / René PutjusAutor

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