2026-05-06T12:44:31.715Z

Spielbericht

Niederlage gegen Peterskirchen: Zorneding hofft auf die Relegation

Bezirksliga Ost

von Florian Hennig · Heute, 08:30 Uhr · 0 Leser
FB BZL Zorneding (rot) Luis Mikusch vs Forstinning
FB BZL Zorneding (rot) Luis Mikusch vs Forstinning – Foto: Sro

Der TSV Zorneding verlor gegen Peterskirchen und verpasste den direkten Klassenerhalt. Nun braucht das Team einen Punkt zur Relegation.

Im Kampf gegen den Abstieg hat der TSV Zorneding in der Bezirksliga Ost einen Dämpfer hinnehmen müssen. Im vorletzten Saisonspiel unterlagen die Zornedinger am Sonntag zu Hause gegen den TSV Peterskirchen mit 1:2 (1:0). „Es war eine bittere, aber letztlich verdiente Niederlage“, brachte es Heimtrainer Sascha Bergmann auf den Punkt.

Früh geriet die Heimelf unter Druck. Torhüter Michael Pohn reagierte nach einer Standardsituation hervorragend und bewahrte Zorneding vor einem Rückstand. „Wir haben etwas Zeit gebraucht, um ins Spiel zu kommen, aber dann konnten wir den Druck auf den Gegner erhöhen“, sah Bergmann eine Zornedinger Leistungssteigerung, die noch in der ersten Hälfte belohnt wurde. Einen Torschuss von Michael Witaschek aus rund 25 Metern blockte ein gegnerischer Verteidiger mit der Hand. Den fälligen Strafstoß verwandelte Luis Mikusch (29.).

Wir konnten die Bälle vorne nicht mehr festmachen und hatten nur wenig Entlastung. Man hat gemerkt, dass uns die englische Woche in den Knochen steckte.

Zornedings Coach Sascha Bergmann

„Wir wussten, dass Peterskirchen in der zweiten Halbzeit anrennen würde. Wir wollten dem Druck standhalten. Dies ist uns allerdings nur mittelmäßig gelungen“, musste Bergmann zugeben. „Wir konnten die Bälle vorne nicht mehr festmachen und hatten nur wenig Entlastung. Man hat gemerkt, dass uns die englische Woche in den Knochen steckte“, so der TSV-Coach, dessen Team am Mittwochabend in der Nachholpartie gegen den SV Miesbach (2:0) der erste Pflichtspielsieg im Jahr 2026 gelungen war.

Gegen kraftlose Zornedinger kamen die Gäste folglich zu ihren Möglichkeiten und zum verdienten Ausgleich (65.). Michael Pohn hielt die Bergmann-Elf im weiteren Verlauf mit starken Aktionen im Spiel, doch in der Schlussphase war auch er machtlos, als sich ein abgefälschter Schuss von der Strafraumkante tückisch ins Kreuzeck senkte (80.). „In der Entstehung gab es ein klares gegnerisches Handspiel, welches der Schiedsrichter leider nicht gepfiffen hat. Das Gegentor war sinnbildlich für unsere Rückrunde“, ärgerte sich Bergmann über den Peterskirchener Siegtreffer.

„Wir gratulieren ihnen zum Klassenerhalt. Wir müssen nun zusehen, dass wir nächste Woche noch unseren einen, notwendigen Punkt holen“, blickte der TSV-Coach nach vorne. Der direkte Ligaverbleib ist für den TSV nach der Niederlage gegen Peterskirchen nicht mehr machbar. Nun gilt es, am letzten Spieltag gegen den FC Aschheim den Zwei-Punkte-Vorsprung auf Tabellenschlusslicht Siegsdorf ins Ziel zu retten und dadurch die Relegation zu erreichen.